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Bouncing Cats - B-Boys in Uganda

Nicht erst seit der Fußball-WM blogge ich gern über afrikanische Musik und musikalische Unternehmungen in unserem südlichen Nachbarkontinent. Uganda feiert, wenn ich das richtig sehe, jetzt Premiere in meinem Blog. Dafür ist das Projekt umso erstaunlicher: In diesem vom Bürgerkrieg und anderen brutalen Konflikten gebeutelten Land, genauer in der Hauptstadt Kampala, wurde 2006 das Breakdance Project Uganda gegründet. Ziel dieses Projekts war und ist es, Jugendlichen die Kultur der B-Boys nahezubringen und ihnen auf diese Weise eine Perspektive für ein besseres Leben aufzuzeigen (Videos und mehr Material hier). Der Film Bouncing Cats, dessen Trailer hier zu sehen ist, dokumentiert dieses Vorhaben und featured unter anderem Common, Mos Def, K'Naan und Crazy Legs von der legendären Rock Steady Crew. Bleibt wie immer zu hoffen, dass dieser Film auch hierzulande gezeigt werden wird.

[via @ladymasiki]

Universal Mind Control?

Ganz taufrisch ist die Meldung natürlich nicht mehr, aber ich habe jetzt erst via Twitter davon erfahren: Common hat eine T-Shirt-Kollektion für Micro$oft entworfen:

Screenshot des Tweets

Stimmt, die T-Shirts sehen auf den ersten Blick gar nicht mal übel aus, aber im Detail zeigt sich, dass man die Teile nicht guten Gewissens anziehen kann. Common, der conscious Rapper, doin' it for the people, rechtfertigt die Kollaboration mit dem Redmonder Softwarekonzern durch Verweise auf die 1980er Jahre, in denen auch seine Karriere begann. Für mich bekommt sein letzter Albumtitel Universal Mind Control auf diese Weise allerdings eine ganz neue Bedeutung ;-) Im Ernst: Man sollte das nicht zu hoch hängen, aber Common sollte sich vielleicht lieber wieder etwas mehr auf seine Musik konzentrieren. Mit dem aktuellen Album werde ich nämlich nicht richtig warm.

Oh My God, It's Drivin' Me Wild

Click for Video

Mit Lily Allen konnte ich die ganze Zeit nicht viel anfangen, auch wenn sie überall ziemlich abgefeiert wurde. Jetzt hat es mich aber gleich doppelt erwischt. Denn sowohl zu Mark Ronsons Oh My God (einem Kaiser Chiefs-Cover) und zu Commons It's Drivin' Me Wild (vom neuen Album Finding Forever) steuert sie ihren zuckersüßen Gesang bei, und den bekomme ich gerade nicht mehr aus meinem Gehörgang raus. Damn!

Joy Denalane at GPWW

Höre gerade die neue Worldwide-Sendung von Gilles Peterson mit Joy Denalane als Studiogast. Joy, deren aktuelle Platte Born and Raised ich übrigens uneingeschränkt empfehlen kann, plaudert sehr sympathisch mit GP über ihr deutschsprachiges Soulalbum Mamani, über die Zusammenarbeit mit Common ("Go"), Lupe Fiasco ("Change") und James Poyser, und über ihren Onkel Hugh Masekela. Außerdem performt sie drei Songs live in session, von denen ihr einen ("Let Go") auch auf Video ansehen könnt, worauf Gilles auch in seinem Blog hinweist. Ein Augen- und Ohrenschmaus!

Video at YouTube

Ein Blick in den Spiegel

Common

Heute morgen habe ich den Blick in den Spiegel mal wieder gescheut, denn meistens ist das kurz nach dem Aufstehen nicht besonders toll, was ich da zu sehen bekomme. Die Onlineausgabe des Spiegel wiederum ist von Zeit zu Zeit einen Blick wert. Dort wird dann heftig gegroovet oder mit dem Kopf genickt, wenn die neuesten Black Music-Scheiben abgehört und rezensiert werden. Nicht immer kommen dabei qualitativ hochwertige Alben zum Zuge, auch diesmal ist mit Kool Savas wieder etwas aus der Proll-Ecke dabei. Die übrigen drei Platten haben es aber in sich.

"Ein Blick in den Spiegel" vollständig lesen
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