Nein, ganz langsam, ich bin gestern Abend brav zuhause geblieben und während der Wiederholung der zweiten Sopranos-Staffel auf Kabel 1 eingeschlummert. Die Überschrift bezieht sich auf den ersten Song des für März angekündigten neuen Air-Albums Pocket Symphony, des bereits siebten Studio-Albums. "One Hell Of A Party" ist nämlich vorab im Internet aufgetaucht oder dort lanciert worden (via Markus), was aber auch reichlich egal ist. Air haben immer noch diese vernebelte Melancholie der Morgendämmerung über der Stadt nach einer durchfeierten Nacht drauf, darum geht es ja wohl auch in dem Titel. Man habe viel mit fernöstlichen Instrumenten experimentiert, heißt es, und die Stimmung der Tokioter Nacht in Lost In Translation schwingt tatsächlich mit, so naheliegend der Vergleich auch ist. Übrigens leiht Jarvis Cocker dem Song seine Stimme, und auch wenn er wie ein unter seinem Hedonismus leidender Johnny Cash-Abklatsch wirkt, funktioniert das Ganze - wenn auch erst beim zweiten Hören. Und beim dritten, und …



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