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A Tribute To Amy Winehouse

Das trübe Wetter an diesem Wochenende trägt nicht unbedingt dazu bei, die ebenso trübe Stimmung aufzuhellen, also bleibe ich lieber drinnen, koche mir eine heiße Schokolade und bastle einen kleinen Mix in Gedenken an Amy Winehouse. "Fuck Me Pumps" war der erste Song, den ich 2003 von ihr gehört habe. Damals stand ihr der große Durchbruch noch bevor, aber auch ihre ganzen Eskapaden, die von der britischen Schmierpresse genüsslich ausgebreitet wurden. Wenigstens gehen diese Zeitungen gerade (hoffentlich) auch zugrunde. Amys Potential war jedenfalls vor acht Jahren schon deutlich. Leider wird sie es nie mehr ausschöpfen können.

Mit "Back To Black" kam 2006 dann der große Erfolg, aber damals ging es gesundheitlich schon bergab mit ihr. Ein Jahr später fuhr ich erwartungsfroh in die Niederlande aufs North Sea Jazz Festival, aber ihren Auftritt dort sagte Amy in letzter Minute ab. Man machte sich so seine Gedanken. Sie versuchte immer wieder, gegen ihre Sucht anzukämpfen, was aber zusehends misslang und immer hoffnungsloser rüberkam. Sie wollte ihren eigenen Weg gehen, letztlich gaben aber Sucht und Krankheit diesen Weg vor. Gestern starb Amy Winehouse aus bislang ungeklärter Ursache.

Foto: Amy Winehouse, cc-by von Fionn Kidney

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