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Post von Onyx Ashanti

Campaign Perk von Onyx Ashanti

Mittlerweile habe ich schon einige Crowdfunding-Projekte mit unterstützt. Vor über einem Jahr war es Onyx Ashantis Beatjazz System, das am Ende leider "nur" 6.737 US$ von erhofften 25.000 US$ erreichte. Davon ließ sich Onyx Ashanti jedoch nicht entmutigen, sondern kaufte sich von der Crowdfinanzierung unter anderem einen 3D-Drucker. Über seine Fortschritte berichtete er kontinuierlich via E-Mail.

Als Dankeschön habe ich vor kurzem bereits einen exklusiven Mix erhalten, gestern kam allerdings noch mehr so genannte „Perks“: eine Art Kunstwerk, bestehend aus 3D-gedruckten Teilen, eine CD und ein schickes T-Shirt. Damit bin ich doppelt zufrieden: Zum einen konnte ich dem Projekt helfen, zum anderen habe ich netten Swag bekommen. Crowdfunding ist mittlerweile ja etabliert, wie The Best of Kickstarter 2012 und Indiegogo's Top 12 Campaigns of 2012 eindrucksvoll zeigen.

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Crowdfunding Onyx Ashantis Beatjazz System

Onyx Ashanti

Die ersten analogen Synthesizer wurden noch mit Lochkarten gesteuert, bald kam eine Klaviatur als Eingabeinstrument hinzu, in den 1970ern wurde die digitale Klangsynthese erschwinglich. Obwohl schwarze und weiße Tasten immer noch die gebräuchlichste Methode zur Ansteuerung von Synthies sein dürfte, experimentierten Hersteller und Musiker immer wieder Alternativen zum klassischen Keyboard. Exemplarisch seien nur die Kaoss Pads von Korg mit ihren Touchpads genannt. Mittlerweile erfreut sich auch Apples iPad zunehmender Beliebtheit als Musikcontroller.

Manchen reichen diese Möglichkeiten allerdings noch nicht aus. Auch wenn sich Synthesizer in den letzten Jahrzehnten zu einem wichtigen und stilprägenden Musikinstrument entwickelt haben, wollen viele Künstler mehr und tüfteln bereits an revolutionären Konzepten für die Zukunft. Die musikalische Avantgarde, die vor über fünf Jahrzehnten den Synthesizerfür experimentelle Musik entdeckt hat, nutzt heute die Technologien des 21. Jahrhunderts. Wer sich dafür interessiert, dem sei als erste Anlaufstelle Peter Kirns Blog Create Digital Music empfohlen. Peter hat gerade zum wiederholten Mal über Onyx Ashanti berichtet.

Der Berliner Onyx Ashanti macht nicht nur seine Musik selbst, sondern auch (with a little help from his friends) seine Instrumente. Und er macht alles richtig. Hartnäckig bastelt er seit Jahren sein persönlich angepasstes Musikinstrumentarium, seinen musikalischen Maßanzug. Bewaffnet mit Lötkolben, Carbon-faserverstärktem Kunststoff, Smartphones, Minicomputern und viel Heißkleber erschafft er sich eine Art tragbares, musikalisches Exoskelett. Damit will er letzten Endes seine musikalische Vision des "Beatjazz" realisieren.

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