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Endlich neue Soundcloud-Features

The Next Soundcloud

Soundcloud ist aus dem aktuellen Musik-Web nicht wegzudenken. Die Plattform ist Mitte 2007 an den Start gegangen und hat mitgeholfen, unsere Hörgewohnheiten am Computer (und auf dem Smartphone) umzukrempeln. Für viele gehört Soundcloud zum täglichen Programm wie der morgendliche Kaffee. Nach knapp fünf Jahren mit vielen, aber nur kleinen Änderungen und Anpassungen der Seite steht nun der nächste große Wurf an, der auch längst überfällig war: The Next Soundcloud.

Was ist neu?

Das Herzstück, der Waveform-Player, wurde überarbeitet, so dass Kommentare zu einem Track nicht mehr alles "zumüllen" wie z.B. beim neuen Four Tet-Track. Viel Arbeit ist auch in neue Features zum Sharen und Reposten von Tracks gesteckt worden, und Benachrichtigungen darüber sollen in Echtzeit erscheinen. Sehr schön auch die Möglichkeit, Musik weiterzuhören, auch wenn man sich weiter durch die Soundcloud klickt - bisher bricht das aktuelle Stück nämlich ab, wenn man auf eine andere Seite wechselt.

Zusätzlich lassen sich auch persönliche Sets zusammenstellen, die dann visuell in einer einzigen Waveform angezeigt werden. Der Player auf The Next Soundcloud zeigt schon mal, wie das aussehen dürfte. Außerdem soll die Suchfunktion, die aktuell quasi unbrauchbar ist, verbessert worden sein. Die Anzahl der Tracks und Nutzer ist mittlerweile einfach zu riesig geworden für die globale Suche über alles. Alle neuen Features könnt ihr euch hier vorstellen lassen.

Ausprobieren?

Ein Beta-Test der neuen Funktionen ist bereits gestartet, aber neue Tester werden nur Häppchenweise zugelassen. Also heißt es hinten anstellen. Zu eurer Beruhigung: Ich stehe auch noch in der Schlange :/ War jemand von euch schneller und hat bereits Zugriff auf die neue Beta? Wie ist es drinnen denn so?

Dragontape

Screenshot des Dragontape-Editors

tl;dr

Dragontape is a collaborative online video merging service with which you can drag online videos starting with YouTube onto a 'tape' that can be shared with the world.

Lange Version: Dragontape ist gerade ein Jahr alt und daher noch eine Beta-Plattform, mit deren Hilfe sich relativ schnell, simpel und grafisch nett Mixtapes zusammenbasteln lassen. Das funktioniert sogar und vor allem mit YouTube-Videos, aber auch mit Soundcloud-Tracks. Weitere Anbieter sollen später folgen.

Ein solches Dragontape kann man auch gemeinsam mit Freunden bestücken. Für eine Party oder gar auf einer Party lassen sich einem Tape immer neue Musikstücke hinzufügen, so dass am Ende ein kollaboratives Dragontape entsteht. Cool ist auch die Funktion, ein Tape via Twitter zu befüllen: Dabei pflückt Dragontape automatisch Videos und Soundcloud Links aus den Tweets vorher festgelegter Twitterer und baut daraus einen Mix.

Seit Juni gibt es eine App für iPhone/iPad. DJs und Musiker können sich damit sogar eine Art eigenen Channel generieren und diesen als eigenständige App präsentieren. Lefto dürfte mal wieder einer der ersten mit einer eigenen Dragontape-App sein. Frühestens 2012 soll es die App auch für Android-Geräte geben.

Will man selbst Hand anlegen, öffnet sich ein Editor, der einem gewöhnlichen Video-Bearbeitungsprogramm ähnlich sieht. Tracks können auf einer Zeitleiste hintereinander angeordnet werden, es gibt eine einfache Option zum Überblenden und über ein Suchfeld findet man Titel im Netz. Viel mehr Möglichkeiten hat man (noch) nicht, aber als Basis genügt das allemal. Dann noch Titel und Beschreibung eingeben und das Tape veröffentlichen.

Ich habe das mal ausprobiert und alle Videos, die ich 2011 in mein Posterous-Blog geschoben habe, zu einem chronologisch umgekehrt sortierten, knapp 90-minütigen Dragontape zusammengeklickt:

Amazon verkauft DRM-freie MP3s (beta)

Amazon hat in den USA einen MP3-Downloadshop gestartet, wie im hauseigenen Earworm's Amazon Blog bekannt gegeben wurde. Momentan befinde man sich in der Public Beta-Phase - offenbar ein Muss für jedes neue Angebot *seufz*. Angeboten werden mit 256 kbit/s kodierte, DRM-freie MP3-Dateien, die sich (nur?) mit einem Amazon-eigenen Downloadprogramm herunterladen lassen. Die Preise liegen laut Blogeintrag bei 89 US-Cent pro Lied bzw. zwischen 5 und 10 US-Dollar pro Album, was ich nach einer ersten Kurzüberprüfung bestätigen kann. Beim derzeitigen Wechselkurs ist das deutlich preiswerter als die meisten Angeobte hierzulande. Allerdings vermute ich, dass vorerst nur US-Kunden dort einkaufen können, zumindest habe ich noch nichts Gegenteiliges gelesen.

Amazon MP3 Logo

In den Kommentaren wurden schon die üblichen Forderungen laut: Freie, am besten verlustfreie Formate werden gefordert (Ogg Vorbis, FLAC), Downloads ohne Downloadmanager, Erweiterung des Angebots auf weitere Länder, Einbindung ins Amazon-Partnerprogramm. Einige dieser Wünsche wird Amazon sicher bald erfüllen, für andere sehe ich eher weniger Chancen. Der Umfang des Angebots kann sich durchaus sehen lassen, auch wenn wegen des fehlenden Kopierschutzes natürlich einige Majors nicht mitmachen wollen. Amazon als Major-Player kann es durchaus gelingen, eine Konkurrenz zu iTunes auf gleicher Augenhöhe aufzubauen, wovon am Ende die Kunden profitieren würden. Ich bin gespannt, wie Amazon den Shop weiter vorantreibt und wie die Preisgestaltung aussehen wird, wenn der Shop auch in Deutschland verfügbar ist.

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