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Hi-Hat Club Boxset

Geschrieben von Matthias GutjahrMontag, 21. März 2011
Fotos der Produzenten

Die erfreulichste Quelle frischer Hip Hop-Beats sprudelt, zumindest was Europa angeht, wahrscheinlich in - wait for it - Köln. Von dort aus versorgt Melting Pot Music (MPM) uns seit einiger Zeit mit der Hi-Hat Club-Serie von einigen der freshesten Hip Hop-Producern aus Berlin, Köln, Amsterdam und Wien. Die Rede ist von Suff Daddy, Dexter, Hulk Hodn, Twit One, Brenk, Fid Mella, Full Crate und FS Green. Sie alle sind auf einem der bisher fünf Releases zu hören.

Jetzt packt MPM die 5 LPs zusammen mit 2 Bonus-CDs und einem 52-seitigen Booklet mit tollen Fotografien von Robert Winter in ein schniekes Boxset, das am Freitag erscheint. Die Wartezeit verkürzt folgender Mix auf Soundcloud, der bei entsprechender Lautstärke die Boxen ordentlich vibrieren lässt:

José James bei Fabchannel

Geschrieben von Matthias GutjahrSamstag, 2. Februar 2008

Eigentlich bin ich kein großer Freund von aufgezeichneten Livekonzerten, sei es im Fernsehen oder auf DVD. Es ist mir auch ein Rätsel, warum so viele Livemitschnitte über den Ladentisch gehen. Nun habe ich mir aber gerade das komplette Konzert von José James im Amsterdamer Paradiso vom 11. Januar 2008 angesehen (und nebenher Wäsche aufgehängt). Denn ursprünglich wollte ich mir seinen Auftritt in Frankfurt ansehen, was aber leider doch nicht geklappt hat. José James ist wohl einer der interessantesten Talente auf Gilles Petersons noch relativ jungem Brownswood-Label. Das Konzert, das von Fabchannel.com aufgezeichnet wurde, unterstreicht das ganz deutlich:

Fabchannel habe ich schon sehr lange auf dem Radar, allerdings aus den oben genannten Gründen immer nur am Rande. Das Unternehmen besteht bereits seit dem Jahr 2000 und wurde mit dem Ziel gegründet, unbekannteren Künstlern eine Plattform für Konzertvideos zu geben. Mittlerweile hat sich sogar die Stadt Amsterdam an Fabchannel beteiligt, und es stehen Hunderte Videos zur Verfügung. Stöbern lohnt sich also in jedem Fall, zumal die Qualität der Mitschnitte erstaunlich gut ist. Offenbar investiert man in hochqualitative Aufnahmetechnik, weil Konzerte auch als Live-Alben "zweitverwertet" werden sollen. Spricht ja auch nichts dagegen.

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