Dalaki Limited Edition Box

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 28. November 2007

Dalaki Logo

Plattenlabels hören plötzlich auf ihre Kunden. Diese beschwerten sich häufig über lieblos eingetütete CDs und sahen keinen Vorteil mehr zu MP3s. Daher setzen nicht nur Radiohead auf die reichhaltig befüllte Box-Edition ihrer neuen Scheibe, sondern auch kleinere Labels wie das neu gegründete Dalaki wollen mit exklusiver, edler Ausstattung punkten. So neu ist die Idee mit Sammlereditionen zwar nicht, aber Freunde erlesener elektronischer Klänge wurden bislang eher selten damit beglückt.

Der Inhalt der BoxFloriana vs Màcro - Heleylah Sunset heißt die erste Veröffentlichung auf Dalaki, die es in ausgewählten MP3-Shops downzuladen gibt - und eben als auf 300 Stück limitierte collectors box mit vielen zusätzlichen Goodies. Die Musik auf Dalaki soll in etwa durch die Formel dalaki = (electronica₂ × deep tech ± (glitch ÷ jazz) / (ambient × experimental) ± art) beschrieben werden können ;-) Bei thinnerism erzählt Labelgründer Jörg Schuster, was sonst noch hinter Dalaki steckt und warum er sein eigenes Label gegründet hat in Zeiten, in denen viele andere Labels ums Überleben kämpfen.

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Das war das BarCamp Rhein-Neckar in Mannheim

Geschrieben von Matthias GutjahrMontag, 26. November 2007

Das BarCamp Rhein-Neckar in Mannheim ist vorbei, und ich möchte meine Eindrücke und Erlebnisse kurz aufschreiben. Eigentlich hatte ich ja vor, live mitzubloggen, aber zunächst gab es, wie schon öfter auf BarCamps, Probleme mit dem WLAN, und als es dann offen war, kamen Linuxrechner trotzdem nicht rein. Doof, denn wie ich schon gesagt habe, macht ein BarCamp ohne Netz eigentlich nur halb so viel Spaß. Außerdem war die Verpflegung mangelhaft, es gab zumindest am Samstag weder Kaffee noch sonstige Getränke, und auch nichts zu essen. Dass das BarCamp in Mannheim trotzdem eine tolle Sache war, lag nicht nur an den Sessions, sondern vor allem an den Teilnehmern.

Die Rhein-Main-Bloggercrew war zahlreich vertreten, mit Silke, Frank, Jens, Fabian und Robert waren einige mittlerweile gute Bekannte da. Robert, Frank und ich ließen uns dann auch von Theo (schön, dass es dann doch geklappt hat!) zum leckeren Mittagessen im Café Lemberg chauffieren - definitiv die bessere Alternative zum "offiziellen" Mittagstisch in einer geselligen Runde. Markus brachte mir die Projekte CodeMe und Regioactive näher und versorgte mich mit Neuigkeiten aus der Mannheimer Kulturszene, vor allem aus dem Jungbusch, wo ich kommenden Samstag wohl einer Ausstellungseröffnung beiwohnen werde. Mit Matthias diskutierte ich die jüngsten Entwicklungen im Bereich Microformats und semantisches Web. Fortsetzung folgt hoffentlich bald. Außerdem gab es auf der sehr gelungenen Party in der Tomate am Samstag Abend nette Gespräche unter anderem mit Mitorganisator Habu.

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BarCamp Rhein-Neckar

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 21. November 2007

Auch auf die Gefahr hin, dass ich euch langweile, kommt hier mein nächster BarCamp-Artikel. Diesmal geht es um das BarCamp Rhein-Neckar, das am Wochenende in Mannheim stattfindet. Voraussichtlich wird es nicht ganz so voll werden wie in Berlin, aber bestimmt ebenso informativ und unterhaltsam. Gerne werde ich mich mit vielen Bloggern aus der Metropolregion austauschen, erste Kontakte sind ja schon da. Wer von denen, die hier vielleicht mitlesen, kommt denn noch nach Mannheim (oder auch nicht)? Der größte Wunsch für das BarCamp ist sicherlich, dass das WLAN einwandfrei funktioniert. Denn ohne Internetzugang ist so ein BarCamp nur die Hälfte wert: Man kann nicht live mitbloggen oder -twittern, nicht mal schnell Fotos online stellen oder Kontakte austauschen. Der zweite Wunsch geht an die werte Leserschaft meines Blogs: Kennt jemand ein gutes, preiswertes Restaurant in der Nähe der Mannheimer (Fach-)Hochschule (Schwetzingerstadat oder so)? Auf das offizielle Mittagsmenü bei einer bekannten Fastfoodkette würde ich dann doch ganz gern verzichten ;-)

Damit der Schock für Auswärtige nicht allzu groß wird, wenn sie das erste Mannemer Bloomaul reden hören, empfehle ich zur Akklimatisierung den Podcast von Mundartkabarettist Prof. Dr. Hans-Peter Schwöbel.

Für mich als gebürtigen Mannheimer quasi ein Heimspiel, da darf ich nicht fehlen. Apropos Heimspiel: Am Freitagabend werde ich, gleichsam zur Einstimmung, der Kälte trotzen und mir im Carl-Benz-Stadion das Heimspiel meines SV Waldhof gegen den starken Aufsteiger aus Walldorf ansehen. Wie passend, dass ich drüben im anderen Blog gerade einen Artikel über Webstandards und die neue Webseite des SV Waldhof verfasst habe.

Netlabel-Mix und Thinner wird 100

Geschrieben von Matthias GutjahrSonntag, 18. November 2007

Besser spät als nie: Ich durfte pEtErs Urban Netaudio Mixtape Vol. 1 ja schon vor dem offiziellen Release vorhören und war damals schon schwer begeistert. Ein exzellenter Mix mit richtig Flow und jeder Menge handverlesener Netaudio-Perlen von Labels wie Tokyo Dawn, iDEOLOGY, Aquavelvas und anderen. Wer da noch an der Qualität der unter der Creative Commons-Lizenz veröffentlichten Musik zweifelt, hat schon verloren.

Zum Thema Creative Commons ist unbedingt der folgende Vortrag von Vordenker und Rechtsprofessor Lawrence Lessig zu empfehlen, denn sowohl was die Struktur und Ästhetik als auch die Inhalte angeht, ist das eines der besten Plädoyers gegen strikte Copyright-Beschränkungen ever [via 1, 2]:

Klicken, um auf die Videoseite zu gelangen

Zu guter Letzt bleibt noch auf das mittlerweile 100. Release des Netlabels thinner hinzuweisen, das sich zwar vornehmlich den Stilen House, Ambient und Minimal widmet, aber das geschmackssicher und hochfrequent. Lobend erwähnen möchte ich auch, dass thinner auch den Download im verlustfreien FLAC-Format anbietet. Herzlichen Glückwunsch an thinner für einhundert spannende Releases, für die relaunchte Webseite, und alles Gute für die nächsten Hundert. [via 1, 2]

AIR909 Flash Drum Machine

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 13. November 2007

Adobe AIR halte ich für eines der interessantesten Projekte zur einfachen Erstellung von plattformübergreifenden (Rich Internet) Applikationen, das in letzter Zeit veröffentlicht wurde. Webanwendungen auf Basis von XHTML, JavaScript und Flash laufen damit nicht mehr nur im Browser, sondern als eigenständiges Programm, vorausgesetzt AIR ist auf dem jeweiligen Rechner installiert. Noch ist AIR beta und steht auch noch nicht für Linux zur Verfügung, aber die Anzahl der Tools steigt stetig. Highlights stellen für mich bisher die Twitter-Clients Snitter und Tweetr, die Analytics Reporting Suite und kuler desktop dar.

Jetzt bin ich auf AIR909 gestoßen, einen Drumcomputer-Nachbau des legendären Roland TR-909 auf Basis von AIR. Die Bedienung ist intuitiv, wer das Original kennt, wird sowieso keine Probleme haben, und die erstellten Beats lassen sich direkt auf die Festplatte schreiben. Was soll ich sagen: Für einen ersten Versuch ist Flash-Programmierer André Michelle da schon etwas sehr Geniales gelungen, und die Ausbaumöglichkeiten sind - theoretisch - riesig. Wenn ihr sehen wollt, wie AIR909 funktioniert und klingt, schaut euch das heimlich von seinem Kollegen gefilmte Video an, das André beim Rumspielen mit seinem neuen Toy zeigt. Köstlich. By the way: Das da oben ist kein Bild, sondern die funktionsfähige Flashversion des TR-909. Viel Spaß beim Beats Klicken :-)

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Enjoy Jazz 2007 im Rückblick

Geschrieben von Matthias GutjahrMontag, 12. November 2007

Ich bin untröstlich, dass ich es auf kein einziges Konzert des diesjährigen Enjoy Jazz-Festivals geschafft habe. Dabei waren so tolle Namen am Start, und ich hatte mir mindestens einen Abend fest vorgenommen. Aber wie das Leben manchmal so spielt, mal steht plötzlich das Auto in der Werkstatt, mal vernebelt eine Erkältung die Sinne, und so weiter. Nun ist es also vorbei, aber über 20.000 Zuschauer kamen in den Genuss von zahlreichen Konzerten, Masterclasses, Parties, Matineen und Vortragsreihen. Frank liefert im Jazz Blog den allumfassenden, reich bebilderten Rückblick auf sechs ereigenisreiche Wochen. Zum Nachhören ist die Enjoy Jazz Compilation Volume 2 erschienen, in die ihr hier reinhören könnt. Vielleicht kann ich mich damit ein wenig trösten bis zum nächstes Jahr. Denn dann bin ich wieder sowas von mit von der Partie!