Skip to content

New Urban Music Radioshow

Wenn es in letzter Zeit etwas ruhiger zuging hier im Blog, dann lag das daran, dass ich a) bei diesem schönen Wetter lieber am Rhein in der Sonne lag, b) am Samstag die Fußball-EM angefangen hat und c) ich mich um ein neues Projekt gekümmert habe. Dass d) die Zeit sowieso immer zu knapp ist, versteht sich von selbst, oder? Zurück zu Punkt c): Vor einiger Zeit hatte mich Marcus gefragt, ob ich nicht Lust hätte, eine schnuckelige, kleine Radioshow für soulsender.de zu produzieren. Da ließ ich mich nicht lange bitten! Ich schrieb ja schonmal, dass mich bisher hauptsächlich die GEMA-Gebühren davon abgehalten haben, eine Radioshow oder einen Podcast zu veröffentlichen, die Idee gärte aber schon länger. Nun haben mir die Jungs aus Köln die Gelegenheit dazu gegeben, eine Sendung im Internet umsetzen zu können.

SoulSender Logo

Im April war ich sowieso gerade für ein Wochenende in Köln und habe mit Marcus nett Kaffee getrunken und gequatscht. Die Folge: Am Sonntag, dem 15. Juni 2008, um 22 Uhr kommt es zur Erstausstrahlung der New Urban Music Show auf soulsender.de. Ich hoffe, dass viele von euch den Stream aufrufen und meine Show anhören. Im Anschluss bin ich dann besonders auf euer Feedback gespannt. Ich fand es nämlich gar nicht so einfach, die Show nur unter Verwendung freier Software (Audacity und Ardour unter Ubuntu 8.04) zu recorden, und auch mein Mikro ist nicht wirklich das beste. Insofern bin ich für alle Anregungen und Vorschläge offen, sowohl was Hardware als auch Software angeht. Einzige Voraussetzung ist, dass der Kram unter Linux läuft.

Meine kurzen Moderationen sind auch noch ausbaufähig, dessen bin ich mir bewusst, aber es hat trotz allem tierisch Spaß gemacht. Daher werden vorerst alle zwei Monate weitere Sendungen folgen. Falls mir das Radiomachen irgendwann flüssiger von der Hand geht, könnte ich die Schlagzahl evtl. auch erhöhen. Die Playlisten zur New Urban Musik Show findet ihr selbstverständlich im Anschluss an die jeweilige Sendung hier im Blog unter dem neuen Menüpunkt Radioshow. Und jetzt: Termin vormerken und Sonntag Abend einschalten! (Oder am Montag, dem 16.06., um 16 Uhr die Wiederholung anhören … oder beides!)

Elpuoc Ddo Eht

Ganz taufrisch ist die Meldung ja nicht mehr, aber da mein Feedreader gerade ein paar Probleme hat, hab ich es erst sehr spät mitbekommen: Gnarls Barkley verschenken ihr neues Album "The Odd Couple" auf dieser Internetseite. Das Besondere und quasi die Garantie dafür, dass diese virale Kampagne auch funktioniert, ist, dass das Album komplett rückwärts abgespielt wird. Das lässt sich mit einem Programm wie dem wunderbaren Audacity allerdings leicht beheben. Und schwupps hat man das neue Album auf der Platte. Die Anmeldung, die auf der Seite gefordert wird, kann man sich übrigens sparen, wenn man direkt auf diesen Link klickt. [via Nicorola, MAGIX Blog]

Trinity - Tragbares Multi-Track Recording

Zugegeben, regelmäßiges Bloggen sieht anders aus, aber manchmal gibt es tagelang nichts, was mich ausreichend motiviert. Bis ich dann über Dinge wie Trinity stolpere - eine Digital Audio Workstation auf Linux-Basis (Audacity, Hydrogen, Rezound, 64Studio), die in einem handlichen Gerät alles vereinen will, was man in einem tragbaren Studio so benötigt. Auf Hardware-Seite wartet das Teil mit diversen Inputs und Outputs, einem TFT-Display und einer 20 GB-Festplatte (bisschen wenig, oder?) auf. Nach neuesten Informationen werkelt darin ein AMD Geode-Prozessor mit 500 MHz bei 256 MB RAM. Nachdem Trinity bereits im vergangenen Sommer angekündigt worden war, ist es gut zu hören, dass die Entwicklung große Fortschritte macht. Ich bin gespannt, was aus dem Projekt wird und ob es auch Verbreitung findet. Der Linux-Audio-Entwicklung würde das einen ordentlichen Schub verpassen.

Für alle Vinyl-Heads da draußen

ION USB turntable

Man kennt das ja: In mühevoller Fleißarbeit, durch beständiges Crate Digging in Plattenläden und auf Flohmärkten, über Auktionen auf eBay und Bestellungen bei Mailorders hat man sich über die Jahre hinweg eine ansehnliche Vinylsammlung aufgebaut, alles vom Feinsten und liebevoll sortiert. Aber vielleicht ist es die Angst um den Verlust der geliebten Schallplatten oder der Wunsch, die Musik digital weiterzuverarbeiten, die einen dann vor die Frage stellt: Wie bekomme ich meine LPs auf den Computer? Dieses Gerät könnte helfen. Ein Turntable, der per USB an den Rechner anzuschließen ist und dessen Tonabnehmer die Sounds direkt in den Digitalwandler und anschließend auf die Festplatte schickt. Zum Aufnehmen und Bearbeiten der anfallenden Musikdateien ist das tolle Audacity dann bestens geeignet und liegt daher gleich bei. Ich weiß ja nicht, ob wirklich jemand einen solchen Plattenspieler braucht; zumindest aber reiht er sich in die Reihe verrückter Gadgets wie USB-Ventilatoren, USB-Weihnachtsbäumen oder USB-Aquarien ein.

tweetbackcheck