Als "Französischer-Hip-Hop-Hörer" hat mich die Kollegin heute bezeichnet. Nur weil ich Hybride, die neue Platte von Nouvel R, im Player hatte. Dabei habe ich seit langem keinen französischen Hip-Hop mehr gehört, wenn man mal von TTC absieht. Die großen Zeiten von MC Solaar oder Alliance Ethnik sind schon lange vorbei, und selbst von der Saïan Supa Crew gab es lange nichts Neues mehr. Auf das Album von Nouvel R, dem Septett (vier MCs, ein DJ, Beatbox und Bassist) aus Angers, bin ich erst durch eine Promomail aufmerksam geworden, die beinahe in den Tiefen meiner Inbox verschwunden wäre. Ich hab sie dann aber doch rausgefischt und bereue es nicht. Die stilistische Vielfalt, gute Beats, einfallsreiche Samples und die - soweit ich das verstehe - nötige Prise Humor haben mich sofort überzeugt.
Dabei haben Nouvel R den Hip-Hop mit Sicherheit nicht neu erfunden. Dennoch hat die französische Sprache im Rap einen ganz besonderen Flow, den die Jungs hier wirklich gut rüberbringen. Aber letztendlich hat den Ausschlag für mich gegeben, dass Hybride über die französische Plattform Yozik zum selbst festzulegenden Preis zu erwerben ist. Also flugs per Paypal ein paar Euro überwiesen, und zack: "Französischer-Hip-Hop-Hörer"


Alle Jahre wieder blogge ich an dieser Stelle über das Enjoy Jazz-Festival in Heidelberg/Mannheim und nehme mir vor, zu möglichst vielen Konzerten ins Rhein-Neckar-Dreieck zu fahren. Was immer wieder scheitert. In diesem Jahr ist meine Auswahl aufgrund äußerer Umstände (Arbeit, hautpsächlich) deutlich eingeschränkt, was ich sehr bedauere. Dennoch will ich hier schnell die Highlights aus meiner Sicht bzw. im Hinblick auf jüngere Künstler oder clubtauglichere Spielarten darstellen - ihr wisst, was ich meine. Das 

