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Blogscout zählt nicht mehr

Der einzig wahre Blogcounter, also der Zugriffszähler und Statistikaufbereiter, der auch hinter diesem Block werkelt, macht dicht: Blogscout.de, betrieben von Dirk Olbertz, wird in vier Wochen alle Daten löschen, gezählt wird bereits jetzt nicht mehr. Dirk legt in einem Blogbeitrag seine Gründe offen. Vielleicht will er sich jetzt ja auf NoseRub konzentrieren, da wäre ihm ein großer Erfolg zu wünschen, das ist ein tolles Tool, ich hab's lokal schon getestet. Zwecks Besuchermessung muss ich mich jetzt nach einer anderen Möglichkeit umsehen, hat jemand eine gute Empfehlung neben Google Analytics?

Bloggerfieber

Ich bin wohlbehalten und voller interessanter Ideen und Eindrücke vom Kölner BarCamp zurückgekehrt und versuche, mich langsam wieder an den Alltag zu gewöhnen. Der Austausch mit anderen Bloggern, das Wiedersehen mit fast schon "alten" Bekannten, und das Kennenlernen neuer Menschen in einer Atmosphäre des gegenseitigen Austausch und Verständnisses machen noch mehr Lust auf bloggen. Mehr Lust, als Zeit vorhanden ist (Zeitmanagement für Blogger war auch ein Thema auf dem BarCamp), aber ich versuche mein Möglichstes.

Ganz besonders freut es mich auch, wenn ich anderen Bloggern helfen oder jemanden bei einer Bloggründung unterstützen kann. So geschehen in der vergangenen Woche, als mich David aus Hamburg (der hier schon seit langem mitliest, wie ich zu wissen glaube) anmailte mit ein paar Fragen zum eigenen Blog. Meine Antworten gingen per Mail zurück, darunter auch ein Link auf diese informative Seite (zusätzlich möchte ich auch noch diese Tipps von Roman empfehlen, der auch auf dem BarCamp war). Kurze Zeit später kam die Nachricht, dass das Blog eingerichtet sei, und mittlerweile scheint David ebenfalls vom Bloggerfieber befallen zu sein, denn sein Blog South City Tunes ist schon richtig gut gefüllt.

In South City Tunes stellt er schwerpunktmäßig Musik aus Australien und Neuseeland vor, aber auch aus Japan und anderen Teilen der Welt, die von hierzulande (noch) ziemlich unbekannten Künstlern stammen. Rare Platten aus pazifischen Regionen sozusagen. Ausführlich sind sowohl die Besprechung als auch die Informationen über den jeweiligen Release, Hörbeispiele gibt es dann meist über MySpace. Musikinteressierte sollten also den Feed abonnieren und die Ohren (und Minds) offen halten. Und vielleicht kann jemand David und mir die Frage beantworten, wie man es hierzulande denn mit Hörproben im eigenen Blog halten sollte: Sind 30-Sekunden-Snipptes ok, oder muss man dafür auch dann an die GEMA abdrücken, wenn die Musik auf einem obskuren neuseeländischen Label erscheint? Ich war bei sowas bisher sehr zurückhaltend. Zu Recht?

tweetbackcheck