Home | Impressum | Kontakt | Twitter | Facebook | Spielwiese RSS-Feed

Worldwide Festival - Day 2

Geschrieben von Matthias GutjahrSamstag, 4. Juli 2009
Sebastien Schuller
Sébastien Schuller

The second day at Sète will be hard to beat. After relaxing at the beach with some beers, good music, and very nice people (cheers, Karl!), one highlight chased the other. First, Elan Mehler and Adam McBride-Smith kicked it off at the Théatre de La Mer which really is a magic place - a stage seemingly hovering over the Mediterranean sea. Their gig was so good it brought me close to tears ;-) Next up came Sébastien Schuller with his cinematic soundscapes and a voice reminding me of Thom Yorke. After these two relaxing sets, it was the mighty Soil & "Pimp" Sessions from Japan who made everybody jump to their feet and dance. So powerful, an overwhelming experience!

Then we all moved to the Phare du Mole once again, where we arrived after a little snack just in time to witness probably one of the most memorable sets ever. Dorian Concept from Vienna was killing it big time, even when the rain set in after some minutes. Everybody kept dancing until at once the lights went out, and the music, too. For five minutes, it seemed that the rain had won, but after it was over, Dorian Concept continued with full force, followed by an equally energetic set bei Dubstep wizard Martyn. Carl Craig put the finishing touches to a perfect evening.

Once again, Lefto wrapped it all up in a video:

!--dgx-->

Directlefto

I'm off to the beach right now, but will add some fotos soon!

Worldwide Festival - Day 1

Geschrieben von Matthias GutjahrFreitag, 3. Juli 2009
Beatspoke

First of all, this blog post will be in English because I haven't met anyone from Germany so far. Worldwide Festival goers seem to come mainly from France and Britain. I know, there must be some German speaking people around, but I haven't found them yet. That said, I'm still revcovering from last night with the wonderful Emilie ChickBeatspoke, with Principles of Geometry, Theo Parrish, and Diplo.

So, I skipped yesterday's warm-up party at the beach because I have a beach right here across the street. Could hear the beats, though. Everything seems to be in walking distance, great! After stuffin myself with delicious French food, I went to the lighthouse at the mole of Sète where one stage of the festival is set. Arrived just in time to experience the last moments of Emilie Chick'sBeatspoke - they finished with a beautiful cover version of Fat Freddy's Drop's "Cay's Crays"

After that, Principles of Geometry gave us their interpretation of French electro funk or whatever, but that's not exactly my kind of music. First couple of songs rocked, but the remainder of the set jut didn't work for me. Theo Parrish lifted everyone up, but then some of his hardware - mixer? - stopped working. The otherwise excellent sound system couldn't compensate for that, the mood dropped instantly. I guess his set would've been excellent without the technical problems, but whatever. I got to know some funny people in the meantime.

If anyone was a little tired by then, Diplo woke everyone up with his distinct, in-the-face beats; his style brings you to feet and keeps you moving. Easily the best set of the night. And because you should get out while the going's good, I left after a while. Missed Stereotyp, but sometimes you just can't have it all. Was a wonderful night nevertheless. And I'm excited about what today will bring: Elan Mehler, Soil & "Pimp" Sessions, Dorian Concept, and Martyn, to name just a few.

Pics will follow, gotta go to the beach now ;-) Also check Lefto's pics and video:

Update: I removed Emily Chick's name above and replaced it with Beatspoke - please check them both out! Plus I added some pics :-)

Worldwide Festival 2009

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 3. Juni 2009

In ziemlich genau vier Wochen beginnt das vierte Worldwide Festival im südfranzösischen Städtchen Sète. Neben dem Garden Festival in Kroatien und dem Big Chill ist dieses Festival mit Sicherheit eins der Highlights des Sommers. Das Line-Up ist vom Feinsten: Theo Parrish, Diplo, Martyn, Carl Craig, Soil & "Pimp" Sessions, Jimi Tenor, Jazzanova, Laurent Garnier, Shuya Okino, Michael Rütten und natürlich Earl Zinger und Gilles Peterson himself werden unter anderem am Start sein. Einen kleinen Vorgeschmack (*sabber*) liefert das folgende Video:

Das Festival hat auch einen Eintrag bei last.fm und eine Veranstaltungsseite bei Facebook, wo sich immerhin schon ein paar Menschen angemeldet haben. Wenn der eine oder andere, der diese Zeilen liest, ebenfalls hinfährt, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr hier im Blog einen Kommentar hinterlasst oder euch via Facebook oder last.fm meldet. Wäre doch schön, wenn sich ein paar Gleichgesinnte an den Gestaden des Mittelmeers "Hallo" sagen könnten, oder? Klar, die Tickets sind nicht ganz billig, und es kommt auch noch die Anreise dazu, aber Dank Ryanair (Montpellier!) halten sich die Kosten in Grenzen. Ich kann's jedenfalls kaum erwarten ;-)

Nik Bärtsch's Ronin live

Geschrieben von Matthias GutjahrSamstag, 8. November 2008

Die Bühne nach dem KonzertDie Musik beginnt leise, wie das Zirpen einer Grille. Auf einmal bemerkst du das Rauschen eines Baches, das Wasser, das immer gleich fließt und doch minimal variiert. Vögel zwitschern, Bienen summen, du nimmst immer mehr Geräusche um dich herum wahr. Alles ist harmonisch, und irgendwann fängt auch der Boden an zu vibrieren, die Luft summt, dein Geist erhebt sich von der Bergwiese und erblickt die Berggipfel, einer neben, über, hinter dem nächsten. Schroffe Zacken, in endloser Reihenfolge, aber nie ganz gleich. Ein Massiv aus Klang, aus Urgewalten bricht über die herein und du ergibst dich dem Rhythmus, dem Sound.

So in etwa geht die Assoziationskette während eines der viertelstündigen Songs von Nik Bärtsch's Ronin, während man versucht, das Gehörte in Worte zu kleiden. Detailreich verzierte Repetition, unerwartete Taktverschiebungen, ausgetüftelte Sounds, und immer der Beat, der Groove als treibende Kraft und Zusammenhalt, das machte die Intensität dieser Musik gestern beim Enjoy Jazz Festival in der Alten Feuerwache in Mannheim aus. Zwar hatte ich schon vorher ins neueste Album Holon hineingelauscht, aber erst live wurden die Stücke zum Erlebnis. Nicht sich in endlosen Soli verlierender Jazz, nicht die Nähe zu (post-)rockenden Passagen scheuend, aber technisch anspruchsvoll, manchmal vertrackt, mit dem Hang und Drang zu Experimenten, indem Soundschicht für Soundschicht aufgetragen und auch säuberlich wieder abgetragen wurde.

Man merkte den fünf Musikern - Nik Bärtsch (p, rh), Björn Meyer (b), Kaspar Rast (dr), Andy Pupato (perc), Sha (bcl) - an, dass sie montags im Zürich im Club Bazillus stehen und spielen und sich die Komplexität und das Zusammenspiel auf der Bühne erarbeitet haben. Trotz der Länge der einzelnen Stücke ("Module") war es keine Sekunde langweilig gestern, denn so etwas bekommt man auf einem Jazzfestival auch nicht alle Tage geboten. Und ich bin froh, es 2008 doch noch wenigstens einmal aufs Enjoy Jazz geschafft zu haben. Mehr Konzertberichte und vor allem auch tolle Fotos aus Heidelberg und Mannheim gibt es wie jedes Jahr drüben beim Jazzblogger.

Netaudio London 2008

Geschrieben von Matthias GutjahrFreitag, 31. Oktober 2008

Besser spät als nie: Der Link auf den Netaudio London 2008 Showcase, eine Compilation feiner Netaudio-Musik aus Anlass des gleichnamigen Netaudio-Festivals, das am vergangenen Wochenende über die Bühne ging. Wieviel Spaß das gemacht hat, kann man im Interview von Sim Sullen & Sven Swift mit mo. vom phlow-magazine heraushören. Die Jungs waren natürlich vor Ort und haben es offenbar ordentlich krachen lassen. Oder?

Um all das zu veranschaulichen, hier noch eine Diashow aus dem Flickr-Pool zum Festival. Ist schon genial, wie sich die Netaudio-Szene mittlerweile entwickelt hat, und was sie in den letzten Jahren alles auf die Beine gestellt hat. Guys, you rock!

Jan Delay live in Aschaffenburg

Geschrieben von Matthias GutjahrDonnerstag, 21. August 2008

Ich bin euch noch einen kurzen Bericht vom Jan Delay-Konzert am vergangenen Wochenende beim Afrika-Karibik-Festival in Aschaffenburg schuldig. Gut, dass ich mittlerweile etwas Abstand dazu habe, denn so erfreulich war das alles nicht, zumindest was die Festival-Organisation betraf. Auch wenn das Festival am Samstag schon zwei Tage alt war, hätten wir doch einen besseren Zeltplatz erwartet als eine harte, steinige, abschüssige und zu kleine Fläche an einer Wegekreuzung unter einer Brücke, und das nach mehr als einer halben Stunde Warterei. Schließlich hatten wir reserviert und dafür ordentlich zahlen müssen. Aber wir haben unsere Zelte da irgendwie hingequetscht, und zu den Dixi-Klos hatten wir es auch nicht weit :O/

Leider war das System der Getränkeausgabe auf dem Festivalgelände ebenfalls katastrophal. Nicht nur musste man sich Verzehrmarken zu fünf bzw. zehn Euro kaufen (= Schlange stehen), um mit diesen dann Bier zu je zwei Euro zu bekommen (= an einer weiteren Schlange stehen; außerdem teilt sich fünf nicht so gut durch zwei), sondern beim Erwerb eines Bieres wurde zusätzlich noch Pfand in barer Münze verlangt (= nochmal Geld rauskramen, Pfandmarken aufteilen). Es dauerte also eine knappe halbe Stunde, bis wir grundlegend mit Flüssigem versorgt waren. Die Stimmung war dementsprechend auf dem Siedepunkt ;O) Ganz erheblich zur guten Laune trugen anschließend die Bierbänke bei, die in unregelmäßigen Abständen, aber nicht gerade geringer Zahl im Zuschauerbereich verteilt aufgestellt waren. Als einige Zuschauer nämlich begannen, sich auf die Bänke draufzustellen, war die gute Sicht auf die Bühne dahin, was einige seltsame Rochaden zur Folge hatte.

Schlussendlich konnten wir aber doch Jan Delay und Disko No.1 auf der Bühne begrüßen. Und was haben die die Scheiße fett gerockt. Zwar fehlten mit einige Klassiker aus alten Sam Ragga-Zeiten, aber diverse Cover von Madonna bis Deichkind ("Remmidemmi" - ganz groß) waren mehr als Entschädigung dafür. Jan Delay ist einfach ein guter Entertainer, eine coole Sau auf der Bühne, und er weiß, wie er das Publikum auf seine Seite bekommt. Na gut, einige seiner Pointen blieben auf halbem Wege stecken, aber wir sind ja nicht kleinlich. Insgesamt konnte das Konzert den ganzen restlichen Scheiß fast vergessen machen, aber nochmal muss ich da sicher nicht hin. Zum Abschluss noch ein kleines Video vom "Freeze"-Spielchen mit Band und Publikum:

tweetbackcheck