Die Ätherwellengeige

Geschrieben von Matthias GutjahrSamstag, 27. Oktober 2007

Über das Theremin wollte ich schon seit langem schreiben. Immerhin existiert dieses erste elektronische Musikinstrument bereits seit fast 90 Jahren. Zum ersten Mal live im Einsatz gesehen habe ich ein Theremin in den frühen Neunzigern auf einem Scorpions-Konzert! Jaaa, jetzt ist auch das mal raus, im Rückblick eins der peinlicheren Konzerte in meiner Vergangenheit; als Vorgruppe spielten übrigens Tesla, falls die noch jemand kennt. Deren Name passt ja irgendwie zum Thema. Naja, jedenfalls hatten die Scorpions ein Theremin auf der Bühne stehen und scheiterten an seiner Benutzung. Seitdem wissen meine Ohren, dass das Theremin ein echtes Sensibelchen ist.

Wie es besser geht, zeigt das folgende Video, in dem von vorneherein ein Roboter das Theremin bedient. Der lässt sich nämlich zuvor millimetergenau programmieren, so dass die Misstöne auf ein Mindestmaß reduziert bleiben. Sogar, wenn der Roboter Gnarls Barkley spielt (via):

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Meine Firefox-Adresszeile

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 24. Oktober 2007

Eigentlich wollte ich heute etwas tiefschürfendes bloggen, aber Kinder, Kinder, es ist schon wieder spät. Daher mache ich mich einfach beim leicht albernen Adresszeilen-Spielchen mit. Die Regel: Einen Buchstaben in die Adresszeile eingeben und aufschreiben, was der Firefox automatisch ergänzt. Here we go:

q
http://qype.de/ dabei hab ich da nicht mal einen Account
w
http://wevent.org/
e
http://www.emusic.com/
r
ähm, das ist ein noch geheimes Projekt von mir ;-)
t
http://twitter.com/
z
http://zintzen.org/ (?)
u
http://upcoming.yahoo.com/
i
http://www.irsport05.de/ Oberliga Fußballticker
o
http://www.openthesaurus.de/
p
http://popurls.com/
a
http://www.amazon.de/
s
http://www.s9y.org/
d
http://de.wikipedia.org/
f
http://forum.ubuntuusers.de/
g
http://www.google.de/ (suprise)
h
http://www.heise.de/
j
http://www.junorecords.de/
k
http://www.kicker.de/
l
http://www.lastfm.de/
y
http://yatil.de/ (!)
x
http://www.xing.com/
c
http://www.chefkoch.de/ lecker kochen muss auch mal sein
v
http://www.validome.org/
b
http://blog.sperr-objekt.de/
n
http://www.numblog.de/
m
http://microformats.org/

Diese Liste enthält (für mich zumindest) kaum Überraschungen, außer vielleicht letzten beiden Buchstaben des Alphabets. Möglicherweise habe ich die Historie vor nicht allzu langer Zeit mal zurückgesetzt. Daraus lässt sich ein wunderbares Persönlichkeitsprofil stricken, oder? Social Networks, Musikshops, Ubuntu Linux, Web-Developer-Krams und — Fußball. Ich find's gut :-)

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Robert Nippoldt - Jazzlegenden

Geschrieben von Matthias GutjahrMontag, 22. Oktober 2007

Falls jemand schon ein Weihnachtsgeschenk für mich suchen oder gerade die Spendierhosen anhaben sollte: Robert Nippoldts Buch über Jazz im New York der Wilden Zwanziger, "Jazzlegenden", tät' mir schon gefallen. Es ist wohl nicht zu Unrecht als eines der »schönsten Bücher Europas« 2007 ausgezeichnet worden. [drüber gestolpert bei guillemets.de]

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thelastbeat erfindet sich neu!

Geschrieben von Matthias GutjahrSonntag, 21. Oktober 2007

thelastbeat ist ein Blog, das ich schon eine gefühlte Ewigkeit verfolge und das in der Tat ein paar Wochen älter ist als das NUMBlog. Wobei, so ganz stimmt der erste Satz nicht mehr, denn thelastbeat hat sich relauncht und dabei neu erfunden. thelastbeat will nicht mehr nur einfach ein Weblog sein, sondern magaziniger werden. Sprich: Mehr Reviews, Interviews, Künstler- und Labelvorstellungen, kurz professionellerer Content. Und das ist auch gut so. Weblogs sind mittlerweile eine etablierte Größe, auch wenn sie hierzulande von der Masse noch immer nicht adäquat wahr- und ernstgenommen werden. Gut möglich, dass das auch an den Blogs selbst liegt, die allzuoft inhaltlich und strukturell nicht stringent genug daherkommen (wollen). Natürlich darf jeder mit seinem Blog machen, was er will, darf sich dann aber auch nicht über (ausbleibende) Reaktionen beschweren.

Welcher Weg der richtige ist, muss zwischen Bloggern, Lesern, und - in diesem Fall - Musikern und Labels erst noch verhandelt und herausgefunden werden. Aber thelastbeat 3.0 mit seinem klaren Design, der übersichtlichen Struktur, der verdoppelten Mannschaft (neben Gründer Eikman bloggt dort nun auch Coicoi), dem Beatcast mit aktueller Musik und neuen, spannenden Inhalten macht definitiv einen Schritt in die richtige Richtung. Ich wünsche thelastbeat jedenfalls weiter zunehmenden Erfolg, wachsende Berühmtheit und überhaupt mindestens die Weltherrschaft. Oh, und die Tagline "sympathy for disruption" ist ja wohl genial!

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JOURNEY into SOUL

Geschrieben von Matthias GutjahrSamstag, 20. Oktober 2007

Edward Uken ist Host des Podcasts JOURNEY into SOUL (auf den ich seit einiger Zeit auch in meiner Blogroll hinweise) und hat mich mit der Bitte angemailt, auf die neueste Episode dieser Sendung hinzuweisen. Zwar hat der Podcast gerade eine Pause von vier Monaten hinter sich, an Qualität hat er aber nichts eingebüßt. Und weil ich mich eben 90 Minuten lang gut unterhalten fühlte, habe ich beschlossen, Edwards Bitte nachzukommen. Es gibt neue Musik von den Brand New Heavies, von Sharon Jones and the Dap-Kings, ein Interview mit Lorenzo Owens, der offenbar in der Endrunde der amerikanischen Superstar-Show stand (!?), und vor allem viel Musik von bislang ungesignten Künstlern. Die sind auf Edwards Seite alle penibel verlinkt, so dass man da die eine oder andere Entdeckung machen kann. Wenn ich den Podcast jetzt hier direkt einbinden würde, käme vermutlich Edwards Statistik durcheinander, daher müsst ihr euch selbst hinklicken; aber zumindest habe ich heute trotz Zeitmangels etwas gebloggt ;-)

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Freie Musik, aufmerksame Blogger und die UK-Charts

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 17. Oktober 2007

Heute geht es wild durcheinander, denn ich bin gleich auf mehrere Kuriositäten und Absonderlichkeiten gestoßen, die ich keinem vorenthalten möchte. Los ohne Umschweife:

Bob Ostertag würden viele als verrückten Professor bezeichnen, schließlich lehrt er an einer kalifornischen Universität. Hauptsächlich ist er aber als experimenteller Audiokünstler bekannt geworden, der wild durcheinander samplete und sich allerlei elektronische Instrumente bastelte, und das schon in den späten Siebzigern des letzten Jahrhunderts. Im vergangenen Jahr veröffentlichte er alle seine Aufnahmen, an denen er die Rechte besitzt, unter einer Creative Commons-Lizenz. Jetzt ist sein jüngstes Werk w00t erschienen (und hat ein wunderbares Katamari-Cover). Nichts für sensible Gemüter ;-)

Das nächste Fundstück hat mich heute früh zum Schmunzeln gebracht: In Ten ways to get music bloggers to notice your email verspricht das Blog Puddlegum die ultimativen Tipps, wie Labels es anstellen, dass Blogger über ihre Musik bloggen. Eigentlich ist dem nichts hinzuzufügen, außer dass ich (noch?) nicht wirklich in tausenden E-Mails von Plattenlabels ertrinke. Sollte jemand das ändern wollen, bitte das Kontaktformular benutzen und unbedingt die Tipps beherzigen ;-)

Das dritte und letzte Fundstück ist eigentlich schon zwei Tage alt, hat aber heute erst die Runde gemacht, so dass ihr es vielleicht schon kennt. Es dreht sich um die britischen Download-Charts, die im Blog von Last.fm mit deren Wochencharts verglichen werden. Findet ihr den Unterschied? ;-)

So, drei Smilies in einem Posting müssen genug sein, sonst wird es wirklich albern.