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Blumentopf WM-Raportage Australien

Das war mal wieder ein WM-Start der deutschen Nationalmannschaft ganz nach meinem Geschmack. Zugegeben, Australien war kein ernstzunehmender Gegner, aber auch gegen die Socceroos muss man erstmal vier Kisten machen. Dieses Resultat sticht jedenfalls aus den restlichen Ergebnissen heraus, und das ist gut fürs Selbstvertrauen. Blumentopf sehen das ähnlich.

Blumentopf WM-Raportage 2010 - Teil 1

Drüben bei itsrap.de waren sie mit der Ankündigung etwas schneller, aber traditionell darf hier der Hinweis auf die RAPortagen der Blumentöpfe nicht fehlen. In diesem Jahr gibt's sogar einen Vorbericht zu ersten Spiel der Deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Australien. Ich werde langsam schon nervös, mache mir gegen die Aussis aber keine allzu großen Sorgen. Check it out (ähem)!

Einen heiteren Nachbericht zum zweiten Spieltag der WM hat thelastbeat-Macher Eikman aufgeschrieben. Mehr gibt's zu den gestrigen Spielen nicht zu sagen!

Blumentopf - WIR im Videostream

Das neue Album von Blumentopf, WIR, ist vielleicht nicht ihre beste, aber eine ihrer persönlichsten Platten. Und in vielem, worüber die Cajus, Holunder, Schu und Specht rappen, finde ich mich selbst irgendwie wieder. Ich meine, die Jungs sind ja so ungefähr in meinem Alter, da teilt man schon die eine oder andere Erfahrung ;-)

Ende August kommt der Topf mit den neuen Tracks im Gepäck aufs Folklore Wiesbaden. Spätestens da werde ich sie dann live erleben. Vorher freue ich mich aber auf die genialen WM-Raportagen, die ich mit Sicherheit auch verbloggen werden. Und heute Abend ab 20 Uhr gibt es die Jubiläumsshow von Blumentopf hier im Videostream: Don't miss!

Cajus und Sepalot im Sudan

Cajus, Abbass Anoor und der Rest der Crew
© Koviljka Pajcin

Vor knapp vier Monaten verbrachte ich einige wunderbare Tage im Sudan und genoss mitten im Dezember die 35°C, während hierzulande vermutlich alle gefroren haben. Ich hielt mich hauptsächlich in der Hauptstadt Khartoum, die als die heißeste Haupstadt der Welt gilt, feierte aber auch mitten in der sudanesischen Wüste ins neue Jahre hinein, was sehr beeindruckend war. In meiner Radioshow im Februar habe ich dann jede Menge sudanesische Musik gespielt, obwohl es recht schwierig war, an aktuelle Sachen ranzukommen. Und Abbass Anoor kannte ich damals noch gar nicht. Jetzt bin ich auf ihn gestoßen, weil im Rahmen eines vom Goethe-Institut veranstalteten Symposiums die beiden Blumentöpfe Cajus und Sepalot auf hiphop-kultureller Mission ebenfalls die sudanesische Haupstadt besucht und mit Abbass und einigen weiteren sudanesischen und französischen Rappern einen Workshop veranstaltet und auch vor Publikum etwas gejammt haben. Darüber haben die beiden im Blumentopf-Blog "Topfhits" berichtet (Teil 1, 2) und auch ein Video von Abbass eingebunden.

Ich war natürlich gleich begeistert, weil ich bisher nur Emmanuel Jal als sudanesischen Rapper kannte - und der lebt schon seit längerem im Ausland. Und ich habe keine Mühen gescheut und meine Kontakte spielen lassen, um ein exklusives Foto vom Konzert zu organisieren (Thanks for the pic, Koviljka!). War bestimmt eine tolle Erfahrung für alle Beteiligten. Sudan unterliegt ja einem Teilembargo durch den Westen und ist ein ständiger politischer Unruheherd - ich will euch jetzt nicht mit Details langweilen. Das Goethe-Institut, dessen Aufgabe ja unter anderem ist, internationalen kulturellen Austausch zu pflegen, lädt dankenswerterweise immer wieder deutsche Künstler in Länder ein, in denen Kultur nur unter sehr erschwerten Bedingungen möglich ist. Hans Nieswandt hat dies in seinem Buch Disko Ramallah am Beispiel des Nahen Ostes sehr anschaulich beschrieben. Und mir als jemandem, der ebenfalls gern solche Länder besucht, gefällt sowas naturgemäß. Wenn es mir jetzt noch gelingt, die Platte von Abbass aufzutreiben …

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