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cmd.fm - Ein Kommandozeilen-Player im Browser

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About cmd.fm
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Cmd.fm is a command-line radio player for computer geeks.

cmd.fm sieht im Browser aus wie eine Computer-Terminal-Emulation: Schwarzer Hintergrund, etwas Text, und ein blinkender Cursor. Die Anwendung wartet auf einen Befehl des Benutzers.

cmd.fm Screenshot

Die Eingabe von help hat eine Auflistung aller möglichen Kommandos zur Folge. Es gibt Befehle zur Musiksteuerung (play, pause, volume usw.), zur Verwaltung von Playlisten, zum Teilen oder Liken von Songs, zum Einloggen und zum Beabeiten des User-Profils und noch ein paar mehr oder weniger nützliche Extras mehr.

Abgespielt werden Playlisten nach Genres sortiert, ein play breakbeats lässt in der Tat Breakbeats aus den Boxen schallen. Ein lustiges Tool für alle, die so gar nicht wissen, was sie hören sollen.

[gefunden via @boerge30]

Spectroface

Remember Windowlicker? Das Aphex Twin-Meisterwerk von 1999? Zwischen den Tracks Windowlicker und Nannou platzierte Richard D. James als zweiten Titel das Stück ΔMi−1 = −∂Σn=1NDi[n][Σj∈C{i}Fji[n − 1] + Fexti[n−1]] bzw. Equation oder Formula. Das besondere daran, ich zitiere die Wikipedia:

Wenn man den zweiten Track durch einen Spektralanalysator betrachtet, erscheint ein verborgenes Bild von James' Logo. Dieses wurde wohl als Klang von Aphex Twin nur für den Zweck in den Track integriert, dass man das Logo auch findet. Es ist eines der wenigen Beispiele für das Einbetten von Bildern in Musik. […] Im Track Windowlicker erscheint auf dieselbe Weise am Ende des Songs eine Spirale mit konzentrischen Kreisen und weiteren Spiralen.

Wie das aussieht, zeigt dieses Youtube-Video:

"Spectroface" vollständig lesen

Spotify im Browser

Screenshot von Spotify im Browser

Auch auf die Gefahr hin, euch als Spotify-Fanboy auf die Nerven zu gehen, und mit dem Hinweis versehen, dass Alternativen wie Rdio mindestens genauso gut sind, und trotz der interessanten erneuten Diskussion (1, 2) um die Ausschüttung, die Künstler von den Streamingservices erhalten, hier die Meldung: Spotify gibt's jetzt (endlich) auch im Browser. Ist noch Beta, und funktioniert laut t3n-Bericht nur, wenn ihr bei Facebook angemeldet seid und zunächst diesen Link anklickt!

Spotify im Browser läuft bei mir (Chrome, Linux) noch nicht ganz rund, bei manchem Track kommt nur verstümmeltes Audio aus den Boxen, aber im Großen und Ganzen lässt sich damit schon Musik hören. Erweiterte Features wie Apps oder Kontakte fehlen zwar noch, aber Radio, Playlisten und die Suche reagieren flott und zuverlässig, wenn man von sporadischen Anzeigeproblemen (s.u.) mal absieht. ;-)

Danke, Sascha!

Fehlermeldung von Spotify (mit grünem Monster)
"Will Sing For Money" - Grüne Monster bewohnen die Fehlermeldungen von Spotify im Browser

Jam With Chrome: Die definitive virtuelle Band?

Überraschend wenig habe ich in meiner Timeline und meinem Feedreader bisher über das neueste Google Chrome Experiment gelesen: Jam With Chrome. Dabei handelt es sich dabei um ein wirklich abgefahrenes Stück Musiksoftware, das sich vor allem technisch recht weit vorne befindet. Auf Jam With Chrome können bis zu vier Teilnehmer gemeinsam Musik machen, jammen, experimentieren. Und das im Browser, dank extensiver Nutzung der Web Audio API, Websockets, Canvas und der ganzen anderen neuen Technologien.

Im "Easy"-Modus" fällt es leicht, auf einem der 19(!) Instrumente, die zur Auswahl stehen, ein paar Riffs zu spielen, zumal Google eine große Anzahl von Presets bereitgestellt hat. Die funky Gitarre mit Auto-Wah-Effekt etwa hat schon irgendwie den richtigen Twang. Als nächstes wird an Parametern geschraubt: Tonart ändern, Akkordwechsel, nach 16 Takten ein anderes Lick ausprobieren, und ein wenig am Delayregler drehen. Jeder Preset lässt sich auf vielfältige Weise manipulieren. Dann kommen auch mal Schlagzeug oder Keyboard dran. Nice, ich bin Multiinstrumentalist.

Wechsel in der "Pro"-Modus: Jetzt ist Fingerfertigkeit gefragt, dann fast alle Tasten auf der Computer-Tastatur sind jetzt einer Saite, einer Keyboard-Taste oder einer Drum zugeordnet. Die Koordination fällt nicht leicht, zumal die Soundwiedergabe ganz schön laggy ist, also die Zeitspanne zwischen Tastendruck und Ausgabe des Tons sehr lang. Aber es funktioniert, und nach einigen Minuten ist so etwas wie ein Rhythmus zu erkennen. Wahrscheinlich ist es wie mit "richtigen" Instrumenten auch: Übung macht den Meister!

Für eine Band können bis zu drei Freunde eingeladen werden. Über ein kleines Chat-Fenster wird der nächste Song besprochen, und dann geht es wirklich zur Sache. Leider ohne Gesang - wobei das vielleicht manchmal auch besser ist. Aber zumindest im einfachen Modus spielt alles schön synchron, und bald klappen auch die gemeinsamen Akkordwechsel. Im Pro-Modus sind Dissonanzen jedoch vorprogrammiert. Außerdem fehlt(?) eine Möglichkeit, die Jamsession aufzunehmen, was den Spaß etwas trübt.

Ist Jam With Chrome mehr als ein Spielzeug, mehr als eine beeindruckende Tech-Demo-App, wie manche behaupten? Und ob echte Bands das wirklich zum Musizieren benutzen werden? Eine wirklich ernsthafte Musik-Anwendung ist es meiner Meinung nach nicht, auch wenn oder gerade weil sich schnell gute halb-automatische Jams ergeben. Als Spaß zwischendurch kann Jam With Chrome aber durchaus gefallen.

WebModular - Modularer Synthesizer im Browser

Screenshot von WebModular

WebModular ist ein modularer Synthesizer, der im Browser läuft. Das Teil hat durchaus Ähnlichkeit mit dem Google Doodle zu Robert Moogs Geburtstag, kann aber mehr. Zumindest in aktuellen Browser-Versionen von Firefox und Chrome.

Dort nutzt WebModular jede Menge ausgefuchstes Javascript und das noch recht neue Web Audio API (bzw. das Audio Data API) - interessant für die Programmierer unter euch. Die rein musikalisch Interessierten dürfen sich über diverse Oszillatoren, Filter, Hüllkurven und Verstärker freuen. Steuern lässt sich der Synthie mittels der MML.

Weiterführende Erklärungen gibt es auf der Projektseite, und dort könnt ihr WebModular auch ausprobieren - und das wollt ihr doch jetzt sofort, oder?! [via]

Otomata

Screenshot Otomata

Schon länger kein Tool mehr gepostet zur spielerischen Generierung und Visualisierung von Musik, wie beispielsweise Otomata. Bereits vor einigen Tagen wurde das browserbasierte Tool releast, nun bin ich bei CDM und bei Breitband noch einmal darauf gestoßen und habe ein wenig damit herumgespielt (hier mein allererster Versuch). Die Bedienung ist kinderleicht, und das Ergebnis hört sich fast immer richtig gut an.

Otomata ist ein neun mal neun Felder großer Grid-Sequencer und wurde von Batuhan Bozkurt aus Istanbul in HaXe programmiert. Die aktiven Felder können sich in vier Richtungen bewegen und erzeugen bei jedem Aufprall Töne. Das sieht bisweilen chaotisch aus, ist aber umso faszinierender. Schaut euch die kurze Video-Anleitung unten an und legt dann selbst los. Gern könnt ihr eure Kompositionen in den Kommentaren posten. Zur Inspiration gibt's jede Menge Resultate bei reddit. Und jetzt: Go!

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