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30Hz zum Zweiten

30HZ Flyer

Die Dubstep-Night 30Hz im Mainzer Kulturcafé geht am Samstag (28.01.2012) in die zweite Runde. An den Decks diesmal Pasch (Frankfurt), Destination Sound (Mainz/Göttingen) sowie die Jump Up The Bassline-Crew bestehend aus Tinkerman, Simma und Track Smith.

Der Eintritt kostet einen schlappen Fünfer, dafür gibt's dann ab 22 Uhr fette, tiefstfrequente Bässe auf die Ohren. Don't miss! Ich bin mir sicher, im Vergleich zum letzten Mal wird sogar noch eine Schippe draufgelegt werden:

Dubstep-Parties in Mainz und Wiesbaden

Flyer für die Dubstep-Parties in Mainz und Wiesbaden

Je nachdem, wen man fragt, ist das Genre Dubstep mindestens 9-10 Jahre alt. Aber der Sound aus dem Londoner Süden kam in Deutschland nie so richtig an, sieht man mal von einigen fleißigen Foren und Blogs ab, die Dubstep schon seit langem pushen. Will man zu dieser Tiefbass-lastigen Musik feiern gehen, wird's also schwierig - auch in Wiesbaden und Mainz. Doch langsam tut sich etwas.

Im Wiesbadener Schlachthof veranstalten die Darmstädter Dubstepper von Chrome! bereits seit Juli 2010 regelmäßig ihre Dubstep-Parties, zu denen sie auch Gast-DJs einladen. Nächster Termin ist der 4. November 2011 mit audite aus Leipzig.

Flexomat und Pandem von Chrome! sind auch im Mainzer Kulturcafé mit von der Partie, wenn am 22. Oktober 2011 die Premiere von 30Hz über die Bühne geht. Dahinter stecken die Jungs von Jump Up The Bassline, darunter Tinkerman und Track Smith, die einige vielleicht schon u.a. als DJs der Hip Hop Culture-Radioshow auf Radio Rheinwelle kennen.

Habt ihr noch mehr Tipps? Wo können Freunde des Wobble-Basses in Mainz, Wiesbaden und Umgebung noch hingehen? Am besten einfach hier in die Kommentare posten.

Hooked On Dub: From Dub Till Dubstep Part 2

Mixtape-Artwork

Dacor aka Martone hat es wieder getan. Ein knappes Dreivierteljahr nach seinem From Dub Till Dubstep-Mix hat er nachgelegt und mit Hooked On Dub einen mehr als würdigen Nachfolger rausgehauen und in die Wolke hochgeladen. Über 50 Minuten Tunes zwischen Reggae, Dub und Dubstep verspricht Dacor uns, und die erste Hälfte habe ich bereits durchgehört. Nichts für empfindliche Gemüter, aber umso mehr für Bass-Liebhaber und Menschen mit dicken Lautsprechern. Die gilt es natürlich ordentlich aufzureißen.

Bin schon sehr gespannt auf die Playlist - weil 100 Plays, die schaffen wir ja auf einer Arschbacke!! ;-)

Cut Volume 1

Ausschnitt aus dem Cover des Cut-Samplers

Schlicht und einfach Cut nennt sich das neue Netlabel aus Schottland, das gerade mit seinem ersten Release für Furore sorgt. Auf "Cut Volume 1" versammelt sind 14 musikalische Rohdiamanten von 13 Musikern, über die ich allerdings keine weiteren Infos habe. Hinter Cut steckt DFRNT aus Edinburgh, und er schreibt:

Cut's first release is a statement of intent, a taster of what we have to come. A cross-section of our sound, and a starting point for us to develop from. Over an hour of incredible electronic music for free. 14 beautiful tracks covering deep dub-techno, dubstep, drum and bass, future garage and IDM.

Wer sich davon angesprochen fühlt, muss da unbedingt reinhören. Den (pay-what-you-like) Download gibt's auf Bandcamp oder per Pay with a Tweet. Leider scheint das Album nicht unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht zu sein, jedenfalls kann ich keinen Hinweis darauf finden, und auf der Bandcamp-Seite prangt ein Copyright-Symbol. Aber sei's drum. [via und]

Dubstep Producers from Germany

i <3 dubstep-Logo

Drüben in seinem Blog hat Martone, der, wie ich gestern Abend bei einer #tassebier festgestellt habe, ein ausgesprochen netter Zeitgenosse, Blogger und Dubstepper ist, eine dufte Serie über Dubstep-Produzenten aus Deutschland gestartet. Vier Teile von "I ♥ Dubstep" sind bereits erschienen, und ich weiß, dass Martone noch ein paar weitere Asse up his sleeve hat (und die Producer ihm die Blogtür einrennen). Warum macht er diese Aktion überhaupt?

Während Deutsche Jockeys schon längst Dubstep in die Boxen pumpen, ist die hiesige Producer – Szene noch recht überschaubar und zum Teil auch echt unbekannt. Wer das anders sieht, sollte mir das mitteilen und hier diskutieren.

Eine ganze Menge dope Tracks, Mixes und kostenlose Downloads von Bukez Finezt, Ill K, Speciez und Nilow hat Martone schon sammeln und veröffentlichen können (und wir lernen nebenbei, dass der Buchstabe "Z" eine Renaissance in der Dubstep-Szene erlebt *g*). Aber genug der albernen Plauderei, lassen wir den dürren Worten endlich fette Bässe folgen:

Mehr bei Martone himself!

PS: Mir war die ganze Zeit schon so, als hätte schonmal jemand so eine Artikelserie über "Dubstep in D" begonnen. Ich habe daher ein paar einschlägige Blogs aus meinem Feedreader durchwühlt und bin tatsächlich fündig geworden. Voilá: Munitionen.

Mount Kimbie - Crooks & Lovers

Mount Kimbie

Das Dubstep-Duo Mount Kimbie, bestehnd aus Dominic Marker und Kai Campos, hat mit "Crook & Lovers" sein erstes Album auf Hotflush veröffentlicht. Naja, Album, elf Tracks in 35 Minuten, das hat beinahe schon was von alten Punkplatten. Aber es geht auf "Crooks & Lovers" nicht um Songs, sondern ums Gesamtkonzept, um den eigenen Sound.

Und der ist erstmal nicht das, was man von Hotfush kennt und erwartet hätte. Im Vergleich zu Labelmates wie Scuba klingt Mount Kimbie fast schon fröhlich, sonnig, Spaziergang im Park. Und mit Ausnahme von Tracks wie "Ruby" nicht nach dunklen Londoner Kellern, aus denen der Bass in den nächtlichen Nebel wummert. Dennoch spielt London, die Wahlheimat von Mount Kimbie, eine entscheidende Rolle, denn es dient den beiden Soundtüftlern als Inspirationsquelle und Klangwelt.

Nur wenige Tracks haben allerdings das Hitpotential von "50 Mile View". Interessant wird "Crooks & Lovers" aber durch seine vielfältigen Einflüsse aus Techno, Hip Hop oder Jazz. Das klingt dann mal wie Filmmusik, mal wie Fieldrecordings, mal nach Ambient-Folk, mal nach Post-Dubstep - ja, so weit sind wir 2010 wohl schon. Post-Dubstep = Dubstep angereicht mit Bleeps, Vocals, Akustikgitarren, Handclaps und sonstwas!? Eine Mischung, die durchaus ihren Reiz hat und teilweise auch jenseits des Dancefloors funktioniert. Den Bass solltet ihr trotzdem ordentlich reindrehen.

Konsequenterweise müsste dieser Blogeintrag also eigentlich folgendermaßen anfangen: "Das Post-Dubstep-Duo Mount Kimbie ..."

Mount Kimbie - Field (from Crooks & Lovers) by Hotflush

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