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Mad-Hop Vol. 4

Geschrieben von Matthias GutjahrDonnerstag, 29. Dezember 2011

Cover von Mad-Hop Vol. 4

Sie haben es schon wieder getan: Die Mad-Hopper haben Volume 4 ihrer Mad-Hop-Compilation-Reihe herausgebracht. Diesmal sind sogar 26 glitchy, wobbly Hip-Hop- und Post-Dubstep-Tracks auf dem Sampler zu finden. Mad-Hop Vol. 4 gibt es für einen Betrag eurer Wahl bei Bandcamp zum Download.

Mad-Hop represents new kinds of electronic music, covering multiple styles including; Experimental, Hip Hop, Dubstep, IDM, Wonky beats, etc. providing support and promotion for innovative artists...

Die Mad-Hop-Community ist übrigens aus einer Last.fm-Gruppe heraus entstanden, was ich schon relativ ungewöhnlich finde. Nach zwei Jahren haben sich die Mad-Hopper entschieden, ein Blog aufzumachen und ihre Sampler über eine eigene Seite in die Welt rauszupusten. Auf Facebook sind sie natürlich auch vertreten.

Ich schlage folgendes Vorgehen vor: Hier im Blog reinhören, dann rüber zu Bandcamp wechseln und Mad-Hop Vol. 4 runterladen bzw. mit einem kleinen Geldbetrag supporten. Go for it!

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Abby Lee Tee - Stray Cat Remixes

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 5. Oktober 2011

Cover-Ausschnitt der Stray Cat Remixes

Im Erdgeschoss reißen die Handwerker Wände ein. Gegen diesen Baustellenlärm hilft ein klasse Mixtape auf voller Lautstärke, dass dankenswerterweise Abby Lee Tee aus Linz ins Netz geladen hat. Acht geremixte Tracks, an denen sich u.a. Swede:art, Kalifornia Kurt und Comfort Fit austoben dürfen. Kostenlos herunterzuladen sind die Stray Cat Remixes auf der Bandcamp-Seite von Abby Lee Tee. 

Die Grundlage der Remixe, die vor vier Wochen erschienene Stray Cat EP, gibt's noch für eine Handvoll Euro als Vinylscheibe oder ebenfalls als Download. Wem das immer noch nicht genügt, der findet bei den Blogrebellen eine ganze Menge weitere Mixtapes von Abby Lee Tee. [gefunden in der Supercity]

Cut Volume 1

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 6. April 2011

Ausschnitt aus dem Cover des Cut-Samplers

Schlicht und einfach Cut nennt sich das neue Netlabel aus Schottland, das gerade mit seinem ersten Release für Furore sorgt. Auf "Cut Volume 1" versammelt sind 14 musikalische Rohdiamanten von 13 Musikern, über die ich allerdings keine weiteren Infos habe. Hinter Cut steckt DFRNT aus Edinburgh, und er schreibt:

Cut's first release is a statement of intent, a taster of what we have to come. A cross-section of our sound, and a starting point for us to develop from. Over an hour of incredible electronic music for free. 14 beautiful tracks covering deep dub-techno, dubstep, drum and bass, future garage and IDM.

Wer sich davon angesprochen fühlt, muss da unbedingt reinhören. Den (pay-what-you-like) Download gibt's auf Bandcamp oder per Pay with a Tweet. Leider scheint das Album nicht unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht zu sein, jedenfalls kann ich keinen Hinweis darauf finden, und auf der Bandcamp-Seite prangt ein Copyright-Symbol. Aber sei's drum. [via und]

Play For Japan

Geschrieben von Matthias GutjahrDonnerstag, 17. März 2011
Cover von The Sun Still Rises In The East

Schon für Japan gespendet? Ja? Sehr löblich! Dennoch kann es nicht schaden, das Nützliche mit dem Schönen zu verbinden und das Rote Kreuz (in diesem Fall das britische und seinen Japan Tsunami Appeal) mit weiteren knapp sechs Euro zu unterstützen. Im Gegenzug erhaltet ihr die Compilation The Sun Still Rises In The East mit 19 Tracks zwischen  Electronic, Instrumental Hip Hop, Jazz und Soul von u.a. Kidkanevil, Soul Square, Incise und LeftO.

Die Aktion wurde vom Find Magazine und A Bridge Too Far Recordings ins Leben gerufen. Innerhalb von nur 72 Stunden kamen alle Tracks zusammen, die meisten davon sind bisher unreleased. Ich zitiere mal aus dem Aufruf der Macher:

Japan has long been a Nation obsessed with music, arts, films and creative culture and has provided you with a lot of good music in the past.
Let’s show our appreciation and support for this by purchasing this download! All proceeds will be donated straight to The British Red Cross Japan Tsunami Appeal.

Ein paar Netaudio-Leckerbissen

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 30. November 2010

Lange keine neue Netlabel-Musik mehr vorgestellt, aber das Album "Debut" von Lavajaz, erschienen bei spontanMusik, muss sein, auch weil es sich etwas wegbewegt vom bisherigen minimalen Microfunk des Labels. Tatsächlich sind auf Debut analoge Instrumente zu hören, und ab und an klingen deutlich jazzige Passagen durch. Lavajaz ist ein Projekt von spontanMusik-Mastermind Tobias Lorsbach aka keinzweiter. Releasedate ist eigentlich erst morgen, aber auf Bandcamp ist das Album schon jetzt für schlappe 3 Euro zu haben. Und reinhören könnt ihr natürlich hier:

Auch schön: Die 4-Track-EP von Orlando15 mit dem grammatikalisch seltsamen Namen "AlbumcoverI'm Build A Bicycle". Angejazzter instrumentaler Hip Hop aus Russland, leider ein bisschen kurz geraten. Google Translate übersetzt die Intention von Orlando15 folgendermaßen aus dem Russischen:

Das Album ist in meiner Vorstellung, wie ein Tag im Leben eines Jungen aus den Vorstädten, die den Tag auf dem Fahrrad gerollt wird, und der Abend nach Hause kommt und hört alten Jazz

Alles klar? Alles klar!

Und schließlich gibt uns das Rae Davis-Album "Positive Thinking!" die dringend benötigte Durchhalteparole in diesen JMStV-verseuchten Zeiten. Und das jugendfrei und zum absoluten Nulltarif. Die Platte ist zwar von 2008, aber klingt fresh und passt musikalisch irgendwo ins Spektrum zwischen den beiden oben genannten Releases. Erschienen auf dem hispano-texanischen Label Exponential Records. Ja, sowas gibt es.

Gefunden hier, hier und hier.

Freedom Suite 2010

Geschrieben von Matthias GutjahrDonnerstag, 4. November 2010

Albumcover

Wenn die Blogrebellen die Freedom Suite von The Beast and Nnenna Freelon als absolutes Sahnestückchen empfehlen, kann man getrost zugreifen. Im Sinne von kostenlos downloaden. Zumal wenn dieses Jazz-meets-Hip Hop-Album Musiker wie Branford Marsalis, Phonte, 9th Wonder oder YahZarah featured.

Neben sechs neuen Songs gibt's auch Remakes von u.a. Lauryn Hills "Doo Wop" oder meinem Lieblinsgtrack von Mos Def, "Umi Says". Der Albumtitel "Freedom Suite" wiederum dürfte von Sonny Rollins "geklaut" worden sein, und das ist auch völlig ok so. Zwischen den zwölf Tracks äußern sich übrigens ?uestlove, Herbie Hancock oder Amiri Baraka zum Verhältnis von Jazz und Hip Hop.

Also, hier kostenlos downloaden!

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