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Portformat - Entropy

Albumcover

Das Cover von Portformats neuem Album Entropy zeigt den Umriss eines Kopfes, der von Sternen und Galaxien ausgefüllt ist. Unendliche Weiten, die der menschliche Genius erreichen kann - oder die nur in unseren Köpfen erschaffen werden und existieren können? Oder, um Arrested Development zu zitieren:

Space ain't man's final frontier. Man's final frontier is the soul.

Der Titel, Entropy, wiederum verweist auf den Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik. Wer sich damit auseinandersetzen möchte, sollte sich in die Wikipedia einlesen oder sich Thomas Pynchons Kurzgeschichte "Entropy" zu Gemüte führen. Damit aber genug der Theorie ;-)

Entropy ist das zweite Album, das Portformat auf Tokyo Dawn veröffentlicht hat, und wie auch der Vorgänger "The Repeat Factor" exzellent produziert. Tief im Kosmos von Hip Hop verwurzelt, aber durch Wurmlöcher mit elektronischen Welten, Dubstep-Clustern und Planeten der Klasse R&B verbunden, fliegen die 18 Tracks mit Warp-Speed durchs imaginierte All. Dazu kommen Vocals von Alicia Renee, Georgia Anne Muldrow & Dudley Perkins[1], Amalia, Colonel Red, Stan Smith, Miles Bonny, Shuanise und vieler anderer Vokalisten aus dem Tokyo Dawn-Universum.

Das sollen jetzt genug Weltraum-Wortspiele gewesen sein. Entropy klingt nämlich auch sehr down to earth, aber eben immer mit einer verträumten, spacigen Note, und reitet meist auf einem fetten Beat. Im Folgenden könnt ihr in alle Tracks schon mal reinhören:

[1]Georgia Anne Muldrow und Dudley Perkins sind ja auch beim Label SomeOthaShip(!!) sehr aktiv.

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