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Numark TTX USB

Danke, ich habe mittlerweile sämtliche Feeds gelesen, Mails abgearbeitet, Foren durgeackert und Mailinglisten abgehakt. Aber das so genannte RealLife lässt mir nicht eben viel Zeit zu bloggen. Also verweise ich bloß kurz auf DJ Trick und den 12inchgod, die sich beide des neuen Turntables TTX USB von Numark angenommen haben. Zwei Highlights dieses Plattenspielers sind der USB-Ausgang zum Digitalisieren von Vinyl und das digitale Display für den "Bordcomputer". Ziemlich viel digital, aber ich finde das eigentlich gut so. Und laut Preisvergleich ist man schon mit knapp 400 € dabei. Der Numark würde sich neben meinem 1210er auch ganz gut machen, glaube ich.

Hydrogen Advanced Drum Machine

Gerade eben bei der Lektüre der März-Ausgabe (PDF) von freiesMagazin auf einen lesenswerten Bericht der mehrteiligen Serie über Audiosoftware für Linux gestoßen, der die virtuelle Drum-Machine Hydrogen vorstellt, und dies zum Anlass genommen, Hydrogen schnell mal zu installieren. Wollte ich schon lange mal machen. Seitdem sitze ich hier und klicke mir Drum-Patterns aus dem mitgelieferten TR-808-Drumkit zusammen. Das Programm ist wirklich total einfach zu bedienen, die Oberfläche ist äußerst übersichtlich, und insgesamt geht alles sehr intuitiv von der Hand. Ok, meine Beats holpern noch ziemlich, aber das ist nicht wirklich dem Programm vorzuwerfen ;-)

Zusätzliche Drumkits können einfach runtergeladen werden, außerdem kann man ganz einfach eigene Samples importieren - und fertige Songs exportieren. Es gibt offenbar sogar Installer für Mac OSX und Windows, so dass eigentlich jeder direkt loslegen kann. Ich kann Hydrogen uneingeschränkt empfehlen, muss jetzt aber noch weiter an meinem Beat basteln ... hoffentlich haben die Nachbarn einen gesunden Schlaf!

Neues aus Linux-Audio-Land

Meinem Ziel, mir eine Linux-Audio-Workstation zu basteln, bin ich immer noch kein Stück näher gekommen, dafür fehlten bisher leider Zeit und Muße. Dennoch verfolge ich immer gerne, was sich Neues in diesem Bereich ergibt. Neu ist meines Wissens der Linux Sound Application Index, der auf Wiki-Basis eine umfangreiche Sammlung aller Audio-Tools für Linux anlegen will. Für den schnellen Blick ist die Screenshot Gallery ideal, für die Ohren gibt es eine etwas obskure Liste unter Linux "gemachter" Musik. Mehr Neuigkeiten sind auf der 5. Internationalen Linux Audio Konferenz in Berlin zu erwarten, deren Vorträge auch wieder live gestreamt werden. Ist natürlich nur was für echte Heads, aber es gibt durchaus Programmpunkte, die leichter zugänglich sind, z.B. über LiveCoding oder über Leute, die das gleiche Ziel haben wie ich, nur schon etwas weiter sind.

Trinity - Tragbares Multi-Track Recording

Zugegeben, regelmäßiges Bloggen sieht anders aus, aber manchmal gibt es tagelang nichts, was mich ausreichend motiviert. Bis ich dann über Dinge wie Trinity stolpere - eine Digital Audio Workstation auf Linux-Basis (Audacity, Hydrogen, Rezound, 64Studio), die in einem handlichen Gerät alles vereinen will, was man in einem tragbaren Studio so benötigt. Auf Hardware-Seite wartet das Teil mit diversen Inputs und Outputs, einem TFT-Display und einer 20 GB-Festplatte (bisschen wenig, oder?) auf. Nach neuesten Informationen werkelt darin ein AMD Geode-Prozessor mit 500 MHz bei 256 MB RAM. Nachdem Trinity bereits im vergangenen Sommer angekündigt worden war, ist es gut zu hören, dass die Entwicklung große Fortschritte macht. Ich bin gespannt, was aus dem Projekt wird und ob es auch Verbreitung findet. Der Linux-Audio-Entwicklung würde das einen ordentlichen Schub verpassen.

Musik machen am Linux-Rechner

Ich habe hier noch einige Computerbauteile herumliegen, die ich bei Gelegenheit zu einem funktionierenden Rechner zusammenbauen möchte. Auf diesem wird dann Linux installiert, und er bekommt eine gute Audiokarte spendiert. Mein Ziel ist es, daraus ein einfaches Soundstudio aufzubauen, das - abgesehen von den Kosten für die Hardware - kostenlos ist und auf freier Software basiert. Denn entsprechende, qualitativ hochwertige Anwendungen sind schon zahlreich vorhanden. Ich befürchte allerdings, dass die Integration der Hardware dann problematisch wird, wenn ich aktuellere (MIDI)-Gerätschaften anschließen möchte - die ich jedoch noch gar nicht besitze. Also werde ich derweil die Weblogs Linux Rock Star und Create Digital Music im Auge behalten. Und zunächst meinen Media-Center-PC auf Linux-Basis fertig aufsetzen. Seit gerade eben bekomme ich alle verfügbaren DVB-T-Kanäle auf meinen Monitor - trotz der noch relativ neuen Hauppauge WinTV-Nova-T-500 :o) Stay tuned!

Neues von Simfy und Juno

In Sachen Kauf von Musikdateien übers Internet bin ich auf zwei Weiterentwicklungen gestoßen. Simfy.de, einen Preisvergleich für Online-Musikshops, hatte ich vor einem Vierteljahr schon einmal angesehen. Jetzt berichtet Filter27 über Simfydj.com, eine für DJs und den Bereich der elektronischen Tanzmusik maßgeschneiderte Variante des Dienstes. Das Logobunny trägt nun coole Sunglasses, Preise werden auf Wunsch in € umgerechnet, und die Auswahl der Shops wurde genregerecht zugeschnitten und umfasst auf den ersten Blick alle wichtigen Optionen, sprich Shops. Wer regelmäßig MP3s über Netz kauft, sollte sich Simfy DJ unbedingt bookmarken.

Schon vor fast genau einem Jahr habe ich hier im NUMBlog gemeldet, dass der bekannte britische Plattenversand Juno Records einen Downloadbereicht plant. In der Zwischenzeit ging Juno Download online und ist einer der am professionellsten gemachten Onlineshops in diesem Bereich: MP3s gibt es in zwei Qualitäten (192 und 320kBit/s), wahlweise benachrichtigen ein RSS-Feed oder ein E-Mail-Newsletter über Neuerscheinungen, die Suchfunktion funktioniert bestens und sehr interessant sind auch immer die Verkaufscharts und die Übersicht über die New Releases der letzten acht Wochen (die letzten drei Links beschränken sich hier auf die Kategorie Broken Beat). Einziger Wermutstropfen: das britische Pfund ...

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