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AIR909 Flash Drum Machine

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 13. November 2007

Adobe AIR halte ich für eines der interessantesten Projekte zur einfachen Erstellung von plattformübergreifenden (Rich Internet) Applikationen, das in letzter Zeit veröffentlicht wurde. Webanwendungen auf Basis von XHTML, JavaScript und Flash laufen damit nicht mehr nur im Browser, sondern als eigenständiges Programm, vorausgesetzt AIR ist auf dem jeweiligen Rechner installiert. Noch ist AIR beta und steht auch noch nicht für Linux zur Verfügung, aber die Anzahl der Tools steigt stetig. Highlights stellen für mich bisher die Twitter-Clients Snitter und Tweetr, die Analytics Reporting Suite und kuler desktop dar.

Jetzt bin ich auf AIR909 gestoßen, einen Drumcomputer-Nachbau des legendären Roland TR-909 auf Basis von AIR. Die Bedienung ist intuitiv, wer das Original kennt, wird sowieso keine Probleme haben, und die erstellten Beats lassen sich direkt auf die Festplatte schreiben. Was soll ich sagen: Für einen ersten Versuch ist Flash-Programmierer André Michelle da schon etwas sehr Geniales gelungen, und die Ausbaumöglichkeiten sind - theoretisch - riesig. Wenn ihr sehen wollt, wie AIR909 funktioniert und klingt, schaut euch das heimlich von seinem Kollegen gefilmte Video an, das André beim Rumspielen mit seinem neuen Toy zeigt. Köstlich. By the way: Das da oben ist kein Bild, sondern die funktionsfähige Flashversion des TR-909. Viel Spaß beim Beats Klicken :-)

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One Hell Of A Party

Geschrieben von Matthias GutjahrSonntag, 7. Januar 2007

Nein, ganz langsam, ich bin gestern Abend brav zuhause geblieben und während der Wiederholung der zweiten Sopranos-Staffel auf Kabel 1 eingeschlummert. Die Überschrift bezieht sich auf den ersten Song des für März angekündigten neuen Air-Albums Pocket Symphony, des bereits siebten Studio-Albums. "One Hell Of A Party" ist nämlich vorab im Internet aufgetaucht oder dort lanciert worden (via Markus), was aber auch reichlich egal ist. Air haben immer noch diese vernebelte Melancholie der Morgendämmerung über der Stadt nach einer durchfeierten Nacht drauf, darum geht es ja wohl auch in dem Titel. Man habe viel mit fernöstlichen Instrumenten experimentiert, heißt es, und die Stimmung der Tokioter Nacht in Lost In Translation schwingt tatsächlich mit, so naheliegend der Vergleich auch ist. Übrigens leiht Jarvis Cocker dem Song seine Stimme, und auch wenn er wie ein unter seinem Hedonismus leidender Johnny Cash-Abklatsch wirkt, funktioniert das Ganze - wenn auch erst beim zweiten Hören. Und beim dritten, und …

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