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Fat Freddy's Drop in Offenbach

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 29. Juni 2011
Schnappschuss vom Konzert
Fat Freddy's Drop in Offenbach - kurz vor der Zugabe "Wandering Eye"

Am Montag Abend lieferten Fat Freddy's Drop im Capitol in Offenbach einen über zweieinhalbstündigen Powergig ab, und das bei hochsommerlichen Temperaturen draußen und vor allem in der brodelnden Zuschauermenge. Die Neuseeländer erwiesen sich - wie schon vor sechs Jahren - als brillante Musiker und Entertainer. Und das Publikum war so euphorisch, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe.

Konzerte der Kiwis sind hierzulande ja rar, daher dürften viele Fans auch eine weitere Anreise auf sich genommen haben. Die Textsicherheit, mit der fast jedes Stück mitgesungen wurde, lässt mich auf viele Hardcore-Anhänger schließen. Leider begann das Konzert dermaßen pünktlich, dass ich die erste Viertelstunde verpasste; der Rest entschädigte aber voll und ganz. Eingerahmt vom FFD-typischen Dub-Reggae-Sound spielte sich auf der Bühne zeitweilig purer Funk ab, abgerundet von der genialen Stimme Joe Dukies.

Ich hatte so einige Gänsehautmomente, vor allem bei einigen Stücken von "Based On A True Story", die aber sowas von fett rüberkamen. Und mein Blog-Untertitel ist ja nicht von ungefähr dem Song "Roady" entnommen:

Even if you don't like us you'll just do it for the love of music!

Für alle, die nicht dabei waren: Fat Freddy's Drop haben ihr komplettes letztjähriges Konzert in der Kölner Live Music Hall auf Soundcloud hochgeladen. Auch hier über zwei Stunden Musik wie ein warmer Schokoladenkuchen:

News von Recloose

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 19. Februar 2008

In einer Woche erscheint in Neuseeland das neue Album Perfect Timing von Recloose auf dem einheimischen Loop-Label. Als Gäste hat sich Matt Chicoine unter anderem Joe Dukie von Fat Freddy's Drop, Genevieve Marentette, die auch schon auf dem letzten Longplayer Hiatus On The Horizon zu hören war, und Jonathan Crayford sowie some newer recruits that will blow you out the water eingeladen. Voraussichtlich im Mai soll Perfect Timing auch im Rest der Welt veröffentlicht werden. Bis dahin bleibt uns vorerst nur Reclooses neue Radioshow "Hit It And Quit It" auf dem neuseeländischen George FM, das zwar online gehört werden kann, aber leider nur live. Vielleicht tauchen ja zumindest Mitschnitte der Show im Netz auf, den die Tracklists lesen sich wie ein geschmackssicherer rollercoaster ride durch ausgewählte Musikgenres. [via crmnl]

Winter in Neuseeland

Geschrieben von Matthias GutjahrDonnerstag, 7. Juni 2007
Klick ...

Einziges Konzert in Deutschland? Mist! Na hoffentlich gibt's wenigstens bald eine neue Platte von FFD. Bis dahin können wir den (deutschen) Sommer ja mit anderen Neuseeländern genießen, die auch in die Richtung Reggae/Dub gehen und gerade auch von Sonar Kollektiv für hiesige Gefilde gesignt wurden: The Black Seeds! Ich muss jetzt weg, gehe grillen ...

Fat Freddy's Drop in Europa

Geschrieben von Matthias GutjahrFreitag, 9. Juni 2006

Neuseelands Finest, Fat Freddy's Drop nämlich, sind mal wieder in Europa unterwegs. In Portugal konnte ich sie auf einer Werbung für das Algarve Festival entdecken. Nach Deutschland kommen sie auch, diesmal aber leider "nur" am 8. Juni nach Berlin, weil Sonar Kollektiv dort sitzt, vermutlich. Die nächste Möglichkeit böten die Eurockéennes von Belfort, wo sie am Samstag, dem 1. Juli, immerhin mit Coldcut oder Spank Rock auf der Bühne stehen. Oder man fährt noch schnell zum Best Kept Secret Weekender nach Amsterdam, wo gestern schon Âme zu sehen und hören waren und FFD morgen ins Rampenlicht treten. Wenn da bloß nicht gleichzeitig diese Fußball-WM wäre …

Aotearoa Roots

Geschrieben von Matthias GutjahrDonnerstag, 27. Oktober 2005
Aotearoa Art

Der nationale wie internationale Erfolg neuseeländischer Reggae-Soul-Musik in den vergangenen Jahren ist erstaunlich und wird mittlerweile als das Phänomen Aotearoa Roots bezeichnet. Allen voran stürmten die mittlerweile sattsam bekannten und viel gehypten Fat Freddy's Drop mit ihrem Album Based On A True Story im Gepäck. Nun hat die Online-Ausgabe des New Zealand Herald eine Business Story über FFF veröffentlicht, auf die dankenswerterweise Dub dot dash hinweist. Darin wird beschrieben, wie FFF von Anfang an die herkömmlichen Marketing-Strategien des Musikbiz ablehnten und stattdessen zweigleisig fuhren: Zum einen setzten sie auf den word-of-mouth-Effekt bei den Fans, zum anderen veröffentlichten sie zunächst strictly vinyl und schafften es auf diese Weise, dass sie auf immer mehr DJ-Playlisten auftauchten und somit die DJs als Multiplikatoren benutzen konnten.

"Aotearoa Roots" vollständig lesen

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FFD rocken FFM: Fat Freddy's Drop live

Geschrieben von Matthias GutjahrMontag, 29. August 2005

Ich muss mich erstmal wieder vom Wochenende inklusive Auftritt von Fat Freddy's Drop in Frankfurt erholen, deshalb hier nur kurz: FFD haben absolut brillant gerockt! Meine Fresse! Wie kamen leider nicht ganz pünktlich, aber es saßen teilweise immer noch Menschen auf Bänken vor der Bühne, also konnten sie noch nicht lange gespielt haben. Denn schon beim nächsten Song hielt es keiner mehr aus ohne mitzugrooven. Dicke Props an Joe Dukie, den Bläsersatz und die unglaublich fetten, blubbernden Dubsounds. War leider viel zu kurz (und die Akkus meiner Digicam waren leer, sonst gäb's hier Fotos), aber trotzdem genial und noch besser als die Platte. Sie kommen noch nach Berlin, für alle Berliner also Pflichtbesuch! War noch jemand von euch dabei in Frankfurt?

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