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Caribou live in Frankfurt

Caribou live im Mousonturm Frankfurt

Gestern Abend spielte Caribou im Frankfurter Mousonturm. Der kanadische Mathematiker und vor allem Musiker trat mit Band vor ausverkauften Haus auf, nachdem zuvor Barbara Panther eingeheizt hatte. Mount Kimbie haben ihre Tour leider abgebrochen und waren deshalb nicht am Start.

Das Fehlen von Mount Kimbie als "zweitem Headliner" war natürlich eine erste Enttäuschung, ein Zettel am Einlass wies lapidar darauf hin. Im Netz hatte ich zuvor nur Gerüchte gelesen, ein kurzer Hinweis auf Twitter oder Facebook wäre doch aber kein Problem gewesen, oder? Da man aber das beste aus solchen Situationen machen sollte, haben wir uns erstmal in den Mousonturm reingezwängt und kurz Barbara Panther angesehen, wie sie da so allein mit ihrem Laptop auf der Bühne stand und sang. Ihre von Matthew Herbert produzierte Empire EP finde ich gar nicht mal schlecht, aber live fehlte mir der Zugang zu ihrer Musik. Vielleicht auch, weil sie auf der großen Bühne doch recht verloren wirkte.

Ziemlich zügig ging es dann aber weiter mit Caribou. Daniel V. Snaith hatte Ryan Smith, Brad Weber und John Schmersal Mitmusiker dabei. Insbesondere Drummer Weber erwies sich von Beginn an als kongenialer Sparringspartner für Snaith und sorgte durchgängig für druckvolle Grooves. Caribou spielten so ziemlich alle Hits der Alben Andorra und Swim, interpretierten manche Passagen elektronisch experimentell, andere extrem noisegitarrenlastig, wobei ich gerade die zwei, drei Stücke in der Mitte des Konzerts, als Snaith seine Gibson SG umschnallte, am schwächsten fand.

David SnaithDer Sound war nämlich die meiste Zeit ziemlich gut, das sphärische der Musik und des Gesangs verband sich wunderbar mit dem Beat, so wie man es von den Platten kennt. Aber mit zwei Gitarren wurde der Sound irgendwie dumpfer, und plötzlich nervte auch das ständige, Mousonturm-typische Gequassel des Publikums ganz schön. Glücklicherweise bekamen Caribou aber wieder die Kurve und feuerten mit Sun eine grandiose Zugabe in den Saal. Das qualitativ äußerst bescheidene Foto oben habe ich ganz am Anfang mit der Handykamera geknipst. Rechts ist Herr Snaith zu sehen, wie er Merchandise an den Mann bringt.

Die Heimfahrt wurde mir übrigens von Robert Lug versüßt, der in seiner Sendung Voyager auf hr2 den Abend mit Ambient/Chillout-Sounds des Hamburger Kollektiv Turmstrasse (neues Album: Rebellion der Träumer) ausklingen ließ. Das passte aber sowas von.

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