Gestern hat @flashfonic getwittert, dass es von Innervisions ein Vinyl-Abo über acht 12″s plus Bonusmaterial zum Preis von 59 € gibt. Von einem solchen Abonnement hatte ich bisher noch nichts gehört, finde die Idee aber sehr charmant. Es gibt ja Labels, von denen kauft man sich sowieso fast alles, da spart das zumindest den Weg in den Plattenladen (arme Plattenläden, sorry) und wohl auch bares Geld. Und Innervisions mit Âme, Dixon, Henrik Schwarz oder Marcus Worgull gehört in diese Kategorie. Noch habe ich nicht zugeschlagen und ringe noch mit mir - aber was bringt das Zögern? Richtig.









Im Schaufenster von Heidelbergs feinstem Plattenladen findet man seit geraumer Zeit einen Zettel mit der Botschaft, dass es nur noch eine eingeschränkte Öffnungszeit gäbe, weil die Personalkosten nicht mehr im Verhältnis zu den Einnahmen stünden. Dank Onlineverkäufen und Dowmload-Musik. Da bricht eine Kultur weg und das schreibe ich mit schlechtem Gewissen, weil meine letzten CD-Käufe natürlich auch online waren :-/
Grüße
Frank
Es ist natürlich eine Kultur, die da ausstirbt, aber das ist wohl der Gang der Dinge. Wir werden das nicht aufhalten können, aber sollten die Erinnerung daran bewahren. (Das klingt jetzt aber ganz schön pathetisch *g*)
Abgesehen davon, gibt es noch mehr solche "Abos", bei einem anderen Label (Name entfallen) hatte ich so etwas schonmal gesehen und ich begrüße solche Ansätze... Es gibt die Möglichkeit für die Musik zu bezahlen, das Neueste nach Hause zu bekommen und gerade bei Vinyl - wenn die Musik nicht gefällt, ich habe ein schönes Cover... und hach... Plastik