In Flagranti

Geschrieben von Matthias GutjahrSonntag, 27. Februar 2011

Auf frischer Tat ertappt: Die KonFerenz feat. Chinaza in ihrem brandneuen Video zum kommenden, gleichnamigen Album. Gedreht wurde es von Hartmut Grawe. Mann, ich kann's kaum erwarten, bis In Flagranti endlich rauskommt!

Tags für diesen Artikel: , ,
1 Kommentare

RBMA Tokio 2011

Geschrieben von Matthias GutjahrDonnerstag, 24. Februar 2011

Tokio ist Gastgeber der diesjährigen 13. Ausgabe der Red Bull Music Academy (RBMA). Ja, bereits 1998 fand das erste Event in Berlin statt, und seitdem hat sich die RBMA zu einem wichtigen Kreativhub mit zweiwöchigen Power-Workshops für up-and-coming Produzenten, DJs, Sänger und Musiker im allgemeinen entwickelt. Die Vorträge von mittlerweile über 300 bekannten und etablierten Künstlern stehen im Netz. Wer aber im Herbst persönlich dabei sein möchte, sollte sich jetzt bewerben.

Der Bewerbungsprozess und der zugehörige Fragebogen sind wohl etwas länglich, aber wer es nach Tokio schafft, dürfte keine der Mühen auch nur ansatzweise bereuen. Also, wenn ihr denkt, dass ihr das Zeug dazu habt und die nötige Energie mitbringt, dann bewerbt euch ab sofort bis zum 4. April. Wenn ihr noch Fragen habt, wendet euch am besten direkt an die RBMA .. oder an mich (matthias ät numblog de), ich leite sie dann weiter an den mysteriösen Mister X der RBMA, der vor kurzem Kontakt zu mir aufgenommen hat ;-)

Also, viel Erfolg mit eurer Bewerbung und viel Spaß in Tokio, Japan!

Tags für diesen Artikel: , , ,
0 Kommentare

"20 Jahre nach Techno": Frankfurt und die Musik

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 23. Februar 2011

Flyer zur VeranstaltungHeute Abend findet im Orange Peel in Frankfurt (Main) unter dem Titel "Music was my first love" eine Diskussion über den "Klangraum Frankfurt: Ein Abend über Pop, Party und Politik zwanzig Jahre nach Techno" statt, die von Radiolegende Klaus Walter moderiert wird. Veranstalter ist der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen (ja, in Hessen ist Kommunalwahlkampf), und teilnehmen werden u.a. Jan Hagenkötter (INFRAcom!), Andreas Lucas (FunDaMental Studios) und Christian Arndt (VUT). Außerdem liegt Michael Rütten ein paar schwarze Scheiben auf. Worüber wird gesprochen?

Wie es um den Klangraum Frankfurt steht, ist die Frage, die nicht nur Radio-Eriwan interessiert: Es gab Zeiten, da war Frankfurt „the place to be“, ganz gleich ob es sich um Jazz, Klassik, Oper oder Techno handelte.
Was hat, was muss sich verändern, um für alle – zwischen Hoch- und Populärkultur – bessere Arbeits- und Kreativräume bereit zu stellen? Was sind, was sollten die Handlungsfelder einer Musikstadt „für alle“ sein? Und was kann und soll Politik leisten, damit Frankfurt wieder eine zentrale Rolle in einer von gewaltigen Umbrüchen geprägten Musik- und Kulturindustrie spielt?
Die Kreativwirtschaft ist als politisches Thema hip. Sind es die ganz unterschiedlichen Protagonisten auch – oder scheitert manches daran, dass das konkrete Verwaltungshandeln Spielräume verkleinert, anstatt sie offensiv auszudehnen? Mit unseren Gästen wollen wir an die Anfänge zurück – Und die Zukunft Frankfurter Musiklandschaften diskutieren.

Das Orange Peel ist in der Kaiserstraße 39, Beginn der Veranstaltung ist 20 Uhr, auf Facebook könnt ihr euch anmelden, und der Eintritt dürfte frei sein. Für Kurzentschlossene! ;) 

Just Music Wiesbaden

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 22. Februar 2011

Logo des Jazzfestivals Just Music '11Das Internationale Jazzfestival "Just Music '11" findet am 25. und 26. Februar im Kulturforum in der Wiesbadener Friedrichstraße statt. In seinem siebten Jahr ist aus dem einst rein lokalen Festival eine feste Größe im Jazz-Terminkalender geworden.

Ernst Reijseger
Ernst Reijseger

Vom Pianisten Uwe Oberg zusammen mit "Jazzarchitekt" Raimund Knösche gegründet, um der traditionellen Jazztraditione Wiesbadens eine Alternative entgegenzusetzen, ist "Just Music" im vergangenen vom Herbst ins frühe Frühjahr verlegt worden, und da findet es auch diesmal wieder statt. Während der zwei Tage wird viel experimentiert werden. Aki Takase und Silke Eberhard erweisen dem Free-Jazz-Pionier Ornette Coleman ihre Reveren. Der niederländische Cellist Ernst Reijseger improvisiert auf dem Cello zwischen Jazz, Worldmusic und Neuer Musik. Und Uwe Oberg selbst begleitet Frank Paul Schubert und Günter Baby Sommer auf ihrer musikalischen Suche nach Löwen: "hic sunt leones".

Das komplette Programm ist auf der Festival-Webseite zu finden. Tickets gibt es an den bekannte Vorverkaufsstellen oder übers Netz. Für Jazzliebhaber mit open minds ist "Just Music" ein Muss, alle anderen müssen sich trauen, werden mit frischen Sounds belohnt werden. Morgen ab 19:30 ist das Festival übrigens Thema in der hr2-Radiosendung "jazzfacts".

Update 22.02.2011: Der Jazzblogger hat Raimund Knösche interviewt.

Tags für diesen Artikel: , , ,
0 Kommentare

"Swim" komplett geremixt

Geschrieben von Matthias GutjahrMontag, 21. Februar 2011

Altrice hatte den Remix-Contest zu Caribous Track "Sun" gewonnen. Damit gab er sich aber nicht zufrieden, fragte Caribou aka Daniel Snaith nach allen Originalspuren seines Albums "Swim" - und bekam sie. Das Resultat, ein Komplettremix von "Swim", hat Altrice "Stem" getauft und auf Soundcloud geladen:

Wie geil bitteschön ist das denn alles? Caribou unterstützt das nämlich höchstoffiziell. Wer möchte (und iT**es nutzt), kann das Remix-Album auch kaufen und damit Altrice finanziell unterstützen. Der dürfte einige Tage und Nächte über den Remixen verbracht haben. Die Arbeit hat sich gelohnt!

Tags für diesen Artikel: , , ,
0 Kommentare

Chinaza - Home

Geschrieben von Matthias GutjahrMontag, 21. Februar 2011
Cover Chinaza - Home

Chinaza ist hier im Blog keine Unbekannte, denn sie war schon mehrfach Gastsängerin auf den KonFerenz-Alben. Ihr eigenständiger Stil umfasst Spoken Word-Passagen genauso wie klassischen Jazzgesang. Wer sie einmal gehört hat, wird sie immer wiedererkennen. Jetzt hat Chinaza ihr zweites Album, "Home", auf nagel heyer records veröffentlicht.

Die elf Songs auf "Home" sind zum großen Teil Eigenkompositionen, sanfte Jazzstücke mit Einflüssen aus Nigeria, dem Land ihrer Eltern und der Heimat des Afrobeat. Denn nach dem Release ihres Albums "Changes" 2006 hat die Wahl-Berlinerin Chinaza längere Zeit in Westafrika gelebt und dort jede Menge musikalische Inspiration gesammelt. Dieser Einfluss verleiht "Home" noch zusätzliche Originalität.

Exzellent ausgewählt und interpretiert hat Chinaza übrigens auch die Coverversionen von Live ("They Stood Up For Love"), Nik Kershaw ("Wouldn't It Be Good"), Talk Talk ("Life's What You Make It"), und ganz besonders die hervorragende Interpretation von Nina Simones Klassiker "Four Women".

Die souveräne Band um Pianist Sebastian Weiss trägt ihren Teil zur entspannt groovenden Musik bei. "Home" ist ein sehr homogenes Album geworden, das man nicht nur im Hintergrund, sondern durchaus auch bewusst und mit offenen Ohren hören kann. Im Frühjar geht Chinaza auf eine kleine Deutschland-Tournee, alle Daten gibt es hier.

Wer sich beeilt, kann noch bis zum 24. Februar ein Interview mit Chinaza in der Sendung Lokalmatador des rbb anhören.