Ein gleichwertiges zweites Album aufzunehmen, ist oft schwieriger als ein gutes Debut hinzulegen. Einerseits soll das Niveau gehalten, wenn nicht sogar nach oben geschraubt werden, andererseits möchte man bei aller Kontinuität auch Neues ausprobieren und in die Musik einfließen lassen. Die drei Jungs von der KonFerenz meistern dies alles mit bewundernswerter Leichtigkeit und haben vor gut zwei Wochen mit InTakt einen würdigen Nachfolger ihres Erstlings KonTakt veröffentlicht. Der spannende Weg dorthin konnte begleitend im regelmäßig aktualisierten KonFerenz-Blog nachvollzogen werden, wo vor allem Bassist Marc ebenso charmant wie Neugikeiten aus dem Bandalltag präsentiert - sei es vom musikalischen Probeausflug ins dänische Strandhaus, aus dem Studio, oder über musikalische Inspirationsquellen (die legendäre GuteNachtMusik!).
Wer nun eine detaillierte Rezension von InTakt erwartet, den muss ich enttäuschen; eine nachdrückliche Kaufempfehlung muss reichen. Ich bin befangen, weil seit meiner Besprechung des Erstlings KonTakt immer in selbigem mit der Band, sei es auf den vielen Wegen des Internet, sei es im real life. Gerade gestern musste ich auf die offizielle Release-Party verzichten, weil ich es zeitlich einfach nicht geschafft habe - dabei hätte ich alle so gerne wiedergesehen. Ich gehe davon aus, dass ihr richtig schön gefeiert habt?!
So viel sei immerhin gesagt: Der loungige, smoothe, jazzig-groovende Sound hebt sich musikalisch, kompositorisch und klanglich klar vom Einheitsbrei herkömmlicher Chillout-Compilations ab, nicht zuletzt auch wegen der eindrucksvollen Stimme der Sängerin Chinaza. Wer auch mal die Stimmen der anderen Bandmitglieder hören möchte, kann dies etwa im Normcast 132 tun oder in der 515ten Ausgabe von Annik Rubens' Schlaflos in München. Über das Video zur ersten Single habe ich bereits früher gebloggt, es kann hier angesehen werden. Und dann nicht vergessen, das Album zu kaufen: Hier, hier, hier, hier oder überall, wo es gute Musik zu erwerben gibt.








