History Of Breakdance

Geschrieben von Matthias GutjahrDonnerstag, 22. Februar 2007

Graffitistopmotionfilm (2005) über die Geschichte des Breakdance. Musik von Jazalou & Lockefella. [via]

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Trackbacks vorübergehend abgeschaltet

Geschrieben von Matthias GutjahrDonnerstag, 22. Februar 2007

Aufgrund einer gerade über dieses Blog hereinbrechenden Trackback-Spam-Welle sehe ich mich gezwungen, Trackbacks auf meine Blogeinträge vorerst nicht mehr zuzulassen. Wird vermutlich nur für ein paar Tage sein, aber alle anderen Maßnahmen haben nicht gefruchtet. Sorry.

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Dynamite with a laser beam

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 21. Februar 2007

Wie geil ist das denn? Die Wahnsinnigen der Graffiti Research Labs projizieren mithilfe eines Lasers (eines starken Lasers, für den man wahrscheinlich einen Waffenschein braucht), Graffiti-Tags und anderes Zeug auf ein leerstehendes Hochhaus. Ihre Aktion haben sie auf Video festgehalten, außerdem gibt es ein flickr-Set zu bestaunen, und der Code der Software zur Beamersteuerung ist Open Source. Aber, lieber Kinder daheim: Vorsicht beim Nachmachen!

Things will never ...

Geschrieben von Matthias GutjahrMontag, 19. Februar 2007

… be the same again!, so prangt es am Eingang zur neugestalteten Labelseite der Berliner Kitty-Yo. Das alte Design war zum Verlieben, gemacht mit genauem Blick für Details. Das neue ist Web 2.0: Blog; Tagcloud (häufigster Tag: digital); Direktlinks zu Kitty-Yo bei YouTube, MySpace, iTunes, flickr, last.fm; viel Freiraum in weiß; überall Kommentarmöglichkeiten; aber auch ein Podcast, den ich nicht abonnieren kann, weil der Weg mal wieder über iTunes führt (ärgerlich). Die wichtigste Neuerung ist allerdings, dass Kitty-Yo nun komplett auf digitale Distribution setzt, d.h. alle neuen Releases werden als MP3s verkauft (den gleichen Weg geht übrigens das US-Label Ropeadope).

Die ersten beiden Releases unter der neuen Strategie kommen Ende März/Anfang April von Chikinki bzw. Tomboy (Remixer) und The Tape vs. RQM. Erstere machen eigentlich ja so Electro-Rock, ihr Track "Assassinator 13" wird aber auf der "Single" von Tomboy dancefloor-tauglich geremixt. Mir ist das ja zu sehr 4-to-the-floor, aber hört selbst (1, 2 [Real Audio]). Viel besser läuft mir das Mini-Konzept-"Album" Public Transport von The Tape vs. RQM rein: Experimenteller Elektro-Folk-Hip Hop der angenehm unaufgeregten Sorte, die Beats kommen aus Berlin, der Rap aus New York. Erinnert entfernt an Ninja Tunes Fink oder Ammoncontact, falls solche Vergleiche überhaupt angebracht sind. Hier gilt der Hörbefehl: "Innocent (Estonji Remix)" und "Public Transport". Can't wait for April, baby! Ach, noch was: Public Transport kommt doch auch analog raus, auf einhundert von Künstlern gestalteten Kassetten, erhältlich nur am 17. März im Berliner SupaLifeKiosk. Also doch nicht das Ende von analog.

Update 21.02.2007: Lesenswertes Interview mit Kitty-Yo-Labelchef Raik Hölzel in der taz.

Brukaton

Geschrieben von Matthias GutjahrSamstag, 17. Februar 2007

Reggaeton katapultiert Reggae und Merengue in die Gegenwart, indem Hip Hop- und Dancehall-Einflüsse beigemischt werden und das Gebräu schließlich mit einer ordentlichen Dosis House abgeschmeckt wird. Die Zutaten stammen dabei meist aus Panama und Puerto Rico. Wie im neuen Gilles Peterson-Podcast mit Orin "Afronaught" Walters, der sich zurzeit viel in Puerto Rico herumtreibt, nachzuhören ist, brodelt im Untergrund ein etwas weniger mainstream-orientierter Mix namens Brukaton. Also eine Mischung aus Salsa, Rumba, House und Broken Beats, die ziemlich gut funktioniert, wie im Podcast zu hören ist. Zugegeben, der Begriff Brukaton ist noch nicht wirklich eingebürgert, aber dafür wird dieser Blogeintrag hier bald die Googlesuche nach "Brukaton" anführen - noch vor Nicky Rees. Sorry, aber das musste einfach sein ;-)

Internetradio 2.0

Geschrieben von Matthias GutjahrDonnerstag, 15. Februar 2007

last.fm und Pandora stellen anhand von Ähnlichkeiten zwischen Musikstücken radio-ähnliche Streams zusammen, die den Benutzerwünschen mehr oder weniger genau entsprechen. Während last.fm Informationen darüber sammelt und auswertet, was tausende User auf ihrem Rechner hören, werkelt im Hintergrund von Pandora eine ausgeklügeltes Software, die Abhängigkeiten von Musikstücken feststellt. Seit Anfang des Jahres schießen ähnliche Dienste wie Pilze aus dem Boden. Sie heißen Finetune (nicht zu verwechseln mit Finetunes), Seeqpod oder Beatport Player (nicht zu verwechseln mit dem Traktor Beatport Player) und verfolgen durchaus unterschiedliche Ansätze.

Finetune arbeitet ähnlich wie Pandora: Man gibt den Namen eines Künstlers oder einer Band ein, und erhält einen entsprechenden Stream zurückgeliefert. Es gibt auch vorgefertigte Stationen, Suchfunktionen und die Möglichkeit, Kommentare abzugeben. Und natürlich können die Musikstücke bei Gefallen auch gleich via iTunes gekauft werden, ansonsten ist der Dienst kostenlos. Ein erster Test verlief eher ernüchternd. Zwar wird mit fast zwei Millionen Tracks geworben, diese stammen aber größtenteils von den Majors. Neuentdeckungen wird man auf diese Weise kaum machen können.

Seeqpod ist irgendwie nicht so richtig auskunftsfreudig, scheint aber ähnlich zu arbeiten wir The Hype Machine oder elbo.ws. Weltweit werden offenbar Podcasts und Musikblogs abgegrast und die dort geposteten Tracks in der eigenen Datenbank abgelegt. Diese lässt sich nun durchsuchen, Treffer können gleich angehört oder an eine Playlist angehängt werden. Zusatznutzen sind Artistinfos oder Links zu Videos und Klingeltönen. Der Dienst ist als beta gekennzeichnet, und das merkt man auch deutlich. Die Suchergebnisse sind nicht gerade zahlreich und führen öfter mal zu toten Links.

Der Beatport Player ist ein direktes Marketinginstrument für den in Kreisen elektronischer Musik bekannten und beliebten Downloadshop Beatport. Playlisten können nach Genre, Label oder Künstler zusammengeklickt werden und speisen sich natürlich aus dem Shopangebot. In diesem Rahmen klappt das auch gut, vorausgesetzt der Flashplayer ist installiert. Für einen MP3-Shop und dessen Kunden ein äußerst interessantes Feature, für alle anderen eine nette Spielerei.

Noch mehr Online-Musik-Anwendungen beschreibt Dan Taylor in seinem Blog. Vielleicht sind da ja noch ein paar Perlen zu finden.

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