Melvin Jackson

Geschrieben von Matthias GutjahrMontag, 31. März 2008

Plattencover Funky skullMein Plattendealer hat mir vor kurzem eine Scheibe in die Hand gedrückt, die ich mir unbedingt anhören müsse: Funky Skull von Melvin Jackson. Das Cover hat mich schonmal angesprochen: Ein Bassist mit Ampeg-Verstärker und Vintage-Effektgerät, alles in Siebziger-Jahre-Farben. Allerdings ist auf der Plattenhülle keine Jahresangabe zu finden, und auch sonst bekam ich kaum Infos zu Melvin Jackson. Also reingehört: Space-funkiger Bass, mit diversen Echo- und Filtereffekten behandelt, fette Bläsersätze, groovende Drums, und dazu das Zitat: "I heard it! I dug it! I did it!" Meine Entscheidung war klar: Gekauft.

Zu Hause dann mal im Internetz nach Melvin Jackson gefischt, aber der Mann hat nichtmal einen Wikipedia-Eintrag. Auf der Seite soundslope war immerhin herauszufinden, dass es sich bei Melvin Jackson um den Bassisten von Eddie Harris handelt. Der Chigagoer Recordshop Dusty Groove hat die 1969 auf Limelight erschiene Platte offenbar neu aufgelegt. Bei Dusty Groove kann ich sowieso stundenlang online stöbern, ohne dass ich merke, wie die Zeit vergeht. In diesem Fall haben sie die Platte schön auf 180 Gramm Vinyl re-issued und damit eine echte Perle vor der Versenkung bewahrt.

Jacksons Experimentierfreude offenbart sich vor allem in seinen durch allerlei Effekte gejagten Bass-Sound. Der Titeltrack "Funky Skull" beweist das eindrucksvoll und hält auch sonst, was er verspricht. Das swingende "Say What", das locker groovende "Bold & Black" und das schräge "Dance of the Dervish" zeigen die Vielseitigkeit dieses Albums, auf dem Jackson abwechselnd mit zwei verschiedenen Lineups von Begleitmusikern spielt. Eine echte Entdeckung für alle, die mit psychedelisch angehauchten Funk etwas anfangen können!

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Soundamus: Verpasse keine neue Platte mehr

Geschrieben von Matthias GutjahrSonntag, 30. März 2008

Soundamus LogoEinmal mehr ein Dienst, bei dem man sich fragt, warum man nicht schon viel früher selbst auf die gleiche, simple Idee gekommen ist wie Bret Ehlert und Millionen gescheffelt hat: Soundamus. Macht nicht mehr, als zu checken, welche Musiker man bei last.fm gescrobbelt hat und wann diese eine neue Platte rausbringen werden. Das Ergebnis kann man als Feed abonnieren und verpasst so garantiert keine Neuerscheinung der Lieblingsbands mehr. Hat heute unter Kollegen schon für deutlich erhöhte Herzfrequenz gesorgt. Einziger Nachteil, der mir aufgefallen ist: Es werden auch Platten aufgeführt, die bereits vor kurzem erschienen sind - und die hab ich fast alle schon ;-)

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Musiksammlungs-Stöckchen

Geschrieben von Matthias GutjahrSamstag, 29. März 2008

Zurzeit macht ein ausnahmsweise mal wieder lustiges Stöckchen die Runde. Dabei geht es darum, einige Statistiken über die Musiksammlung, die auf der Festplatte schlummert, zu verraten. Ich bediene mich einfach mal bei Jeriko und rare.de.

  • Statistik: 10827 Titel = 4 Wochen 5 Tage = 39 GB
  • Kürzester und längster Track: Baba Zula & Mad Professor - "Günaydın" (0:04) und Sleep - "Dopesmoker" (1:03:32)
  • Erster und letzter Track (alphab.): Beezy - "0069 (ft. Dogzilla)" und Cocon - "Zwischen zwei Tagen"
  • Erster und letzter Interpret (alphab.): 00Genesis und Zwicker
  • Erstes und letztes Album (alphab.): Tool - 10000 Days und Cirque Du Soleil - Zumanity
  • Die fünf meistegespielten Tracks:
    1. Bonobo - "Nightlite (ft. Bajka)"
    2. Natacha Atlas - "Ghanwah Bossanova"
    3. Squarepusher - "Hello Meow"
    4. Recloose - "Mana's Bounce"
    5. Diesler - "Waltz Till Dawn"
  • Fünf Songs im Partyshuffle:
    • Bohren & Der Club Of Gore - "Midnight Walker"
    • Jack Johnson - "Wrong Turn"
    • Handsome Boy Modeling School - "The World's Gone Mad (Ft. Del The Funky Homosapien, Barrington Levy, and Alex Kapranos)"
    • Tosca - "Naschkatze"
    • Rival Schools - "Good Things"
  • Suche nach folgenden Begriffen – wieviele Songs tauchen als Ergebnis auf?
    • Sex: 15
    • Death: 10
    • Love: 250
    • You: 580
    • Home: 59
    • Boy: 44
    • Girl: 54

Selbstverfreilich gebe ich das Stöckchen auch weiter, und zwar an alle Amarok-Nutzer, die prinzipiell die Anzahl der Tracks in ihrer Sammlung mit dcop amarok collection totalTracks herausfinden können. Es funktioniert aber auch über die Wiedergabelisten-Funktionen. Also, liebe Amarok-Fans, bedient euch :-)

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Delia Derbyshire und Suzanne Ciani

Geschrieben von Matthias GutjahrFreitag, 28. März 2008

Zwei Pionierinnen elektronischer Musik. Delia Derbyshire aus England, verantwortlich nicht nur für die Titelmelodie von Doctor Who. Und die Amerikanerin Suzanne Ciani, verantwortlich nicht nur für unseren Durst nach koffeinhaltiger Limonade.

[via AudioLemon und #thelastbeat]

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Mixtapes und Muxtapes

Geschrieben von Matthias GutjahrDonnerstag, 27. März 2008

Früher, als es noch Kassetten gab, verbrachte man Stunden und Tage damit, Mixtapes aufzunehmen. Nicht nur die richtige Titelauswahl war wichtig, sondern auch deren Abfolge, die Aussteuerung der Lautstärke usw. Rare Titel wurden aus dem Radio aufgenommen, wobei man immer hoffen musste, dass der doofe Moderator da jetzt nicht reinquasselt. Heutzutage geht es komfortabler, aber auch nur virtuell: Bei Mixwit (Link via KonFerenz) lässt sich ein Mixtape mit wenigen Klicks zusammenstellen. Man muss sich dazu nicht mal registrieren, kann dann aber das einmal erstellte Tape nicht mehr anpassen. So wie dieses hier, für das ich mir allerdings nur fünf kurze Minuten Zeit gelassen habe:

Ganz ähnlich funktioniert übrigens Muxtape, allerdings muss man sich hier zunächst registrieren. Aus diesem Grund, und weil ich einfach mal wieder zu faul bin, habe ich hier kein Mixtape erstellt. Ein Klick auf den Screenshot unten bringt euch aber direkt auf die Seite, und vielleicht mag ja die eine oder der andere von euch den Service mal testen und den Link zum eigenen Mixtape hier in den Kommentaren posten.

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Hip Hop Samplefaq

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 25. März 2008

Heute was Kleines für Samplespotter, Cratedigger und alle, die es noch werden wollen. Die Quizfrage: Was haben die Beastie Boys, Eminem, Kanye West und Busta Rhymes gemeinsam? Antwort: Sie alle haben laut Hip Hop Samplefaq Curtis Mayfield gesamplet. Vor beinahe drei Jahren hatte ich schon einmal über eine ähnliche Sample-Sammlung gebloggt.

Das Besondere an samplefaq.net ist nun aber, dass angemeldete User selbst gespottete Samples eintragen können, die user also den content generieren (um mal ein paar buzzwords einzustreuen). Dazu kommt, dass von den meisten eingetragenen Liedern ein YouTube-Video existiert, das auch gleich angezeigt wird und abgespielt werden kann. Somit lassen sich relativ einfach Vergleiche zwischen Original und Sample nachhören, was ich ziemlich praktisch finde, cooles Feature. Ansonsten bringt es die Tagline der Seite prägnant auf den Punkt: Can I Digg It? Yes You Can!

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