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SatinCoco - I Am The Black Gold Of The Sun (live in Sète)

Ich war dieses Jahr nicht auf dem Worldwide Festival im südfranzösischen Sète, und eins der Highlights, die ich verpasst habe, ist mit Sicherheit diese Live-Version des Rotary Connection-Klassikers "I Am The Black Gold Of The Sun", performt von SatinCoco, die sich vermutlich eher am 4hero-Remix der Nuyorical Soul-Version des Stücks orientiert haben. Glücklicherweise gibt es einen Live-Video-Mitschnitt dieses Stücks. Gänsehaut!

SatinCoco live from WORLDWIDE FESTIVAL on Vimeo.

A Wha' Him Deh Pon?

Plattencover in voller Pracht

Wie bereits angekündigt, hat Dego seit heute sein Debut-Album am Start: "A Wha' Him Deh Pon?" heißt es, und die de:bug erklärt uns freundlicherweise, was das bedeutet. Erschienen ist die Platte natürlich auf dem eigenen Label 2000black. Zu kaufen ist die Downloadversion in verschiedenen Qualitäten (MP3 mit 320 kbit/s und besser!) für schlappe 6,30 Euro - nach dem aktuellen Umrechnungskurs.

Dafür gibt es glatte zwanzig Tracks mit jeder Menge hochkarätiger Features. Taylor McFerrin, Georgia Ann Muldrow, Sharlen Hector oder Kaidi Tatham sind neben einigen anderen mit dabei. Es fehlt fast zwangsläufig Marc Mac, mit dem Dego als 4hero epochale Werke wie Two Pages und Play With The Changes produziert hat.

"A Wha' Him Deh Pon?" bedient sich ausgiebig bei alten Keyboardsounds und Synthies, die von Michael Jackson geprägten Achtziger Jahre klingen deutlich durch (z.B. "Love And Hate" feat. Obenewa), ansonsten werden Electro-Funk und Future-Soul zelebriert. Ab und zu klingt der Drum'n'Bass des frühen Dego an, wird dann aber von jazzigen Sounds beiseite geschoben - eine Entwicklung, die Degos Musik der letzten 15 Jahre aufgreift.

Hochkomplexe, vertrackte Strukturen wie bei einigen jüngeren Künstlern sind nicht Degos Ding, er treibt den Groove meistens straightforward voran - Musik für Herz und Beine, weniger für den Kopf, aber trotzdem vielschichtig. Ausnahmen bestätigen die Regel. Und bei aller Liebe für Vintage kommt die Soulfulness nicht zu kurz. "A Wha' Him Deh Pon?" dürfte sich mit jedem Hören mehr ins Herz spielen. Eine der Platten des Sommers, auch wenn von dem weit und breit nichts zu sehen ist.

It's All Over The Place - Dego Mixtape

Cover des Mixtapes

Am 20. Juni erscheint das lang erwarterte Album von Dego, "A Wha' Him Deh Pon?". Um die exorbitante Vorfreude noch zu steigern, hat DJ Brainchild einen schönen Mix produziert, in dem er neue Songs und alte Dego-Hits zusammenbringt, wobei auch die vielen Dego-Projekte wie 4hero, 2000black, Silhouette Brown, DKD und mehr mit dabei seind. Absolute Klassiker treffen auf bisher unreleaste Beats.

Außerdem könnt ihr knappe 18 Minuten des kommenden Albums in 20 wohldosierten Häppchen schon jetzt anhören. Das It's All Over The Place Mixtape gibt's Dank nutriot hier zum Download. Unbedingt laut spielen, da werden Erinnerungen wach!

Arision Interview-Serie

DomuDas Londoner Label Arision veröffentlicht nicht nur hervorragend kompilierte Scheiben, deren Sound zwischen West London und Süditalien oszilliert, sondern stellt auch hin und wieder überraschend frische Videointerviews und -features mit und über Leute wie Domu, Dego von 4Hero oder Taylor McFerrin ins Netz. Sehr amüsant. Zum Ansehen bitte aufs Bild klicken.

Das erste Highlight des Jahres: 4hero

So langsam schwillt das Summen nicht nur in der Blogosphäre zu einem vielstimmigen Chor an. Der Grund: In knapp einer Woche erscheint offiziell das neue Album von 4hero, Play With The Changes, wahrscheinlich das am sehnlichsten erwartete Album des letzten Jahres. Dabei haben es einige Tracks schon vor einem halben Jahr in einschlägige Radioshows geschafft, sind also nicht mehr ganz taufrisch, etwa "Morning Child" mit Carina Andersson oder der Titeltrack "Play With The Changes". Vereinzelt wurde sogar Kritik laut, dass der Album-Release so lange hinausgezögert wird. Aber entweder zahlt sich das gerade aus, und der Buzz ist eben deshalb so groß, oder die Marketingmaschinerie von Raw Canvas leistet ganze Arbeit. Wie auch immer, Dego und Marc Mac erfinden diesmal sicher keine ganzen Genres neu, legen aber eine Platte vor, die traumwandlerisch sicher den 4hero-Sound zelebriert und bei der man sicher nicht ruhig sitzen bleiben kann. Klar, die ganz großen Hits fehlen, aber als Ganzes ist die Platte gold. Nächstes Highlight: Ma Fleur.

Kaffee-Stöckchen

Carsten möchte wissen, wie ich meinen Kaffee trinke. Da der Kaffee auf der Arbeit nur der reinen Funktionserhaltung dient, hier eine Foto meines heutigen Wochenendmorgenkaffees. Die Tasse habe ich vor ca. 15 Jahren aus Arizona mitgebracht, und sie hat bisher alle Umzüge unbeschadet überstanden. Sie ist nicht wirklich hübsch oder außergewöhnlich, aber eben mein dienstältester Kaffeepott. Zudem bin ich auf dieser Reise, wie mir gerade wieder einfällt, zum ersten Mal so richtig auf den Geschmack von Kaffee gekommen.

Wichtiger ist aber, was in der Tasse drin ist. Und das ist momentan ein bei der kleinen Familienrösterei um die Ecke gekaufter, frisch gebrühter Kaffee aus Kenia, der tatsächlich etwas schokoladig und ansonsten kräftig nach Kaffee schmeckt - normalerweise sind das nur Werbeaussagen, aber hier stimmt es.

Dazu passend empfehle ich heute übrigens die neueste Folge des Podcasts von 4heros Marc Mac, die passenderweise Coffee Table Classics betitelt ist, an die zwei Stunden schöne Musik bringt und Lust auf das neue 4hero-Album Play With The Changes macht, das Ende Januar endlich erscheint. Außerdem möchte ich gerne wissen, wie die KonFerenz ihren Kaffee trinkt (und wie die Arbeit am neuen Album vorangeht) ;-)

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