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While I was away ...

Freunde, so ein paar Tage Urlaub können gut tun. Weit weg von all dem Internet-Gedöns in einem kleinen Dörfchen in der Sächsischen Schweiz, in dem es nicht einmal Handy-Netz gab. Einfach nur die Natur genießen (na gut, und Geocachen), das hat schon was. Im Anschluss noch etwas Platten shoppen in Dresden und Freunde (und ein Fußballspiel und die geniale Ausstellung von Olafur Eliasson) besuchen in Berlin. Herrlich.

Währenddessen ist die Zeit natürlich nicht stehengeblieben, und der Output guter Musik ist ebensowenig versiegt. Daher sei an dieser Stelle auf einiges Hörenswertes hingewiesen, z.B. Release #062 auf 12rec: Monokle & Galun mit In Frame. Recht poppig und mit astreinen Beats kommt das Werk des Duos daher, die Grundstimmung ist eher ruhig, post-rockig, aber abwechslungsreich und nie langweilig. Unbedingt recommended, weil Netaudio und einfach gut. Show them some love!

<a href="http://12rec.bandcamp.com/album/in-frame">Happy Sun by 12rec</a>

UpMyAlley geht in die nächste Runde der Beatnicks-Reihe. Volume 3 versammelt Tracks von fLako & Berghem, Powell, O.Boogie, Desto, Rez und Ki En Ra. Wieder einmal ein Burner, wie ihr selbst hören könnt:

Und wer es gern dubbiger mag, für den hat die Sendung Tunes auf Bunch.TV das Kölner Konzert von Dub Spencer & Trance Hill feat. Umberto Echo auf Video mitgeschnitten. 32 Minuten aus dem Gig der Züricher Band mit dem Münchner Mischer Umberto Echo an den Reglern könnt ihr ansehen und -hören, Teil 1 gleich hier:

Das waren nur ein paar Highlights der letzten Tage. Die Zeit steht nicht still. Wenn es jetzt langsam mal wärmer wird und der Musiknachschub weiter so toll läuft, steht einigen tollen Sommerwochen eigentlich nichts mehr entgegen.

New Urban Netaudio Selection #001

Tadaa, das hatte ich schon lange vor: Einige meiner liebsten Netaudio-Tracks nehmen und in ein kleines Mixtape verpacken. Und da das nie so einfach war wie heute, hab ich es jetzt endlich gemacht. Das Material lag schon bereit, ich musste es nur noch etwas zusammenmixen. Viele Worte möchte ich gar nicht verlieren, sondern die Musik für sich sprechen lassen. Wenn euch der Mix gefällt, sagt es weiter, ladet ihn euch runter, besucht die Seiten der Labels und der Künstler im Netz. Da, wo die sind, gibt es noch viel mehr wunderbare, freie Musik!

Die Tracklist mit Verlinkungen reiche ich nach bzw. ihr könnt die Titel schon jetzt bei Mixcloud nachlesen. Der Mix ist übrigens auch hier auf Soundcloud zu finden.

Cologne Commons 2009

Cologne Commons LogoNetlabels, Netaudio und Creative Commons sind in all derer Munde, die sich viel im Internet tummeln und noch dazu ein ausgeprägtes Interesse an Musik haben. Weil sich aber einerseits Vielfalt und Qualität der freien Musik noch nicht weit über diese Kreise hinaus herumgesprochen haben und sich andererseits dennoch immer mehr Netaudio-Enthusiasten zusammenfinden, sind in letzter Zeit vermehrt Veranstaltungen entstanden mit dem Ziel, diesen Künstlern Plattformen zu verschaffen. Eine davon war die Cologne Commons am letzten Wochenende im Kölner Gebäude 9 bzw. dem KunstWerk beinahe wortwörtlich über die Bühne ging.

entertainment for the braindead
entertainment for the braindead

An zwei Tagen wurden in Workshops, Diskussionen und Vorträgen die Chancen und Perspektiven von unter Creative Commons-Lizenzen veröffentlichter Netlabel-Musik ausgelotet. Die Experten kamen nicht allein, wie etwa Sim Sullen vom Netlabel 12rec.net, aus der eingefleischten Netaudio-Szene, daher blieben auch einige kritische Anmerkungen und Ansichten nicht aus. Insgesamt sind es aber vor allem enthusiastische Amateure, also Liebhaber, die "ihre" Musik den Ohren einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen wollen. Das unterstrich auch die begleitende Netlabel-Ausstellung, die Geschichte und Entwicklung der Szene und einiger ausgesuchter Netlabels näher beleuchtete.

Comfort Fit
Comfort Fit

Weil es hauptsächlich um Musik ging bei der Cologne Commons, waren beide Abende mit Auftritten von Netlabel-Künstlern höchster Güte vollgepackt. Ich habe zwar nur den Freitag Abend mitgenommen, aber der dehnte sich bis tief in die Nacht aus und bot mit entertainment for the braindead und Comfort Fit zwei meiner Lieblinskünstler aus dem Bereich der freien Musik. Beide spielten sehr intensive, mitreißende Gigs. Julia Kotowski alias entertainment for the braindead hat es zum Aufhänger eines heute online-Beitrags über die Cologne Commons geschafft. Und Comfort Fit hat gerade zusammen mit tide als Grüün ein wahnsinnig gutes Kraut-Hop-Album auf dem Netlabel Ideology veröffentlicht - ein Pflichtdownload!

Die Netaudio-Gemeinde, auch das hat die Veranstaltung gezeigt, ist nach etwa 15 Jahren immer noch sehr aktiv und vor allem qualitativ weiter auf ein hohes Niveau bedacht. Es lohnt sich in jedem Fall, Augen und Ohren offenzuhalten und die Labels und Künstler einerseits durch zahlreiche Downloads, andererseits durch entsprechended Feedback bei Gefallen der Musik zu belohnen. Die Motivation der Label-Betreiber und Musiker wird dann hoch bleiben und weiterhin für großartige, kostenlose, legal downloadbare Musik sorgen.

Noch ein kleiner Hinweis zum Abschluss: Auf der genialen Musikplattform SoundCloud, die vor ein paar Tagen ein Gruppenfeature eingeführt hat, existiert bereits eine Netaudio-Gruppe, in die bereits nach kürzester Zeit eine feine Auswahl von Netaudio-Songs zum Reinhören hochgeladen wurde - und die Mitgliederzahl steigt rasant. Schaut doch dort mal vorbei, oder - liebe Netlabels ;-) - stellt eure Musik dort rein und dem geneigten Publikum vor.

Netaudio London 2008

Besser spät als nie: Der Link auf den Netaudio London 2008 Showcase, eine Compilation feiner Netaudio-Musik aus Anlass des gleichnamigen Netaudio-Festivals, das am vergangenen Wochenende über die Bühne ging. Wieviel Spaß das gemacht hat, kann man im Interview von Sim Sullen & Sven Swift mit mo. vom phlow-magazine heraushören. Die Jungs waren natürlich vor Ort und haben es offenbar ordentlich krachen lassen. Oder?

Um all das zu veranschaulichen, hier noch eine Diashow aus dem Flickr-Pool zum Festival. Ist schon genial, wie sich die Netaudio-Szene mittlerweile entwickelt hat, und was sie in den letzten Jahren alles auf die Beine gestellt hat. Guys, you rock!

Das fünfzigste Album auf 12rec.

Über das Dortmunder Netlabel 12rec. habe ich schon einige Male gebloggt, weil das engagierte Label von Sven Swift und Sim Sullen immer wieder mit äußerster Stilsicherheit coole Netaudio-Bomben in die ungeduldige Welt raushaut. Etwa von meinen heimlichen Lieblingen Sichtbeton, die mit zwei wunderbaren Releasen vertreten sind. Lunte und V.räter sind auch auf der jüngsten 12rec.-Publikation mit von der Partie.

Album-CoverDenn mit dem mittlerweile fünfzigsten Release unter dem programmatischen Titel So much achieved. So much left to do. feiert sich 12rec. selbst. Hinter 50 Releases in vier Jahren stecken jede Menge ernsthafte Arbeit und noch mehr Spezialkleber, mehr Details verrät dieses Interview im Phlow-Magazine. Auch diesmal gibt es eine mit viel Liebe verpackte Compact Disc käuflich zu erwerben, wer möchte, kann sich die Compilation selbstverfreilich auch downloaden Es lohnt sich in jedem Fall, soviel steht fest. Neben Sichtbeton solltet ihr zumindest mal in die Tracks von Plaistow und adcBicyle reinhören, um einen Eindruck zu bekommen.

Wenn ich gerade etwas mehr Zeit hätte, würde ich einige Tracks in einen Player stecken und hier einbinden; wenn es die Platte schon bei archive.org gäbe, würde ich deren Player nehmen; so müsst ihr eben auf die offizielle Seite surfen oder könnt bei 12rec. reinhören, was es bei 12rec. noch so alles zu entdecken gibt. Enjoy!

Netaudio Charts 2007

Im letzten Blogeintrag hab ich noch den Adventskalender mit den Netaudio Charts im Phlow Magazine verlinkt, und prompt befanden sich hinter dem Türchen zum 22. Dezember meine Jahrescharts - welch freudige Überraschung :-) Surft doch bitte mal rüber, hört euch an, was für mich die Netaudio-Highlights des Jahres waren, und teilt eure Meinung darüber mit - entweder hier als Kommentar oder drüben im Phlow Mag. Vielleicht macht ihr ja die eine oder andere musikalische Entdeckung, zumal ihr die Musik ja legal herunterladen usw. dürft, Creative Commons sei Dank!

Im Gegenzug veröffentliche ich jetzt und hier die Charts der Phlow-Kalendermacher Sven Swift, Brigitte Bijoux und mo. Da sollte eigentlich für jeden was dabei sein, also spread the word: Es gibt tolle, freie Musik, die jede Unterstützung von uns verdient hat!

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