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Rocksteady - The Roots Of Reggae

Stranger Cole

Gestern mal wieder im ganz wunderbaren Wiesbadener Kino Caligari gewesen und "Rocksteady - The Roots Of Reggae" gesehen, eine musikalische Reise ins Jamaica der Sechziger Jahre, als Rocksteady seine große Zeit hatte zwischen Ska und Reggae und einen kurzen, aber weltweiten und nachhaltigen Siegeszug antrat. Vierzig Jahre später trafen sich Rocksteady-Größen wie Stranger Cole, Dawn Penn, Derrick Morgan, Ernest Ranglin, Hopetown Lewis, Judy Mowatt, Sly Dunbar und viele mehr zu einem Rocksteady-Revival nach dem offensichtlichen Vorbild Buena Vista Social Club. Nur dass Hits wie "You Don't Love Me (No, No, No)", "By The Rivers Of Babylon", "Tide Is High" oder "Tougher Than Tough" die Popmusik bis heute deutlich stärker prägten als die kubanischen Songs.

1962 erlangte Jamaica die Unabhängigkeit von Großbritannien, und Rocksteady wurde in einer euphorischen Atmosphäre groß. Die Probleme auf der Insel zeigten sich aber in den Shantytowns und den Rudeboys, die auch in den Rocksteady-Songs immer wieder thematisiert wurden. Wer popmusikalisch interessiert ist, etwas über die Geschichte Jamaicas erfahren möchte oder sich ganz einfach einen guten Musikfilm ansehen möchte, sollte Augen und Ohren offenhalten, ob der Film vielleicht in einem (Programm-)Kino in der Nähe läuft. Oder sich CD bzw. DVD zulegen. Mehr Infos gibt's auch auf Facebook.

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