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newurbanmusic Community

Ich habe mich heute mal hingesetzt und mir endlich mal Zeit genommen, für dieses Blog hier und meine Radioshow eine Community bei sixgroups eingerichtet. Wenn ihr eure Augen bitte mal nach oben richten mögt, fällt euch sicher die neue Leiste auf der Seite auf (Feed-only-Leser müssten jetzt bitte mal das Blog besuchen). Diese Leiste ist sozusagen die Verbindung zur Community. Wenn man oben auf "Öffnen" klickt, klappt ein Fenster herunter, in dem ihr Nachrichten hinterlassen könnt, euch für die Community anmelden könnt (aber nicht müsst), und wohl noch viele andere Dinge mehr, das kommt alles mit der Zeit.

Auf die Idee kam ich schon vor einer Weile, ohne ganz genau zu wissen, was diese Community alles mitbringt. Heute Abend, während meiner Radiosendung um 22 Uhr, möchte ich das gern Chatfeature ausprobieren. Ich werde also zumindest bis Mitternacht vor dem Rechner sitzen und darauf warten, dass jemand von euch reinschaut und was schreibt. Natürlich würde ich mich über zahlreiche Beteiligung freuen, ihr dürft die Musik aber auch einfach so genießen ;-)

Und wo ich gerade dabei bin: Es gibt jetzt auch einen entsprechenden Twitter-Account; für das Blog, wenn man so möchte. Unter twitter.com/numblog passiert bisher noch nicht viel, aber ich habe da so einige Ideen im Hinterkopf. Immerhin könnt ihr jetzt schon einfach so einen Tweet mit dem Hashtag #numblog versehen; dann sollte er automatisch in der Community auftauchen. Also einfach etwas experimentieren und gespannt sein, was sich entwickelt.

iLike

Zugegeben, ich weiß gar nicht so genau, was sich hinter iLike verbirgt. Ist die Seite nur eine weitere Musikcommunity unter vielen, oder steckt mehr dahinter? Keine Ahnung, mir fehlen die Zeit und die Lust, alles anzusehen und auszuprobieren. Aber eine Sache hat mich dann doch interessiert, nämlich das API von iLike, welches das relativ einfache und intuitive Einbinden von Songs auf der eigenen Seite ermöglicht. Zwei kleine Javascript-Schnipsel genügen, und schon geht es los:

ilike

Klar, es gibt noch hundert andere Wege, ans Ziel zu gelangen, also Musik auf der eigenen Seite zu platzieren. Aber iLike macht es schon ziemlich einfach. Ganz leicht fühle ich mich an blip.fm erinnert, das Songtool für Twitter sozusagen. Das liegt an der Art und Weise wie nach Musik gesucht wird, und auch daran, dass die Musik aus nicht näher genannten Quellen zu stammen scheint. Damit sind die Gemeinsamkeiten aber wohl schon aufgezählt.

iLike erlaubt es auch, ganze Playlisten zu erstellen und zu veröffentlichen, blendet aber auch zu jedem Lied Werbung in Form von Links zu iTunes, Rhapsody oder Amazon ein. Gut, die wollen natürlich Geld verdienen - aber versuchen sie das mit Content aus der Grauzone? ich bin mir nicht sicher, weiß jemand Näheres darüber? Aber genug der Bedenken. Ich will lieber noch schnell zeigen, wie der Javascript-Code aussieht, den ich oben eingefügt habe.

<script src="http://www.ilike.com/api/js" type="text/javascript"></script><script type="text/javascript">iLikeDisplaySong({elId:"ilike_song1", songName:"Naima", artistName:"Coltrane"});</script>

Das war im Prinzip schon alles, zusätzlich wird allerdings noch ein kostenloser API-Schlüssel verlangt, den man aber recht einfach auf der iLike-Developer-Seite erhält. Natürlich war das auch nur ein sehr einfaches Beispiel, aber viel komplizierter wird es auch nicht mehr. Wessen Interesse ich nun geweckt habe, der kann sich ja bei iLike anmelden, sich im Developer-Wiki informieren - und mich als Freund hinzufügen :-) [via Paul Lamere übrigens]

Update: Hmm, da fehlt der Play-Button vor dem Song. Keine Ahnung, woran das liegt, vielleicht muss iLike erst intern etwas freischalten? Ich bleibe am Ball …

Potentielle MySpace-Killer

Seit Jahren wird nach Alternativen zur most ugly ever-Community MySpace gesucht, aber niemand konnte sich bisher gegen den Platzhirschen durchsetzen. So langsam scheint sich aber doch ein Wandel anzudeuten. Mittlerweile gibt es durchaus einige ernstzunehmende Optionen.

Der Musikdieb weist etwa auf Reverbnation hin, das im Zusammenspiel mit einem Blog und einer Fotoplattform viel bewirken könne. Und Bandcamp ist neben SoundCloud der neueste Favorit von u.a. Create Digital Music und wire to the ear. In Deutschland gibt es regioactive.de schon eine ganze Weile. Ich will mir nicht anmaßen zu beurteilen, welche die beste Plattform ist, um die eigene Musik zu promoten. Aber seht euch die genannten Plattformen einfach mal genauer an; es könnte sich lohnen. Am Ende muss aber jeder selbst entscheiden, welchen Aufwand er betreiben möchte oder kann und was einem am ehesten zusagt.

Blip.fm

Die Twitter-Nutzer unter euch werden vielleicht schon ein seltsames Phänomen bemerkt haben, nämlich Tweets wie diesen hier:

Zellmis Tweet

Als solche Tweets immer häufiger wurden, habe ich mich doch gefragt, was sich dahinter verbirgt. Und bin auf Blip.fm gestoßen. Blip.fm ist so etwas wie Twitter für Musik und folgrerichtig auch eng mit Twitter verknüpft. So funktioniert's: Einmal bei Blip.fm angemeldet, tippt man einfach einen Song in die Suchmaske, auf den man gerade Lust hat. Wir dieser von der Suchmaschine gefunden, kann man ihn anhören und einen kurzen Kommentar dazu hinterlassen. Und wenn man will, wird dieser Kommentar zusammen mit dem Link zum Song auch auf Twitter gepostet.

Natürlich dürfen die obligatorischen Community-Features nicht fehlen. So kann man andere "DJs" befreunden und auch anhören, was die so für Musik auswählen. Macht im Moment noch viel Spaß, weil der Dienst für mich neu ist. Ob das so bleibt, wird sich - wie immer - zeigen. Viele Twitterer sind begeistert, aber es gibt auch berechtigte Kritik daran, dass etwa der Twitterstream mit Musikmeldungen zugemüllt wird und die Songs aus durchaus dubiosen, sprich nicht-legalen Quellen stammen dürften. Ich habe jedenfalls mal gaaanz rechts unten in meiner langen Sidebar das Widget von Blip.fm eingebaut. Dort könnt ihr sehen, was ich auf Blip.fm so treibe und auch direkt die Songs anhören. Und wer auch mitmachen möchte, kann dies über diesen Link tun.

Virtuelle Livekonzerte via Tempodome

Da habe ich eine interessante, neue Webseite fast verpennt, nur weil mich die Musik an dem Abend nicht so besonders angesprochen hat und ich nicht "eingeschaltet" habe. Aber zum Glück hat paulinepauline das real-virtuelle Live-Konzert von Madsen auf Tempodome (und in Hamburg) aufs Ausführlichste bebloggt. Um es kurz zusammenzufassen: Tempodome streamt nicht nur Konzerte auf den heimischen Rechner, sondern bietet dem virtuellen Publikum auch diverse Möglichkeiten, miteinander zu kommunizieren - und sogar mit der Band auf der Bühne. Beispielsweise kann per Mausklick Applaus in den Konzertsaal geschickt werden.

Ganz schön aufwändig das Ganze, scheint aber sehr viel Spaß zu machen. Es ist zwar zu erwarten, dass der Dienst nicht kostenlos bleiben wird, denn irgendjemand muss die ganze Technik und die Macher ja auch finanzieren. Aber die Verschmelzung von live, online und Bühnensau rauslassen eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Fabchannel war wohl nur der Anfang. Bleibt zu hoffen, dass in Zukunft nicht nur die Rockschiene bedient wird - ich stelle mir gerade Deichkind interaktiv auf Tempodome vor … Hammer!

Hip Hop Samplefaq

Heute was Kleines für Samplespotter, Cratedigger und alle, die es noch werden wollen. Die Quizfrage: Was haben die Beastie Boys, Eminem, Kanye West und Busta Rhymes gemeinsam? Antwort: Sie alle haben laut Hip Hop Samplefaq Curtis Mayfield gesamplet. Vor beinahe drei Jahren hatte ich schon einmal über eine ähnliche Sample-Sammlung gebloggt.

Das Besondere an samplefaq.net ist nun aber, dass angemeldete User selbst gespottete Samples eintragen können, die user also den content generieren (um mal ein paar buzzwords einzustreuen). Dazu kommt, dass von den meisten eingetragenen Liedern ein YouTube-Video existiert, das auch gleich angezeigt wird und abgespielt werden kann. Somit lassen sich relativ einfach Vergleiche zwischen Original und Sample nachhören, was ich ziemlich praktisch finde, cooles Feature. Ansonsten bringt es die Tagline der Seite prägnant auf den Punkt: Can I Digg It? Yes You Can!

tweetbackcheck