Ein Umzug steht bevor

Geschrieben von Matthias GutjahrMontag, 17. September 2007

Ein Hinweis in eigener Sache: Ladies and Gentlemen, fasten your seat belts, das NUMBlog zieht um und wird danach besser sein als je zuvor. Dabei wird nicht nur der Server gewechselt, sondern auch gleich die Blogsoftware aktualisiert, endlich von PHP4 auf PHP5 umgestellt (und somit von ISO-8955-1 auf UTF-8), und ein neues Layout übergestülpt, das leider noch nicht ganz fertig ist. Vermutlich werde ich aber gerade dann intensiver als in den letzten Monaten daran arbeiten, wenn das Design schon live ist, ich kenn' mich doch ;-)

Möglicherweise werden zunächst vor allem ältere Beiträge nicht mehr 100%ig korrekt angezeigt werden, da ich bei meiner bisherigen Installation einiges manuell angepasst habe, was beim Upgrade nun verloren gehen wird. Aber ich bin eigentlich auch ganz froh, diese reingehackten Altlasten loszuwerden, da ihre Funktionalitäten mittlerweile größtenteils von neuen Plugins abgedeckt werden können.

Es gab in letzer Zeit diverse Überlegungen meinerseits, wie es weitergehen soll. Da ich immer noch der Ansicht bin, dass das NUMBlog werbefrei bleiben soll, musste ein möglichst günstiges Angebot her, einen eigenen, auch virtuellen Server kann ich mir so nicht finanzieren. Meine Wahl viel letztendlich nicht auf einen der großen Hoster, sondern auf die sympathischen Jungs von schokokeks.org, auf die ich über das Serendipity-Forum aufmerksam geworden bin. Dort bekomme ich alles, was ich momentan brauche: Shell-Zugriff vor allem, direkten Kontakt zu den Admins, als Zugabe sogar einen Jabber-Server, und vieles mehr. Nur in die E-Mail-Konfiguration per qmail muss ich mich noch reinarbeiten. Aber ich lerne ja gern dazu.

Sollte es also in nächster Zeit technische oder sonstige Probleme mit diesem Blog und/oder meiner E-Mail-Adresse geben (und es wird sie geben), wisst ihr Bescheid. Feed-Abonnenten empfehle ich, http://feeds.feedburner.com/numblog zu verwenden.

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Mehr und teure Musikdownloads!?

Geschrieben von Matthias GutjahrMontag, 17. September 2007

Diagramm MusikdownloadsDer BITKOM hat gestern (arbeiten die auch sonntags?) per Pressemitteilung verkündet, dass die Anzahl der Musikstücke, die übers Internet erworben und heruntergeladen wurden, in diesem Jahr ein Rekordhoch erreicht. Der Umsatz wachse laut einer Erhebung der GfK um voraussichtlich 25 Prozent auf 60 Millionen Euro. Zwei Angaben in der Veröffentlichung lassen mich stutzen. Zum Einen wird explizit darauf hingewiesen, dass sowohl Einzelsongs als auch komplette Alben berücksichtigt wurden. Falls mir jemand den Onlineshop nennen kann, über den man komplette Alben (als ZIP-Archiv? oder wie?) statt einzelner Songs herunterlädt, bitte in die Kommentare. Zum Anderen wird die Gesamtzahl der heruntergeladenen Titel auf 34 Millionen geschätzt - damit läge der Preis pro Stück bei etwa 1,75 Euro! Für ein Album mit zehn Titeln müsste man also 17,50 Euro hinblättern, das kann doch nicht wahr sein? Mit der guten alten CD führe man dann in den meisten Fällen wohl deutlich billiger. Entweder sind also die deutschen Musikkäufer einfach nur dumm, oder die Pressemeldung ist die 167 KB in PDF-Form kaum wert, in die sie hineingezwängt wurde. Oder natürlich: Ich verstehe das alles völlig falsch - dann möchte ich mich für den eben verzapften Unsinn in aller Form entschuldigen.

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PDF-Magazine

Geschrieben von Matthias GutjahrSamstag, 15. September 2007

Logo pdf-mags.comEs sind ja nicht nur die Blogs, die den "klassischen" Printmagazinen das Leben (angeblich) schwer machen. Zwischen dem reinen Internetformat und dem Papier hat sich eine Hybridform entwickelt: das PDF-Magazin. Optisch an Aufmachung und Layout der Zeitschriften angelehnt, nutzen die kostenlosen PDF-Mags die Vorteile und technischen Möglichkeiten des Portable Document Formats, um ihre Inhalte interaktiv zu präsentieren und neue Herangehensweisen auszutesten. Was dabei herauskommt, ist meistens gestalterisch innovativ, inhaltlich interessant, und nur in wenigen Fällen die 1:1-Kopie eines Printheftes. Thematisch geht es häufig um Design, Illustration, Kunst und eben auch Musik. Unter pdf-mags.com findet man eine riesige, ständig aktualisierte Liste deutscher und internationaler Publikationen; eine Kategoriensuche soll die Sammlung demnächst noch übersichtlicher machen. Interessant sind z.B. goon, mittlerweile schon die 23. Ausgabe mit einem wirklich gelungenen Themenmix aus Mode, Lifestyle, Musik und Kunst, oder DEAD mit vielen Interviews und Plattenreviews, Schwerpunkt Hip Hop. Es lohnt sich jedenfalls, ab und an dort vorbeizuschauen.

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Arision Interview-Serie

Geschrieben von Matthias GutjahrFreitag, 14. September 2007

DomuDas Londoner Label Arision veröffentlicht nicht nur hervorragend kompilierte Scheiben, deren Sound zwischen West London und Süditalien oszilliert, sondern stellt auch hin und wieder überraschend frische Videointerviews und -features mit und über Leute wie Domu, Dego von 4Hero oder Taylor McFerrin ins Netz. Sehr amüsant. Zum Ansehen bitte aufs Bild klicken.

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Joe Zawinul 1932-2007

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 11. September 2007

Joe Zawinul2007 scheint ein schlechtes Jahr für den Jazz zu werden: Heute Morgen ist der Wiener Keyboarder Joe Zawinul einem Krebsleiden erlegen. Damit ist eine weitere Jazzlegende von uns gegangen. Im Jazz Blog ist bereits ein Nachruf zu lesen inklusive Video und mehr Informationen. Zweimal immerhin hatte ich die Ehre, Joe Zawinul live zu erleben, wobei ich inbesondere das erste Konzert in der Heidelberger Stadthalle irgendwann Anfang der Neunziger unglaublich intensiv empfand. Das unscharfe Foto ist in diesem Juli auf dem North Sea Jazz Festival in Rotterdam entstanden. Gern hätte ich den Meister auch einmal in seinem Wiener Birdland-Club gesehen, aber das soll nun nicht mehr sein. RIP!

Enjoy Jazz 2007: Programm

Geschrieben von Matthias GutjahrSamstag, 8. September 2007

Enjoy Jazz 2007 LogoMein Leib- und Magenfestival, das Enjoy Jazz, findet in diesem Jahr bereits zum neunten Mal statt. Auf der neu gestalteten Webseite steht nun das diesjährige Programm online, und wieder einmal haben sich die Verantwortlichen selbst übertroffen. Highlights herauszupicken ist unmöglich, ich versuche daher einfach, ein paar Tipps für unterschiedliche Geschmäcker zu geben. Weitere Hinweise gibt es wie immer auch im Jazz Blog von Frank Schindelbeck, der übrigens auch für die großartigen Jazzfotografien verantwortlich ist, die die Veranstaltungsorte schmücken. Aber jetzt los, vergebt mir die Schubladisierung:

  • Hip Hop: DJ Jazzy Jeff, Ohmega Watts
  • Elektronika: Fennesz, Kammerflimmer Kollektief, Tied & Tickled Trio, Kosheen
  • NuJazz, Downbeat, Trip Hop usw.: Waldeck, Róisín Murphy, The Cinematic Orchestra, Bajofondo Tango Club, Erik Truffaz
  • Pop, Rock: The Bad Plus, Animal Collective, The Sea & Cake, Broken Social Scene, Battles
  • Skandinavisches: Tuomi, Christian Wallumrød Ensemble, Scorch Trio
  • Female Voices: Vienna Teng, Barbara Lahr, Dianne Reeves, Malia
  • Sax: Joshua Redman, Peter Brötzmann, Lee Konitz, Heinz Sauer, Joe Lovano, Archie Shepp, Jan Garbarek, Chris Potter
  • und und und

Wie gesagt, es fällt schwer, einzelne Konzerte hervorzuheben, denn jedes einzelne lohnt sich für Freunde guter Musik. Mal sehen, zu welchen ich es dieses Jahr schaffe.

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