Der nationale wie internationale Erfolg neuseeländischer Reggae-Soul-Musik in den vergangenen Jahren ist erstaunlich und wird mittlerweile als das Phänomen Aotearoa Roots bezeichnet. Allen voran stürmten die mittlerweile sattsam bekannten und viel gehypten Fat Freddy's Drop mit ihrem Album Based On A True Story im Gepäck. Nun hat die Online-Ausgabe des New Zealand Herald eine Business Story über FFF veröffentlicht, auf die dankenswerterweise Dub dot dash hinweist. Darin wird beschrieben, wie FFF von Anfang an die herkömmlichen Marketing-Strategien des Musikbiz ablehnten und stattdessen zweigleisig fuhren: Zum einen setzten sie auf den word-of-mouth-Effekt bei den Fans, zum anderen veröffentlichten sie zunächst strictly vinyl und schafften es auf diese Weise, dass sie auf immer mehr DJ-Playlisten auftauchten und somit die DJs als Multiplikatoren benutzen konnten.


