Hip Hop Culture auf Mixcloud

Geschrieben von Matthias GutjahrMontag, 28. November 2011

In der Rubrik "Aus der Nachbarschaft" sei an dieser Stelle erwähnt, dass die Hip Hop Culture-Crew, deren Radioshow jeden zweiten Mittwochabend auf Radio Rheinwelle (UKW 92,5 in WI/MZ) läuft, seit kurzem Mixtapes auf Mixcloud raushauen. Offenbar lastet so eine 14-tägliche, zweistündige Sendung nicht so richtig aus ;-)

Mit den ersten beiden Mixtapes ist jedenfalls ein super Start gelungen. Die Auswahl der Tracks ist sehr abwechslungsreich, wie man das aus dem Radio bereits kennt - mit großer Affinität zu französischem Hip Hop <3 Das erste Tape wurde bereits über 400 Mal gehört, das zweite haben sie heute Nacht hochgeladen. Wenn ihr also gerade Bock auf guten Hip Hop habt: rinjehört!

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Crowdfunding Onyx Ashantis Beatjazz System

Geschrieben von Matthias GutjahrSonntag, 27. November 2011

Onyx Ashanti

Die ersten analogen Synthesizer wurden noch mit Lochkarten gesteuert, bald kam eine Klaviatur als Eingabeinstrument hinzu, in den 1970ern wurde die digitale Klangsynthese erschwinglich. Obwohl schwarze und weiße Tasten immer noch die gebräuchlichste Methode zur Ansteuerung von Synthies sein dürfte, experimentierten Hersteller und Musiker immer wieder Alternativen zum klassischen Keyboard. Exemplarisch seien nur die Kaoss Pads von Korg mit ihren Touchpads genannt. Mittlerweile erfreut sich auch Apples iPad zunehmender Beliebtheit als Musikcontroller.

Manchen reichen diese Möglichkeiten allerdings noch nicht aus. Auch wenn sich Synthesizer in den letzten Jahrzehnten zu einem wichtigen und stilprägenden Musikinstrument entwickelt haben, wollen viele Künstler mehr und tüfteln bereits an revolutionären Konzepten für die Zukunft. Die musikalische Avantgarde, die vor über fünf Jahrzehnten den Synthesizerfür experimentelle Musik entdeckt hat, nutzt heute die Technologien des 21. Jahrhunderts. Wer sich dafür interessiert, dem sei als erste Anlaufstelle Peter Kirns Blog Create Digital Music empfohlen. Peter hat gerade zum wiederholten Mal über Onyx Ashanti berichtet.

Der Berliner Onyx Ashanti macht nicht nur seine Musik selbst, sondern auch (with a little help from his friends) seine Instrumente. Und er macht alles richtig. Hartnäckig bastelt er seit Jahren sein persönlich angepasstes Musikinstrumentarium, seinen musikalischen Maßanzug. Bewaffnet mit Lötkolben, Carbon-faserverstärktem Kunststoff, Smartphones, Minicomputern und viel Heißkleber erschafft er sich eine Art tragbares, musikalisches Exoskelett. Damit will er letzten Endes seine musikalische Vision des "Beatjazz" realisieren.

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