Während die selbsternannten "Sicherheitsexperten", allen voran der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Uhl, hierzulande die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung fordern, weil die Anschläge in Norwegen "in Wahrheit [...] im Internet geboren" wurden, während diese Leute also allergröbsten Unsinn verzapfen, wird der wahre Hintergrund der Tat leider völlig ignoriert. Dabei wäre es ein Einfaches, die wichtigen Informationen aus dem Manifest "2083 - A European Declaration Of Independence" zu extrahieren, das der Attentäter Anders Behring Breivik selbst verfasst, teilweise aber auch plagiiert hat.
Wie das Philadelphia City Paper dankenswerterweise recherchiert hat, ist nämlich der Hip Hop an allem Schuld! Schließlich sei Breivik, wie er selbst schreibt, als Jugendlicher selbst dem Hip Hop zugetan gewesen und habe als Folge dessen Straftaten begangen. Er habe beispielsweise durch Taggen und Graffiti einen Sachschaden von selbst geschätzten 700.000 Euro verursacht. Außerdem hätten viele seiner damaligen Freunde wegen Hip Hop angefangen, Haschisch und Marihuana zu konsumieren. Überhaupt stammten etwa ein Drittel aller norwegischen Drogensüchtigen aus der Hip Hop-Szene. Ich zitiere im Folgenden die beiden wichtigsten Originalpassagen:






