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Collective Improvisation #20

Martin Weigert schreibt bei netzwertig.com darüber, wie sich sein Musikkonsum in den vergangenen acht Jahren komplett gewandelt hat. Vom festplattenfüllenden MP3-Jäger wurde er innerhalb kurzer Zeit zum überzeugten Streaming-Nutzer. Ging wir fast exakt genauso. Ich sollte meine kurze Geschichte des Musikhörens am Computer mal wieder aktualisieren …


DJ Mitsu The Beats über J Dilla:

I have never been influenced so much by music in my life, and probably never will be. Until then, I strived to create music without being influenced by anyone, but by recognizing him and becoming a captive of his worldview, there was no way to escape his influence. His extremely tight drums were made without relying on quantization, and his use of sine waves for bass and layering filtered samples was incredible. He had a distinctive utilization of space, and seemingly rough but delicate style.

[via nutriot]


Robin Williams † 11.08.2014 O captain! my Captain!

Machinedrum - GBYE (Andy's Bootleg Chip Cover)

Die letzten beiden Alben von Machinedrum, Vapor City und Room(s), habe ich mir jeweils auf Heavy Rotation reingezogen. Das scheint auch That Andy Guy getan zu haben, der dem Track GBYE eine sensationelle 8bit-Kur verpasst hat, die sogar Travis Stewart himself begeistert:

"Machinedrum - GBYE (Andy's Bootleg Chip Cover)" vollständig lesen

Ebo Taylor live auf dem Worldwide Festival 2014

Auch wenn ich dieses Jahr nicht dabei war, die Konzerte im Thêatre de la Mer beim Worldwide Festival sind immer wieder großartig. Das muss auch für den Auftritt des fast 80-jährigen Ebo Taylor gelten. Die Ghanaische Highlife-Legende stand Anfang Juli in Südfrankreich auf der Bühne, und man kann Strut Records eigentlich nicht genug dafür danken, dass sie seit 2010 drei exzellente Alben von Taylor veröffentlicht und ihm so zu einer zweiten Karriere nach den 1970ern verholfen haben. Watch this!


Ebo Taylor live von worldwidefestival

Slouse. Fishing In Slower Territories

Vom Münchener Compost-Label konnte ich früher™ ohne Zögern so ziemlich alles hören und gut finden, was die Leute um Michael Reinboth rausbrachten. Mittlerweile ist das alles nicht mehr ganz so mein Fall, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Die Compilation "Slouse. Fishing In Slower Territories", die Rainer Trüby zusammengestellt hat, ist so eine Ausnahme.

Zwölf Tracks aus dem Genre des (nennen wir es) Zeitlupen-House, von Moonstarr, Christian Prommer, Laid Back (da ist der Name Programm), ein Maurice Fulton-Remix undundund. Mich hat das sklavische Festhalten an BPM-Zahlen nie sonderlich interessiert, weil das nicht zwingend etwas über den Track dahinter aussagt, aber sei's drum: Hier spiel sich alles unterhalb von 116 Schlägen pro Minute ab. Supergut zum Bei-der-Arbeit-Hören! Veröffentlichungsdatum ist der 5. September.

"Slouse. Fishing In Slower Territories" vollständig lesen

Summer In The City 2014 im Palmengarten

Im Frankfurter Palmengarten finden ab heute Abend und an den folgenden Dienstagen fünf Konzerte im Rahmen des Summer In The City-Festivals statt. Veranstaltet vom Mousonturm, aber in der einzigartigen Umgebung einer grünen Oase in der Bankenstadt.

Den Anfang macht heute Abend Hipster-Bart William Fitzsimmons mit seiner Band. Das Highlight für meinen Geschmack ist kommenden Dienstag Neneh Cherry & Rocketnumbernine. Don Cherrys Tochter hat letztes Jahr mit ihrem Album "Blank Project" ein ziemlich sensationelles Comeback hingelegt und wird mit Rocketnumbernine von einem Duo aus dem Dunstkreis von Four Tet, Floating Points und Radiohead unterstützt. Das dürfte groß werden.

Außerdem treten auf: Poliça aus Minneapolis, Blixa Bargeld mit dem Balanescu Streichquartett und dem italienischen Filmkomponisten Teho Teardo, und Rocko Schamoni mit einem 17-köpfigen Orchester Der Festivalpass kostet 77 €, die einzelnen Konzerte 23 €.

Das Fat Freddy's Drop-Wochenende

Satte neun Jahre ist es her, dass ich hier zum ersten Mal über Fat Freddy's Drop gebloggt habe. Damals spielten die Neuseeländer einen legendären kleinen Gig auf dem Frankfurter Museumsuferfest. 2011 kamen sie fulminant zurück ins Offenbacher Capitol. Und nun spielt das Septett aus Wellington zum ersten Mal in Wiesbaden.

Doch damit längst noch nicht genug: In der Nacht zuvor treten DJ Fitchie, Chopper Reedz & Co. zusammen mit Michael Rütten für einen DJ-Gig im Offenbacher Hafen 2 hinter die Plattenteller (leider kann man da nicht direkt aufs Programm verlinken). Idealerweise verbindet man das mit einem vorherigen Besuch des Hafenkinos unter freiem Himmel (es läuft Woody Allens "Blue Jasmine").

Zur Afterhour am Sonntag sollte schließlich das Club Deck VI in der Planke Nord in Mainz auf dem Programm stehen: Rainer Trüby, Soulparlor und Souldamnfresh sorgen bei hoffentlich geilem Wetter ab 12 Uhr für den optimal Ausklang des Wochenendes.

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