Netaudio London 2008

Geschrieben von Matthias GutjahrFreitag, 31. Oktober 2008

Besser spät als nie: Der Link auf den Netaudio London 2008 Showcase, eine Compilation feiner Netaudio-Musik aus Anlass des gleichnamigen Netaudio-Festivals, das am vergangenen Wochenende über die Bühne ging. Wieviel Spaß das gemacht hat, kann man im Interview von Sim Sullen & Sven Swift mit mo. vom phlow-magazine heraushören. Die Jungs waren natürlich vor Ort und haben es offenbar ordentlich krachen lassen. Oder?

Um all das zu veranschaulichen, hier noch eine Diashow aus dem Flickr-Pool zum Festival. Ist schon genial, wie sich die Netaudio-Szene mittlerweile entwickelt hat, und was sie in den letzten Jahren alles auf die Beine gestellt hat. Guys, you rock!

Automatische Musikempfehlungen

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 28. Oktober 2008

Neulich, auf dem Barcamp Berlin, hat Petar Djekic das Fraunhofer-Spinoff mufin.com vorgestellt. Ziel von mufin ist es, automatische Musikempfehlungen geben zu können, indem Audiodateien analysiert werden und ein eindeutiger "Fingerabdruck" von ihnen erzeugt wird. Anhand der so gewonnen Informationen sollen Ähnlichkeiten zwischen Musikstücken ermittelt werden, und verknüpft mit herkömmlichen Methoden wie Userbewertungen und Kaufverhalten noch genauere Ergebnisse erzielt werden.

Denn die Vorgehensweisen von Amazon oder last.fm bringen auch Nachteile mit sich. So können die Resultate gezielt verfälscht werden, oder Beatles-Fans erhalten den Hinweis, sich doch mal John Lennon anzuhören. Das ist natürlich zutreffend, neue Musik lernt man so aber kaum kennen. Petar hatte noch mehr aufschlussreiche Beispiele dafür, warum der aktuelle Stand der Dinge nicht zufriedenstellend ist.

Ich persönlich frage mich allerdings, wer aus solchen recommendation systems einen Nutzen zieht. Klar, unbekanntere Musiker erhalten dadurch die Chance, einem breiteren Publikum bekannt zu werden. Und ich als Musikliebhaber erhalte potentiell interessante Musikempfehlungen. Aber wenn ich mal genauer hinsehe, nutze ich diese kaum. Die last.fm-Ähnlichkeiten laufen bei mir automatisch in den Audio-Player hinein, und ab und an werfe ich da tatsächlich mal einen Blick drauf. Aber den Großteil der Informationen hole ich mir aus Blogs, (Internet-)Radiosendungen oder von Freunden. Möglich, dass sich das in Zukunft aufgrund höherer Qualität der automatisierten Verfahren einmal ändert, nur momentan sehe ich das für mich noch nicht. Wie sieht es bei euch aus? Schonmal ein Album bei Amazon aufgrund eines Vorschlags gekauft? Oder Fan einer Band geworden, die bei last.fm neben eurer Lieblingsband aufgetaucht ist? Würde mich wirklich mal interessieren, wo ihr eure Inspiration hernehmt ;-)

NUM Radioshow #003

Geschrieben von Matthias GutjahrSonntag, 19. Oktober 2008

New Urban Music Radioshow #003 : 19. Oktober 2008, 22:00 Uhr

  1. entertainment for the braindead - Run! [Aaahh-Records]
  2. Soulphiction - Sun Children [Sonar Kollektiv]
  3. Jazzanova - Let Me Show Ya (feat. Paul Randolph, Henrik Remix) [Verve]
  4. GB's (Ben Mono & Georg Bär) - Lucky In Vichy [Gomma]
  5. Monomatik - The One Where Everybody Joins In [iD.EOLOGY]
  6. U-1 a.k.a DJ Sounguage - ソラノウタ Remix [Maltine Records]
  7. Katalyst - I Know A Place [BBE]
  8. Keziah Jones - Lagos vs New York [Because Music]
  9. Karl Hector & The Malcouns - Nyx [Now Again]
  10. Karl Hector & The Malcouns - Passau Run [Now Again]
  11. Sun Ra Arkestra - Nuclear War [Y Records]
  12. Bohren & der Club of Gore - Unkerich [PIAS]
  13. Esbjörn Svensson Trio - Leucocyte: I. Ab Initio [ACT]
  14. Lefties Soul Connection - Paul Newman [Melting Pot Music]
  15. Recloose - Emotional Funk [Sonar Kollektiv]
  16. Recloose - Ain't Changin' [Studio !K7]
  17. Red Snapper - Clam (Kelpe Remix) [Lo Recordings]
  18. Shawn Jackson - Fix Ya Face [Tres Records]
  19. Nouvel R - À vendre ! [Yozik]
  20. Isaac Hayes - Medleay: Ike's Rap IV / A Brand New Me [Stax]

[We Are...] Throwing Stones!

Geschrieben von Matthias GutjahrSamstag, 18. Oktober 2008

Ein kurzer Hinweis noch für alle Berliner und Berlin-Besucher an diesem Wochenende, bevor ich gleich todmüde ins geliehene Bett falle und morgen viel zu früh noch ebenso todmüde aufs Berliner BarCamp wanke, dessen Welcome-Party großartig und mit Mengen kostenloser Getränke verbunden sein soll. Leider ohne mich, aber morgen im St. Oberholz bin ich natürlich dabei.

We Are LogoUnd im Anschluss geht es dann hoffentlich ins Lovelite zur in der Überschrift angekündigten Veranstaltung. Karl Hector & The Malcouns werden sich live die Ehre geben und schweißtreibenden Soul und Afrofunk zelebrieren. Daneben sind weitere illustre Namen wie Onyx Ashanti, Mixed Moods und m.path.iq mit von der Partie. Also wenn ich schon Mr Sruff am Sonntag Abend in Heidelberg verpasse, kann ich vielleicht wenigstens ein paar meiner fellow Barcamper überzeugen mitzukommen. Und wer kommt sonst noch?

Urgent Reminder

Geschrieben von Matthias GutjahrFreitag, 17. Oktober 2008

Am Sonntag Abend, so um 22 Uhr, also kurz nach dem Tatort, da habt Ihr doch sowieso nichts mehr vor, richtig? Lasst euch also zum Ausklang des Wochenendes mit guter Musik beschallen vom Soulsender und der dritten Ausgabe der New Urban Music Radioshow. Die Tracklist folgt irgendwann demnächst. Kleiner Hinweis am Rande: Das hier ist selbstverständlich ein Hörbefehl! ;-)

Potentielle MySpace-Killer

Geschrieben von Matthias GutjahrDonnerstag, 16. Oktober 2008

Seit Jahren wird nach Alternativen zur most ugly ever-Community MySpace gesucht, aber niemand konnte sich bisher gegen den Platzhirschen durchsetzen. So langsam scheint sich aber doch ein Wandel anzudeuten. Mittlerweile gibt es durchaus einige ernstzunehmende Optionen.

Der Musikdieb weist etwa auf Reverbnation hin, das im Zusammenspiel mit einem Blog und einer Fotoplattform viel bewirken könne. Und Bandcamp ist neben SoundCloud der neueste Favorit von u.a. Create Digital Music und wire to the ear. In Deutschland gibt es regioactive.de schon eine ganze Weile. Ich will mir nicht anmaßen zu beurteilen, welche die beste Plattform ist, um die eigene Musik zu promoten. Aber seht euch die genannten Plattformen einfach mal genauer an; es könnte sich lohnen. Am Ende muss aber jeder selbst entscheiden, welchen Aufwand er betreiben möchte oder kann und was einem am ehesten zusagt.