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Ninja Obsession

Ninja Tune-Flyer

Seid ihr Fans des Ninja Tune-Labels? Ja? Das habe ich auch mal über mich gedacht, aber seit ein paar Tagen muss ich diese Einschätzung doch stark relativieren. Diese Pariser Jungs hier sind nämlich echte Hardcore-Fans von Ninja Tune. Eigentlich mehr noch, sie sind regelrecht besessen davon, alles zu sammeln und zu dokumentieren, was jemals die Londoner Headquarters des Labels - und auch des Sublabels Bid Dada - verlassen hat, sei es in Form von CDs, LPs, 12″s, 7″s, Promos oder Flyern. Daher ist der Name Ninja Obsession für ihr Projekt auch wirklich angebracht. Der Hammer, oder? Sollte jemand unwahrscheinlicherweise eine der extrem raren Scheiben besitzen, die in der Sammlung noch fehlen, setzt euch bitte mit Jean-Phillipe in Kontakt. Soviel Enthusiasmus muss doch schließlich unterstützt werden.

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Song-Prelistening via Musicblogs

Ein kurzer Trip durch meine noch imaginäre Blogroll fördert einige Tracks von neuen oder demnächst erscheinenden Platten zu Tage. Fifteen Minutes To Live lädt zum Prelistening neuer Tunes von Ugly Duckling (und Blackalicious), auf aurgasm kann man in das bereits releaste neue Album von Beady Belle reinhören und Jazz Not Jazz berichtet von Legends Of The Underground, einem Theater-Musical-Dance-Hybriden, für dessen Musik kein geringerer als Bugz In The Attics Seiji verantwortlich ist, "and he in turn invited Mark de Clive-Lowe, Domu, Bembe Segue and Rasiyah to join him on the project. For fans of said musicians this must be a wild West London wet dream come true." Das kann man so stehen und sich auf der Zunge zergehen lassen bzw. auch schonmal reinhören, wenn man gerade nicht nach London jetten kann. Denn der Soundtrack (sozusagen) wird Ende September auf Kindred Spirits herausgebracht, und eben dort kann man auch schon mal reinschnuppern.

Boozoo Bajou aus Nürnberg

Boozoo Bajou

Bekanntermaßen fließt durch Nürnberg das kleine Flüsschen Pegnitz, von mangrovenüberwucherten Sümpfen im fränkischen Hinterland wurde bisher aber noch nichts berichtet. Dennoch fühlt man sich beim Hören des neuen Boozoo Bajou-Albums Dust My Broom sofort ins Mississippi-Delta oder in Jim Jarmuschs Film Down By Law versetzt. Dazu trägt zum einen die exzellent und authentisch besetzte Gästeliste und zum anderen der laidback dubbige Sound der Songs bei, der mühelos zwischen Kingston und New Orleans oszilliert und ein eigentümliches Voodoo-Feeling heraufbeschwört.

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