Rdio startet in Deutschland

Geschrieben von Matthias Gutjahr • Donnerstag, 12. Januar 2012

Logo von Rdio

Ab heute gibt es ein weiteres Musik-Streaming-Angebot in Deutschland: Rdio. Der bisher nur in den USA, Kanada, Brasilien, Australien und Neuseeland verfügbare Dienst war mit seinem Deutschland-Start damit schneller als Konkurrent Spotify. Im Katalog befinden sich über 12 Mio. Titel.

Was bietet Rdio?

Rdio ermöglicht werbefreies Musikstreaming auf den Rechner (für 4,99 €) oder zusätzlich auf mobile Geräte mit Offline-Option (9,99 €). Nach einer Registrierung kann der Dienst jedoch sieben Tage lang kostenfrei getestet werden.

Rdio wurde von den Skype-Gründern Niklas Zennström und Janus Friis gestartet. Die Plattform bietet einfache Social Network-Funktionen wie Freundschaften und teilbare Playlisten. In der günstigen Version dient der Browser als Musik-Player, für Mac und Windows gibt es Desktop-Anwendungen. Linux-User müssen sich mit einer AIR-Version begnügen. Wer die teure Option kauft, kann auch über Clients für Apple- und Android-Phones, iPad und Sonos- und Roku-Hardwareplayer Rdio hören.


Vergleich mit Spotify

Ein API ermöglicht Apps von Drittanbietern. Auch Konkurrent Spotify erlaubt auf diese Weise Zugriff von außen. Anders als bei Spotify ist bei Rdio ein Facebook-Account kein Muss für die Anmeldung - kann aber genutzt werden. Spotify bietet außerdem keinen Player auf der Webseite an.

Zur Soundqualität der gestreamten Musik macht Rdio keine genauen Angaben. Spotify streamt in der Premium-Version nach eigenen Angaben im mit 320kbit/s codierte OGG-Format, was eine recht hohe Qualität darstellt.

Mein Fazit?

Ich kann noch kein vernünftiges Fazit ziehen, da mir gerade die Zeit und Muße fehlt, Rdio ausführlich zu testen. Andere haben den Dienst zumindest schon angetestet.

Mittlerweile gibt es hierzulande eine ganze Handvoll Streaming-Angebote, z.B. Deezer, Rara, Juke, Qriocity und Simfy. Wahrscheinlich tauchen bald die ersten Vergleichs-Webseiten für Musikstreaming auf.

Bis dahin sollte jeder für sich selbst testen, ob die Kosten das Angebot rechtfertigen: Stimmt die Qualität, ist meine Lieblingsmusik im Katalog vorhanden, funktioniert das Streaming, gibt es Apps für meine Plattform?

Habt ihr Rdio bereits getestet? Dann schreibt eure Erfahrungen doch bitte in die Kommentare!

PS: Rdio Launch-Party

Heute Abend wird in Berlin im Picknick der Deuschland-Launch von Rdio gefeiert. Wer dabei sein möchte, kann mit etwas Glück bei de:bug noch Tickets gewinnen. Mit dabei: Tensnake, Schlachthofbronx, Die Orsons und Pony Pop.

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