Android 2.2: Improvements to Audio

Geschrieben von Matthias GutjahrFreitag, 21. Mai 2010

Here’s one major difference about developing for Android – developer events aren’t under an NDA, and you can find out about what’s happening to a platform in advance and respond. You can share information, follow open bug reports, and see as they’re changed. This shouldn’t be rocket science; it’s certainly a given in the free software community. But it is a marked difference relative to something else beginning with ‘A.’

Accordingly, while I couldn’t be at I/O, I do get to talk about it. And notes from a session on Advanced Audio Techniques suggests the 2.2 changes to audio are significant – and are accompanied by an upcoming hook for doing native audio.

Auf der Google I/O wurde neben vielen anderen neuen Produkten auch die nächste Version 2.2 von Android (Codename: Froyo) vorgestellt, die deutliche Verbesserungen mitbringen soll. Mich freut, dass Apps nun auch auf der SD-Karte gespeichert werden können; der Speicherplatz meines Telefons ist schließlich nicht unbegrenzt. Außerdem gibt es wegweisende Änderungen im Audiobereich, die Peter Kirn in seinem Blogbeitrag kenntnisreich zusammenfasst. Aber noch ist nicht alles Gold, was glänzt, und so ergänzt er seinen Bericht mit einer Art "Offenem Brief" an Google. Das Positive überwiegt dennoch.

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Android 2.2: Improvements to Audio

Geschrieben von Freitag, 21. Mai 2010

Here’s one major difference about developing for Android – developer events aren’t under an NDA, and you can find out about what’s happening to a platform in advance and respond. You can share information, follow open bug reports, and see as they’re changed. This shouldn’t be rocket science; it’s certainly a given in the free software community. But it is a marked difference relative to something else beginning with ‘A.’

Accordingly, while I couldn’t be at I/O, I do get to talk about it. And notes from a session on Advanced Audio Techniques suggests the 2.2 changes to audio are significant – and are accompanied by an upcoming hook for doing native audio.

Auf der Google I/O wurde neben vielen anderen neuen Produkten auch die nächste Version 2.2 von Android (Codename: Froyo) vorgestellt, die deutliche Verbesserungen mitbringen soll. Mich freut, dass Apps nun auch auf der SD-Karte gespeichert werden können; der Speicherplatz meines Telefons ist schließlich nicht unbegrenzt. Außerdem gibt es wegweisende Änderungen im Audiobereich, die Peter Kirn in seinem Blogbeitrag kenntnisreich zusammenfasst. Aber noch ist nicht alles Gold, was glänzt, und so ergänzt er seinen Bericht mit einer Art "Offenem Brief" an Google. Das Positive überwiegt dennoch.

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Baloji

Geschrieben von Matthias GutjahrDonnerstag, 20. Mai 2010

Die Zukunft des Hip Hop liegt in Afrika. Hab ich gestern irgendwohier gelesen. Man muss aber nach ihr suchen. 

In Plattenläden nach Vinyl zu diggen ist immer etwas Besonderes und in den vergangenen Jahren zunehmend schwieriger geworden. Ich finde, es ist lange überfällig, den Begriff des "Digging" auf das Internet auszuweiten - und damit meine ich nicht das gemütliche Platten-Shoppen auf Ebay. So manch einer kämpft sich stundenlang durch obskure Blogs, schwerfällige MySpace-Profile, ellenlange Soundcloud-Listen, automatisierte Last.fm-Empfehlungen und spezialisierte Musik-Nerdforen, um den neuesten heißen Scheiß zu entdecken und aus den Unmengen neuer Musik das Gute und Rare herauszufiltern. Die Jagd nach dem Neuen stellt somit auch den wesentlichen Gegensatz zum Diggen der alten Schule dar. Nicht mehr verstaubte Scheiben aus vergangenen Jahrzehnten sind gefragt, sondern brandneue, am besten noch unreleaste Tracks blaßgesichtiger, Beats bastelnder Teenager aus der walisischen Provinz. Aber das wäre ein Thema für einen eigenen Blogartikel.

An dieser Stelle soll es um Baloji gehen, einen belgischen Rapper kongolesischer Herkunft, der in Deutschland noch relativ unbekannt ist. Und nach dessen Musik man schon eine Weile diggen muss, wenn einem die Song-Beispiele auf seiner Webseite nicht mehr genügen. Als ich den Namen Baloji auf Gilles Petersons Top 10 Breakout Artists of the Year (So Far)-Liste gelesen hatte, fingen ein paar Synapsen in meinem Langzeit-Musikgedächtnis an zu glühen. Eine kurze Suche brachte mich auf sein Twitter, einen französischen Wikipedia-Eintrag, sein Blog und sein 2007er Album "Hotel Impala". Aber die neue Platte "Kinshasa Succursale" war fast nirgends aufzutreiben, verrückt. Schließlich konnte ich die 13 Tracks, die mit Konono Nº 1 als Backing-Band aufgenommen wurden, doch aus einer virtuellen Plattenkiste ziehen (jaja, ich weiß, gibt's bei iTunes, aber ihr wisst ja ...). Und was soll ich sagen: Ich bin begeistert! Der elektrifizierte Likembé-Sound der Kongolesen ist auf Dauer anstrengend, sorgt aber dafür, dass die Songs deutlich direkter zur Sache kommen als auf "Hotel Impala".

Zwei Videos von Baloji zeigen, wo es langgeht

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Musik-Apps für Android, Part I: Ethereal Dialpad

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 18. Mai 2010

Mein Nokia E 60 ist ein kleines Brikett, hässlich aber WLAN-fähig, und deshalb war es auch lange Jahre mein treuer Begleiter. Vor ein paar Wochen habe ich mich nun entschieden, es in seinen wohlverdienten Ruhestand zu schicken und es durch ein moderneres Gerät zu ersetzen. Und da ich, wie sich eventuell herumgesprochen hat, eine gewisse Antipathie gegenüber den Produkten mit dem Apfel hege - Steve Jobs bestätigt mich gerade in letzter Zeit immer wieder darin -, ist es ein Android geworden, genauer ein HTC Desire. Privacy-Bedenken hin oder her, ich möchte mir nicht von einem grauhaarigen Choleriker vorschreiben lassen, was für Bildchen oder Filme ich mir auf meinem Taschencomputer ansehe, oder dass Musik mit Explicit Lyrics schlecht für mich sei.

Apropos Musik. Zugegebenermaßen gibt es fürs iPhone einige nette Musik-Apps, und was bisher auf dem iPad zu sehen war, könnte bald Einzug in die DJ-Booths halten. Android ist noch deutlich jünger und hat folglich noch nicht so viel musikalisches zu bieten. Ganz ohne musikalische Spielzeuge müssen wir Android-User dennoch nicht auskommen. In loser Folge möchte ich hier einige interessante Apps vorstellen. Den Anfang macht

Ethereal Dialpad

Market-Link als QRCodeDie App Ethereal Dialpad von Adam Smith ist ein Synthesizer mit Echtzeiteffekten, der über die Touchoberfläche des Android-Phones gesteuert wird.

Für iPhone-Besitzer dürfte das nichts Weltbewegendes sein, aber unter Android steht Ethereal Dialpad noch ziemlich allein da. Immerhin vier verschiedene Oberflächen (dialpads) animieren zum Ausprobieren, im Menü lassen sich Effekte hinzufügen und einige grundlegende Einstellungen vornehmen. Zurzeit sind folgende Einstellungen verfügbar:

  • Pitch Quantizer (Tonhöhe)
  • Oktaven
  • Delay
  • Flanger
  • Soft envelope (Hüllkurven)
  • Soft timbre (Klangfarbe)
  • Duett

Die Sounds lassen sich sehr intuitiv erzeugen, um z.B. halbwegs brauchbare Melodieläufe hinzubekommen, bedarf es aber schon einiger Übung. Ebenfalls vorgesehen ist die Möglichkeit, über den Market weitere Dialpads herunterzuladen; leider wurden während meiner Tests (noch) keine gefunden.

Bei Create Digital Music wird die App detailliert (auf Englisch) beschrieben, und der Entwickler selbst erzählt etwas von den Hindernissen bei der Programmierung von Ethereal Dialpad. Problematisch scheint vor allem das Fehlen eines soliden Sound-Frameworks für die Entwicklung von Android-Apps zu sein. Aber ich denke, je mehr ähnlich gelagerte Apps geschrieben werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein solches Framework irgendwann dabei abfällt.

Ich vermisse außerdem die Funktion, die eigenen Kreationen aufnehmen und ggf. auf einer Plattform sharen zu können. Aber zumindest das Recording sollte über den Kopfhörerausgang auf externen Geräten funktionieren.

Die App lief auf meinem Desire stabil und flüssig. Ethereal Dialpad ist kostenlos im Android Market verfügbar. Sterne gibt's bei mir nicht, aber ein Fazit: Es macht Spaß und wird nicht so schnell, dem Android-Phone mit Ethereal Dialpad Töne zu entlocken. Für einen "vollwertigen" Einsatz als Instrument fehlen allerdings noch ein paar Funktionen. Man darf aber gespannt sein, ob und wie sich die App weiter entwickelt.

Ukulele-Wizard Jake Shimabukuro

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 18. Mai 2010

Mich fasziniert die Ukulele als Instrument ungemein. Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst Gitarre gespielt habe und mit nur schwer vorstellen kann, wie man mit nur vier Saiten auskommen kann. Ich hab's mal auf dem Banjo versucht, aber naja, Schwamm drüber ;-) Die Ukulele wird häufig unterschätzt. Lassen wir mal den frühen Stefan Raab beiseite, ist mein bisheriges Lieblingsbeispiel für die Vielseitigkeit des hawaiianischen Instruments das Ukulele Orchestra of Gret Britain gewesen. Nun aber habe ich dieses 22-minütige Video eines Auftritts von Jake Shimabukuro in Tokio (bei TEDxTokyo) gesehen und bin immer noch platt. Die TED-Talks zaubern immer wieder aufregende und talentierte Musiker aus dem Hut; und ich ziehe den meinen vor Jake. Scheint ein super-sympathischer Typ zu sein und ein Zauberer auf der Ukulele!

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Ukulele-Wizard Jake Shimabukuro

Geschrieben von Dienstag, 18. Mai 2010

Mich fasziniert die Ukulele als Instrument ungemein. Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst Gitarre gespielt habe und mit nur schwer vorstellen kann, wie man mit nur vier Saiten auskommen kann. Ich hab's mal auf dem Banjo versucht, aber naja, Schwamm drüber ;-) Die Ukulele wird häufig unterschätzt. Lassen wir mal den frühen Stefan Raab beiseite, ist mein bisheriges Lieblingsbeispiel für die Vielseitigkeit des hawaiianischen Instruments das Ukulele Orchestra of Gret Britain gewesen. Nun aber habe ich dieses 22-minütige Video eines Auftritts von Jake Shimabukuro in Tokio (bei TEDxTokyo) gesehen und bin immer noch platt. Die TED-Talks zaubern immer wieder aufregende und talentierte Musiker aus dem Hut; und ich ziehe den meinen vor Jake. Scheint ein super-sympathischer Typ zu sein und ein Zauberer auf der Ukulele!

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