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Neue Geschäftsmodelle für Musik

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Diese Woche ist Berlin Music Week, die Konferenz all2togethernow (a2n) ist ein Teil davon, und das a2n_camp ist wiederum ein Teil der Konferenz. Dieses Camp hat gestern in der Kulturbrauerei stattgefunden. Ich konnte es nur aus der Ferne verfolgen über Video-Streams und Twitter. Vieles war so naja, aber dann gab es doch wieder einige Highlights, die ich allerdings nicht live sehen konnte. Ich kann ja nicht den ganzen Tag vor der "Glotze" sitzen ;-) Hoffentlich werden die Videos bald zum nachträglichen Ansehen angeboten.

Interessant fand ich vor allem die immer wiederkehrenden Diskussionen zum Thema Geld verdienen mit Musik im Internet. Die Bandbreite reichte von Creative Commons über Twitter-Workshops für Musiker bis zu neuen Geschäftsmodellen. Eins dieser vielleicht gar nicht mehr ganz so neuen Geschäftsmodelle heißt Freemium. Darüber hat Stefan Peter Roos - vermutlich wie immer treffend und präzise - referiert und nun seine Slides zur Verfügung gestellt:

Außerdem hat Marcel Weiß of netzwertig- und neunetz-Fame passend zur all2gethernow ein neues Blog namens neumusik.com gestartet, das sich mit dem "neuen Musikbusiness" befassen will (dort habe ich auch die Slides gefunden). Ich zitiere

Das Internet verändert die Musikbranche. neumusik.com begleitet die Entwicklungen, Trends und neuen Möglichkeiten in der Musikwelt. Wir stellen Webdienste für Musiker und Webdienste für Musikfans vor, beleuchten die sich verändernden Aufgabenfelder für Labels und betrachten die neuen Geschäftsmodelle für Musiker.

Ansatzweise gab es auch hier im Blog schon Artikel dazu, aber eben nur am Rande. Ich bin gespannt, wie es bei neumusik weitergeht und wünsche viel Erfolg!

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Kommentare

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Ey Lou am :

* Jonathan Coulton (US-Musiker) ist ein gutes Beispiel für einen Glücklichen, der etwa seit 2006 mit einem Freemium-Modell genug Geld verdient, um hauptberuflich Musik machen zu können. Ausschlaggebend war in seinem Fall aber auch, dass seine Songs (ziemlich viel Geek-Kram) in der Netzgemeinde und gerade auch bei Bloggern unglaublich viel Anklang gefunden haben. Wenn keine ausreichend große, begeisterte Fanbasis vorhanden ist, kann weder ein Freemium-, noch ein anderes Businesskonzept funktionieren. Erfolgsstorys in Sachen Musik+Geld sind aber sehr, sehr dünn gesät, muss man einfach dazu sagen. (In den 90ern bei einem Major-Label unter Vertrag genommen zu werden, mit Hilfe des Labels die Charts zu stürmen, das Label 10 Jahre später als inzwischen weltberühmte Band zu verlassen und dann sein eigenes Ding durchziehen, ist natürlich auch ein exzellentes Geschäftsmodell. Leider etwas schwer reproduzierbar...)

Matthias Gutjahr am :

* Da ist es mit der Musik wie mit dem Bloggen: Diejenigen, die davon wirklich leben können, sind selten. Mit am besten gehen aber auch hier die Geek-Themen ;-) Also, es gibt da tatsächlich so einige Parallelen, fällt mir auf ...

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