BarCamp steht vor der Tür

Geschrieben von Matthias GutjahrFreitag, 20. April 2007

Lange nicht mehr gebloggt, momentan aufgrund technischer Hindernisse leicht gehandicapped, also fasse ich mich kurz. Morgen und übermorgen ist BarCamp in Frankfurt (genauer: in Eschborn), da setze ich mich also bei schönstem Sonnenschein zusammen mit 200 anderen Nerds in abgedunkelte Räume und rede mit denen über seltsame Dinge. Oliver kommt ebenfalls, Patrick auch, ansonsten lasse ich mich überraschen. Werde vermutlich noch die nächsten Tage von dieser Veranstaltung zehren und entsprechend davon berichten, aber irgendwann gibt's hier auch wieder Musik, versprochen. Bis dahin sollte gefälligst meine Linux-Box mit Feisty Fawn wieder booten (note to self: never dist-upgrade before the first cup of coffee). War ein Schocker heute Morgen, mittlerweile keimt wieder Hoffnung. Jetzt ist aber erstmal Feierabend :-O)

Sommer! Dub!

Geschrieben von Matthias GutjahrSamstag, 14. April 2007

In meinem Feedreader sind nicht nur Musikblogs zu finden, sondern auch viele zu Programmier- und Internet-Themen. Bisweilen überschneiden sich Musik und Coding auf wunderbare Weise, etwa wenn Nico in seinem Code Candies-Blog die Parole ausgibt: Code and Listen. Und er hat schon recht, bei den momentanen sommerlichen Temperaturen ist Dub genau die richtige Musik.

The Hidden Dub Files EP von Authist & Dub One! ist auf dem Netlabel iD.EOLOGY erschienen, frei downloadbar, und äußerst genial nicht nur zum Coden, sondern vor allem zum Chillen in der Sonne. Wurde auch langsam mal wieder Zeit für eine Netlabel-Vorstellung hier im Blog. Mir fehlt im Dub zwar etwas der Bezugsrahmen, aber falls jemand zufällig noch Atarihuana von La Boom, diesem Jan Eißfeldt-Nebenprojekt, von 2002 im Ohr hat: Das ist in etwa die Richtung, in die es geht. Sehr laid-back, mit Groove und einer ordentlichen Portion Humor (ich sag nur: - rotfl!). Heavy sunshine rotation! Vergesst übrigens nicht das Hidden Dub File(!).

DSDS

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 11. April 2007

Dass sich hinter dem Kürzel DSDS grobe Volksverdummung verbirgt, ist jedem einigermaßen aufgeklärten Menschen sicherlich bewusst. Dass jenes Kürzel nicht nur für RTL-Fernsehunfug steht, sondern mit nur wenig Phantasie auch auf das Gewinnspiel Superblogs 2007 angewendet werden kann, ist dagegen vielleicht etwas weit hergeholt. Auch das New Urban Music Blog wurde für die Wahl zum Superblog 2007 im Bereich Musik nominiert, ich wurde per E-Mail darauf und auf die Opt-out-Möglichkeit hingewiesen. Von dieser werde ich keinen Gebrauch machen, obwohl ich natürlich weiß, dass es sich bei diesem Wettbewerb um eine (und nicht die erste umstrittene) Marketingaktion einer DVD-Tauschbörse handelt. Ich werde allerdings auf meinem Blog nicht auf deren Seite verlinken, geschweige denn meine User dazu auffordern, bitte alle für mich zu voten und es am besten noch all ihren Freunden weitzerzusagen. Aber ich hole mir natürlich gern ein bisschen Traffic bzw. neue Leser darüber ab, warum auch nicht? Ok, man kann das auch anders sehen, aber ich finde das nicht so dramatisch, denn zurzeit wird überall in Blogs soviel kontroverse Werbung geschaltet, da dürfen die das gern auch versuchen. Über die Gewinnchancen mache ich mir allerdings auch keine allzu großen Gedanken ;-)

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Benin Voodoo Funk

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 10. April 2007

Von einem der auszog, den Voodoo Funk zu finden: Conakry ist die Haupstadt des westafrikanischen Staates Guinea und seit knapp zwei Jahren die Wahlheimat von Frank (aka DJ Soulpusher) of Soul Explosion-Fame. Ausgehend von seinem Wohnsitz unternimmt er regelmäßig Exkursionen in den musikalischen Untergrund Westafrikas und fördert obskure und rohe Afro-Funk-Diamanten zutage. In seinem Blog Voodoo Funk berichtet er über seine Abenteuer. Sein

Direktdownload

(Download bei Soul Strut) präsentiert seine Funde aus dem beninischen Cotonou: Die gut einstündige musikalische Reise führt von reinstem Afro Beat über latin-angehauchte Tracks und rohem Funk bis hin zu psychedelischen Seventies-Soulfunk-Sounds. Absolut jede Sekunde dieses Trips ist hörenswert und eröffnet Verbindungen zwischen Welten. Ein Muss für jeden Liebhaber afrikanischer und von Westafrika inspirierter Klänge. Weitere Mixes sind hier bei Keith verlinkt, ebenfalls empfehlenswert ist die Freefunkin' Radioshow vom Oktober 2006. Respect!

UpMyAlley, die Zweite

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 4. April 2007

Joscha ist mit seinem Label UpMyAlley inklusive frisch renovierter Website zurück (about time, bro' ;-)) und bringt uns zum Frühjahr die zweite 12″ von moO: "Apples&Pears". Vier Tracks, die höchst unterschiedlich sind und doch vieles gemeinsam haben: Die Beats, den Funk, den Groove! Am 10. April ist offizieller Releasetermin, und wenn die zweite Scheibe so schnell weggeht wie die erste, dann solltet ihr wirklich pünktlich im Vinylshop eures Vertrauens stehen. Sonst ergeht es euch so wie mir: Vom Debüt konnte ich erst die Nachpressung ergattern, die wegen der großen Nachfrage glücklicherweise aufgelegt wurde. Einen kleinen Vorgeschmack auf das weitere UpMyAlley-Jahr bietet diese ultrarare Promo-CD mit 13 Tracks. Dicken Respekt nach Köln!

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Webmontag Frankfurt Nachlese

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 3. April 2007

Besser spät als nie hier ein kurzer Bericht über meinen ersten Webmontag, nämlich den in Frankfurt in der Brotfabrik. Glücklicherweise kannte ich die Gegend schon ganz gut aus früheren Zeiten, so dass zumindest die Parkplatzsuche kein Problem darstellte. Das Ambiente war passend, die Veranstaltung gut besucht, und die kurzen Vorträge über Firefox-Extensions für Webdeveloper, über den IE 57, über YAML und Y!UI, über fotosoziales Netzwerken und über die ILG des WaSP waren kurzweilig und interessant, auch wenn sie in der gebotenen Kürze viele Dinge nur streifen konnten. Aber allein zu hören und zu sehen (und nicht immer nur zu lesen), dass viele Menschen sich ebenfalls über diese Themen Gedanken machen und sich darüber austauschen, war sehr inspirierend. Das "Kuscheln" danach fiel mir als Neuling nicht ganz so leicht, aber trotzdem habe ich mich mit Christian, Henning und Oliver kurz über ein paar Web 2.0-Themen und Projekte austauschen und auch mit jemandem, dessen Namen ich leider vergessen habe, über Barrierefreiheit sinnieren können. Die vielen Eindrücke in der relativ kurzen Zeit waren ganz allgemein sehr anregend. Der nächste Webmontag wird mich ziemlich sicher wieder zu Gast haben, und aufs BarCamp freue ich mich jetzt umso mehr.

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