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Happy Valentine's Day

Geschrieben von Matthias GutjahrDonnerstag, 14. Februar 2008

In Japan wird heute ebenfalls Valentinstag gefeiert, aber sehr viel charmanter als hierzulande. In Fernost werden heute nämlich die Männer mit Schokolade überhäuft, gerne auch von Kolleginnen, und umso reichhaltiger, je netter frau den jeweiligen Mann findet. So lobe ich mir das ;O) Schokolade ist ja gut fürs Wohlbefinden, und weil sich bei mir eine Erkältung ankündigt, kann ich Hochprozentige (Schoki selbstverständlich) ganz gut gebrauchen. Eigentlich wollte ich ja zum Web 2.0-Stammtisch ins Mainzer Octan, dessen Themen sich sehr spannend lesen, schone mich aber lieber, weil morgen eine ganze Menge Arbeit auf mich wartet.

Eine weitere Valentinsüberraschung habe ich heute Abend aus dem Briefkasten geholt. Seht selbst:

Wäre da nicht eine Karte von mumate.com aus dem Umschlag geflattert, hätte bei uns heute womöglich der Haussegen einen Knacks bekommen ;O) So aber war ziemlich schnell klar, dass es sich um eine besonders, hmm, persönliche Art von Guerilla-Marketing handelt. Hinter mumate.com stecken Ruben Gänsler und Colin Lovrinovic, Studenten der Mannheimer Popakademie. Bei ihrem Projekt handelt es sich um eine Community für Kreative, die dort ihre Musik, ihre Texte und ihre Bilder hochladen und bewerten können. Soweit alles nicht wirklich spektakulär, aber wie bei so vielen Communities steht und fällt die Qualität wohl mit den Nutzern. Wenn ihr euch also angesprochen fühlt, probiert es einfach mal aus. Die Idee mit dem Brief war jedenfalls sehr witzig.

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SoundCloud

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 22. Januar 2008

Irgendwann Ende letzten Jahres flatterte eine weitere Einladung zu einem weiteren Social Network in meine Inbox und ging dort erstmal unter. Beim Aufräumen vor ein paar Tagen ist sie dann wieder aufgetaucht, und so habe ich mich bei SoundCloud mal zur Closed Beta angemeldet, ohne wirklich zu wissen, was sich eigentlich dahinter verbirgt. Um es gleich vorweg festzustellen: SoundCloud ist nicht der x-te MySpace-Klon, funktioniert anders als VIRB° und hat auch andere Ziele als IMEEM - um nur einige wenige aufzuzählen.

Bei Soundcloud geht es vor allem darum, einen neuen Track hochzuladen und diesen dann intensiv zu kommentieren und diskutieren. Das ist sehr elegant und ästhetisch gelöst. Jedes Musikstück wird als Waveform dargestellt, und schon während des Hörens kann jederzeit ein kurzer Kommentar der Marke "Hey, cooler Übergang, und überhaupt die geilen Pads im Background" hinzugefügt werden, der dann gleich an der richtigen Position im Track angezeigt wird. Damit ihr euch das besser vorstellen könnt, hier ein Bild von einem Track:

Ein Track von Markus Enochson mit einigen Kommentaren

Anhören und kommentieren funktionieren schon sehr gut, und "Freunde" finden ist erwartungsgemäß kein Problem. Neben öffentlichen Tracks gibt es nämlich auch solche, die man nur über Freundschaften freigeschaltet bekommt. In einer persönlichen Timeline werden alle neuen Tracks, Kontakte und Kommentare übersichtlich aufgelistet, es gibt sogar so eine Art Charts-Funktion. In der Testphase tut sich naturgemäß noch nicht richtig viel, aber was die schwedischen Gründer, die das Startup in Berlin hochgezogen haben, bisher auf die Beine gestellt haben, beeindruckt mich bisher schon. Was bestimmt auch an den hippen Musikern bzw. angesagten Producern liegt, die bereits angemeldet sind. Ich meine, von vielen hab ich sowieso schon Musik zuhause.

Bei zweinull.cc wird SoundCloud noch etwas genauer beschrieben, und auch neunetz.com hat gerade darüber gebloggt. Oh, und selbstverständlich gibt es ein offizielles Corporate Blog von SoundCloud selbst, und auch die zwei Schweden Eric Wahlforss und Alexander Ljung, die hinter SoundCloud stehen, bloggen ab und zu.

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