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C3S erreicht erstes Finanzierungsziel

Die C3S, die Cultural Commons Collecting Society, will in Zukunft eine Alternative zur GEMA werden. Das ist ein hochgestecktes Ziel, zu dem seit 2010 ein langer Weg führt. Aber die erste Etappe ist genommen, zumindest was die Finanzierung via Crowdfunding angeht. Wolfgang Senges von der C3S hat mir gemailt:

Binnen 19 Tagen unterstützten etwa 750 Kleininvestoren die C3S mit einer Summe von mehr als 50.000 EUR. Eine erste Finanzierung ist gewährleistet, doch das Ziel zum Aufbau der Verwertungsgesellschaft sind 200.000 EUR - bis zum 30. September.

Die Crowdfunding-Kampagne auf startnext.de läuft also weiter, denn Ende September soll eine Europäische Genossenschaft gegründet werden. Neben der finanziellen Unterstützung sind vor allem auch Musiker gefragt, sich zu beteiligen und Mitglied zu werden. Denn um als Verwertungsgesellschaft zugelassen zu werden, muss die C3S unter anderem ein paar Tausend Mitglieder vorweisen können.

Wenn ihr die C3S unterstützen wollt, könnt ihr das auf der Kampagnenseite tun. Das folgende Video fasst in gut drei Minuten die wichtigsten Ziele der C3S noch einmal zusammen:

Crowdfunding Feature: "C3S :: Die faire GEMA-Alternative / The fair alternative in collecting societies." from C3S on Vimeo.

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Kommentare

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Fabien am :

* Ich finde es immer wieder amüsant zu sehen wie leicht es via Internet mittlerweile geworden ist mit heißer Luft Aufmerksamkeit zu generieren. Warum ich so negativ reagiere? Es ist nahezu beleidigend seine Audience für dermaßen dumm zu halten. Eine Verwertungsgesellschaft ist in erster Linie nichts anderes als eine spezialisierte Inkasso Agentur. Das ist geradezu lächerlich, hier versuchen offenbar orientierungs- und ahnungslose Amateure ein Inkasso-Büro via Crowd-Sourcing Platform zu gründen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, selbsternannte Geldeintreiber haben Schwierigkeiten regelrechte "Peanuts" aufzutreiben. Sehr cheesy. Den Urhebern geht es nicht um Politik, denen geht es ausschließlich um Geld. Genau dafür sind Geldeintreiber gedacht! Wenn die Jungs für Ihre eigentlich gute Idee nicht einmal 500-1000k bei Banken oder sonst. Kapitalgebern auftreiben können, haben sie eigentlich bereits ihre Unfähigkeit bewiesen. Bei aller Kritik, die GEMA hat zweifellos eine starke Inkasso-Macht. Die Betriebskosten sind hoch, aber dafür treiben die die Knete auf überzeugend ein. Eine weniger aggressive Verwertungsgesellschaft wiederum, nimmt für den Künstler mit Sicherheit bedeutend weniger ein! Wie gesagt, es geht nicht um Politik, es geht um Geld. Sonst könnten Künstler gerne darauf verzichten (was nicht wenige auch so machen).

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