Skip to content

Collective Improvisation #14

De La Soul

It's about allowing our fans who have been looking and trying to get a hold of our music to have access to it

Sagt Posdnuos von De La Soul. Und weil Valentinstag ist, stellen De La Soul ihren kompletten Katalog kostenlos zum Download online. Die Aktion läuft für 25 Stunden ab heute, 17 Uhr CET (11am EST), auf http://www.wearedelasoul.com/. Go grab it! Und pimpt anschließend bitte mal den deutschen Wikipedia-Artikel, der ist ja peinlich knapp. [via] (Photo: cc-by-sa Benoît Derrier)


Bis es soweit ist: Von DJ MQ, Resident des Mojo Club auf Hamburgs Reeperbahn, gibt es einen neuen Mojo Essentials-Mix, der so ziemlich alles enthält, was für mich Dancefloor-Jazz und -Soul ausmacht. Den Rest beschreibt er mal lieber selbst:

mojo essentials - samstags ab 23 uhr - mojo club, hamburg, reeperbahn1: 
jazz is looking good on the dancefloor. und immer mehr - aus wurzeln ist ein beachtlicher baum gewachsen. essentiell, nicht altbewährt. es bleibt kompromisslos und geht zurück in die zukunft - mit der gehörigen portion soul.


Und dann gibt es noch diesen neuen Track Talk Is Cheap von Chet Faker, der im April sein Debutalbum "Built On Glass" bei Future Classic rausbringt. Außerdem wird er auch ein paar Mal in Europa auftreten, leider ist aber noch kein Gig in Deutschland geplant. [via bklyn]

Mojo Is Back!

Mojo Club Logo

Ich kann mich noch gut an mein erstes (und einziges) Mal im Hamburger Mojo Club erinnern. War gar nicht so toll ;-) An jenem Sommerabend wurde Siebziger Jahre-Blaxploitation-Filmmusik von der schwülstigen Sorte gespielt, auf dem Dancefloor war nichts los. Also verbrachten wir die meiste Zeit vor dem Club sitzend und auf der Reeperbahn unser Bier trinkend.1 Und es wurde doch noch ein toller Abend.

Der Mojo Club war damals eine Institution und einer der wenigen deutschen Clubs, die sich dem Dancefloor Jazz verschrieben hatten. Viele Größen dieser Ära traten oder legten dort auf, darunter Massive Attack, Moloko, Gilles Peterson, Roni Size und Kruder & Dorfmeister. Zum exzellenten Ruf trug auch die hervorragende Sampler-Reihe Mojo Club Presents Dancefloor Jazz bei.

Jetzt, knapp zehn Jahre später, hat der Mojo Club wieder aufgemacht, an anderer Location, aber immer noch gerade so auf der Reeperbahn. Die Presse feiert das als Comeback des Jahres. Zur Eröffnung spielten heute Nacht u.a. Alice Russell und die Hackney Colliery Band. Das Line-Up für die nächste Zeit ist großartig: Dom Servini, Richard Dorfmeister, DJ Day, Ben Westbeech, Mr Scruff usw. Master Quest hat dort jetzt eine Residency \o/ und auch das passende Mojo Essentials Mixtape am Start. Und ich freue mich jetzt schon derbe auf mein nächstes Mal Hamburg!

1Macht man ja eigentlich vorm Molotow.

tweetbackcheck