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Audiotools mit HTML5 und Audio Data API

Geschrieben von Matthias GutjahrMontag, 7. März 2011

Visualisierung, erzeug mit visualizer.fm

Wer jetzt schon eine Vorabversion von Firefox 4 oder eine aktuelle Entwicklerversion von Google Chrome bzw. Chromium installiert, kann sich mit täglich neue Demos vergnügen, welche neu eingebaute Technologien verwenden. So gibt es mittlerweile viele Browserspiele, die HTML5, CSS3 und insbesondere das Canvas-Element benutzen. Kommt dann noch Javascript dazu, sind die Möglichkeiten beinahe unbegrenzt. Zumindest wird klar, dass Anwendungen, die bisher nur mithilfe von Adobe Flash liefen, bald auch nativ im Browser laufen werden - ganz ohne Plugins.

Für uns Musikenthusiasten gibt es eine ganz besonders interessante Neuerung: Das Audio Data API! Grundsätzlich bietet HTML5 ja zwei neue Elemente für Multimedia-Inhalte an: <video> und <audio>. Deren Implementationen, vor allem die des <video>-Elements, unterscheiden sich momentan noch von Browser zu Browser, aber das ist ein anderes Thema. Mit dem Audio Data API stellt der Browser eine Schnittstelle nicht nur zum Abspielen von Musik, sondern auch zur Weiterverarbeitung von Musikdaten zur Verfügung.

So können vom Browser viele Metadaten eines Musikstücks, sprich Sample-Rate oder Anzahl der Kanäle, ausgelesen werden. Andererseits können aber auch Töne erzeugt und bearbeitet werden. Wer sich für die technischen Details interessiert, kann sich die vorläufige Spezifikation ansehen. Einige Entwickler bieten bereits Bibliotheken an, die die Programmierung von Audio-Anwendungen im Browser vereinfachen. Aber genug über die Technik geschrieben, im folgenden stelle ich einige interessante Demos vor.

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AIR909 Flash Drum Machine

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 13. November 2007

Adobe AIR halte ich für eines der interessantesten Projekte zur einfachen Erstellung von plattformübergreifenden (Rich Internet) Applikationen, das in letzter Zeit veröffentlicht wurde. Webanwendungen auf Basis von XHTML, JavaScript und Flash laufen damit nicht mehr nur im Browser, sondern als eigenständiges Programm, vorausgesetzt AIR ist auf dem jeweiligen Rechner installiert. Noch ist AIR beta und steht auch noch nicht für Linux zur Verfügung, aber die Anzahl der Tools steigt stetig. Highlights stellen für mich bisher die Twitter-Clients Snitter und Tweetr, die Analytics Reporting Suite und kuler desktop dar.

Jetzt bin ich auf AIR909 gestoßen, einen Drumcomputer-Nachbau des legendären Roland TR-909 auf Basis von AIR. Die Bedienung ist intuitiv, wer das Original kennt, wird sowieso keine Probleme haben, und die erstellten Beats lassen sich direkt auf die Festplatte schreiben. Was soll ich sagen: Für einen ersten Versuch ist Flash-Programmierer André Michelle da schon etwas sehr Geniales gelungen, und die Ausbaumöglichkeiten sind - theoretisch - riesig. Wenn ihr sehen wollt, wie AIR909 funktioniert und klingt, schaut euch das heimlich von seinem Kollegen gefilmte Video an, das André beim Rumspielen mit seinem neuen Toy zeigt. Köstlich. By the way: Das da oben ist kein Bild, sondern die funktionsfähige Flashversion des TR-909. Viel Spaß beim Beats Klicken :-)

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