Nicole Willis & The Soul Investigators

Geschrieben von Matthias GutjahrSamstag, 25. Februar 2006
Keep Reachin' Up

Und schon wieder begeben wir uns in finnische Gefilde. Irgendwas scheinen die Finnen in musikalischer Hinsicht in den letzten Jahren verdammt richtig gemacht zu haben. Nicole Willis ist zwar keine Finnin, wohl aber mit Jimi Tenor verheiratet, und hat 2005 auf dem finnischen Label Timmion zusammen mit den Finnen von The Soul Investigators das Album "Keep Reachin' Up" mit einer wilden und eigenwilligen Mischung aus Funk und Soul herausgebracht. Mehr darüber lest ihr in Nicoles Blog oder bei realbeatz.

Nicole Willis and The Soul Investigators - Invisible Man

PS.: Was die Finnen übrigens noch ganz gut können, ist Eishockey spielen; morgen, 14 Uhr, gibt's Gold!

Gibson Les Paul mit Ethernet

Geschrieben von Matthias GutjahrDonnerstag, 23. Februar 2006
Gibson Les Paul mit Ethernet

Bereits Anfang Januar kündigte der legendäre Gitarrenfabrikant Gibson sein neues Modell HD6X-Pro als digital guitar an. Man habe eng mit Intel, Microsoft und Cakewalk zusammengearbeitet, um die eigene Technologie MaGIC ins Umfeld von Digital Audio Workstations einzuführen. Bei MaGIC wird eine Les Paul mit speziellen Pickups nicht wie üblich über ein Gitarrenkabel mit einem Verstärker, sondern per Ethernet an einen Computer angeschlossen, wo der Klang dann manipuliert werden kann - auch auf Basis der einzelnen Saiten.


Dass sowas kommt, war ja abzusehen. Wenn man sich mal anschaut, was etwa Native Instruments' Guitar Rig 2 alles zu leisten vermag, war dieser Schritt überfällig. Und wenn die Qualität des Sounds stimmt, ist die Digitalisierung sicher ein interessantes Feature - auch wenn jeder echte Rocker sowas natürlich strikt ablehnt. Aber mal ehrlich: Solange man ein steifes Ethernet-Kabel hinter sich herziehen muss, bringt's das doch höchstens im Studio. Auf der Bühne wird das erst mit WLAN oder über Bluetooth richtig Spaß machen :-)

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Cheesy

Geschrieben von Matthias GutjahrDonnerstag, 23. Februar 2006
Richard Cheese

Beswingte Coverversionen, um das Thema des letzten Postings noch einmal aufzunehmen, sind momentan offensichtlich sehr erfolgreich. Nach Nouvelle Vague, Bossa N' Stones und Paul Ankas fulminantem Comeback "Rock Swings" gibt es da auch noch einen unbeirrbaren Amerikaner namens Richard Cheese. Der ist in Nordamerika vermutlich deutlich bekannter als hier, zum einen aufgrund einer eigenen Show bei MTV, zum anderen aber, weil er mit Vorliebe Songs in Barjazz-Versionen covert, deren Texte mit dem Qualitätssiegel explicit lyrics versehen sind. Auf der Page von Richard Cheese and Lounge Against The Machine kann man da mal reinhören, bei Raus Aus Der Prostitution Empfehlungen und mehr über die Qualitäten des Künstlers lesen lesen.

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Radiohead Coveralbum

Geschrieben von Matthias GutjahrDonnerstag, 23. Februar 2006
Cinematic Orchestra

Seit mindestens einem halben Jahr (gefühlt noch länger) bekommt man tröpfchenweise Tracks aus dem lange angekündigten Radiohead-Coveralbum, das irgendwann einmal auf BBE erscheinen wird, zu hören. Auf diesem werden Songs der genialen Radiohead von Künstlern wie Matthew Herbert, Mark Ronson ("Just"), Sa-Ra, Bilal, der Randy Watson Experience ("Morning Bell") oder dem Cinematic Orchestra neu interpretiert werden. Von letzterem ist jetzt bei Scissorkick die Interpretation von (passenderweise) "Exit Music (For A Film)" zu hören. Liebe BBEler, bitte lasst uns nicht mehr länger warten!

Red Bull Music Academy 2005: Sessions online

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 22. Februar 2006
?uestlove auf der RBMA 2005

Im Dezember hatten sich ungefähr 60 junge, aufstrebende Musiker, DJs und Nachwuchsproduzenten nach Seattle aufgemacht, um dort im Rahmen der Red Bull Music Academy von den Großen zu lernen. In zahlreichen Sessions, Workshops und Vorlesungen erläuterten u.a. PPPs Waajeed, FFDs Mu, Daz-I-Kue, Danny Krivit, Steve Spacek oder der Berliner Dixon ihre Techniken, gaben Tipps und verrieten jede Menge Insiderwissen. Und wie das bei der RBMA so üblich ist, gibt es diese Sessions auch im Internet als Streams in schöne Häppchen aufgeteilt. Natürlich sind auch noch jede Menge spannende Sessions aus den vergangenen Jahren abrufbar. Super interessant für alle, die selbst elektronische Musik machen oder sich anderweitig intensiv damit beschäftigen. Aber ein bisschen Zeit sollte man schon mitbringen. Ich verlinke hier einfach mal ein paar Sessions bzw. die Diary-Seiten der RBMA 2005, wo ihr die zugehörigen Videos findet:

Alles in allem ist die Red Bull Music Academy wohl ein Paradebeispiel dafür, wie man die kommerziellen Interessen eines dominanten Hauptsponsorts mit den musikalischen Interessen einigermaßen unter einen Hut bringen kann; so in der Art steht's auch in der de:bug. In Österreich ist das Engagement von Red Bull ja (mit Recht) deutlich umstrittener.

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Heute mal Gitarren-Mucke

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 21. Februar 2006
Six String Sonics, The

Jahaa, da guckt ihr aber, verehrte Numblog-Leser. Fette Schweinerock-Gitarren! Und gleich sechs gleichzeitig auf der Bühne. Wobei, fett sind sie nicht wirklich, denn jede dieser Gitarren hat nur eine Saite, und deren Ton wird anschließend doch noch durch einen Computer gejagt. Klingt reichlich außergewöhnlich? Ist es auch: Six String Sonics, The nennt sich das Projekt, das sich nichts weniger als die Neuerfindung der Gitarre auf die Fahnen geschrieben hat. Um dies zu erreichen, stelle man einen riesigen Turm aus Stahlrohren auf die Bühne und heuere sechs japanische Rockgitarristen an. Dabei kommt dann . Diese Japaner! [via We make money not art]

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