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Otomata

Screenshot Otomata

Schon länger kein Tool mehr gepostet zur spielerischen Generierung und Visualisierung von Musik, wie beispielsweise Otomata. Bereits vor einigen Tagen wurde das browserbasierte Tool releast, nun bin ich bei CDM und bei Breitband noch einmal darauf gestoßen und habe ein wenig damit herumgespielt (hier mein allererster Versuch). Die Bedienung ist kinderleicht, und das Ergebnis hört sich fast immer richtig gut an.

Otomata ist ein neun mal neun Felder großer Grid-Sequencer und wurde von Batuhan Bozkurt aus Istanbul in HaXe programmiert. Die aktiven Felder können sich in vier Richtungen bewegen und erzeugen bei jedem Aufprall Töne. Das sieht bisweilen chaotisch aus, ist aber umso faszinierender. Schaut euch die kurze Video-Anleitung unten an und legt dann selbst los. Gern könnt ihr eure Kompositionen in den Kommentaren posten. Zur Inspiration gibt's jede Menge Resultate bei reddit. Und jetzt: Go!

Best Of 2010-Alben visualisiert

Philip Hodges stellt in seinem Blog Zoho:Lab die End of Year Top Albums 2010 vor. Bei diesem Projekt handelt es sich um eine interaktive Flash-Animation, die einen visuellen Überblick über die erfolgreichsten Musikalben 2010 gibt. Die Datenbasis stammt von knapp 40 Musikzeitschriften und -blogs (aus dem angloamerikanischen Raum). Entsprechend fallen natürlich auch die Platzierungen aus. Aber hey, trotzdem ein verdammt beeindruckendes Flash-Tool!

Screenshot der Flash-Applikation
So sieht die interaktive Visualisierung der Charts aus - Klick für mehr.

In einem Kreis angeordnet finden sich zig verschiedene Genres und Subgenres, die angegklickt werden können, woraufhin sich sämtliche Anzeigen auf dem Bildschirm neu justieren. Für Tabellenfans gibt's auch eine entsprechende Datenversion. Muss eine ganz schöne Arbeit gewesen sein, die Platzierungen zusammenzutragen. [via information aesthetics]

Tonematrix

Screenshot der Tonematrix in ActionAndré Michelle (einer der Köpfe hinter dem Hobnox Audiotool) hat ein weiteres Musikinstrument aus seinem Labor entlassen: die Tonematrix. Damit lassen sich wunderbar spielerisch federleichte, sphärische Melodien erzeugen, die einen stundenlang an den Computer fesseln können. Sozusagen und vermutlich, da ich noch nie eins in der Hand hielt, die Online-Version des Tenori-on. Mehr Worte will ich dazu gar nicht verlieren, probiert es einfach aus. (via KonFerenz)

Play my music videos

Aus der Reihe "Mashups mit last.fm und YouTube, die der Welt noch gefehlt haben": der Hinweis auf playmymusicvideos, eine schnörkellose Seite, auf der ihr euren last.fm-Benutzernamen eingebt und dann … wissen wir, warum wir kein MusikTeleVision mehr benötigen. Wir bauen uns selbst eins, und es läuft nur coole Mucke. Simpel und effektiv, have fun! [via Duke Listens!]

Updates, Updates, Updates

Endlich komme ich mal wieder zu einem Update hier im Blog. In den letzten Tagen gab es viel zu tun und deshalb hier keine neuen Einträge. Eine neue Radioshow (#003, mehr in Kürze) wollte produziert, das Barcamp in München besucht und viele andere Dinge geregelt werden. Da kann das Bloggen schnell zu kurz kommen. Aber was soll's, alles kann, nichts muss ;-)

Auch andere haben Updates veröffentlich, so schreibe ich diese Worte hier im Firefox 3.1beta (mit aktivierter Tracemonkey-Javascript-Engine), während im Hintergrund der neue Flash-Player 10 für Live-Musik von Calexico sorgt, wenn ich nicht gerade wieder auf einen neuen Track bei SoundCloud geklickt habe, das jetzt nicht mehr Beta sondern offen für alle ist. Das alles läuft bisher sehr stabil und, vor allem, subjektiv rasend schnell!

Screenshot des Audiotools in Action

Das wird gerade beim neuen Release des Hobnox Audiotools deutlich, das unter Linux und Flash 10 richtig Spaß macht. Dort lassen sich mittlerweile sogar die selbst kreierten Tracks recorden - das Tonstudio im Browser wird immer besser.

By the way: Geht eine/r der werten LeserInnen dieses Blogs morgen zu Calexico in die Muffathalle?

I love SoundCloud, but

Ich mag SoundCloud wirklich. Für mich ist das die innovativste und spannendste Community seit langem, ich habe ja schon darüber gebloggt. Klar hat SoundCloud eine sehr spezielle Zielgruppe, aber gerade das macht die Qualität aus. Das social network für elektronische Soundtüftler und Produzenten, sprich Musiker, wird nicht wie etwa MySpace von Millionen Usern überrannt, sieht dafür aber gut aus. Und die Leute, die sich bei SoundCloud tummeln, haben alle was auf dem Kasten. SoundCloud will ja auch Kooperations-Plattform für Computer-Musiker werden und befindet sich auf einem guten Weg dahin.

Bei meinen regelmäßigen SoundCloud-Besuchen hatte ich bisher allerdings übersehen, dass sich öffentliche Tracks auch in andere Webseiten einbinden lassen, so etwa ins eigene Blog, wie ich heute bei Tanith gelesen bzw. gesehen und gehört habe. Das ganze ist in gewissem Rahmen sogar farblich anpassbar:

Was mich allerdings daran stört - und kann mir bitte einer eine einzige Social-Webseite nennen, die das mal richtig macht - ist der katastrophale Code, der einem zum Einbinden des Widgets angeboten wird. Es kostet mich einiges an Disziplin, mein Blog so valide wie möglich zu halten, und dann soll ich sowas reinpasten, nein danke:

<style type="text/css">.sc-player{font-family: "Lucida Grande", Helvetica, Arial, sans-serif; font-size: 11px; color: #666; line-height: 0.7em; width: 100%;}.sc-player embed, .sc-player object{margin: 0; padding: 0; line-height: 0;} .sc-player a{text-decoration: none; color: #2681C5;}.sc-player .sc-song-info{padding: 6px 7px 6px 7px; background-image: url(http://assets.soundcloud.com/images/widget-bg.png?rupert); border: 1px solid #dbdbdb; border-top: 1px solid #cdcdcd; background-color: #efefef;-moz-border-radius-bottomright: 14px; border-bottom-right-radius: 14px; -webkit-border-bottom-right-radius: 14px;}.sc-player .sc-song-info a.sc-logo{float:right; display: block; text-indent: -9999px; width: 98px; height: 16px; background-color: transparent; background-image: url(http://assets.soundcloud.com/images/widget-logo.png?rupert); margin-top: -6px;}.sc-player .sc-song-info a.sc-logo:hover{background-color:transparent;}</style><div class="sc-player"><object width="100%" height="81"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/single.swf?track=forever-andreas-kleerup-with-neneh-cherry-enochsons-real-remix"></param><param name="wmode" value="transparent"></param></param><embed src="http://player.soundcloud.com/single.swf?track=forever-andreas-kleerup-with-neneh-cherry-enochsons-real-remix" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="100%" height="81"></embed></object><div class="sc-song-info"><a href="http://soundcloud.com/markusenochson/forever-andreas-kleerup-with-neneh-cherry-enochsons-real-remix" class="sc-logo">SoundCloud</a><a href="http://soundcloud.com/markusenochson/forever-andreas-kleerup-with-neneh-cherry-enochsons-real-remix"></a> by <a href="http://soundcloud.com/markusenochson/forever-andreas-kleerup-with-neneh-cherry-enochsons-real-remix">markusenochson</a></div></div

Sorry, dass ich kein Syntax-Highlighting nutze, aber ich bin gerade zu faul, das entsprechend hier einzubinden. Ich denke, der Codewust spricht für sich. Das ist noch deutlich schlimmer als YouTube und Konsorten, dabei fand ich bisher immer sehr positiv, wie SoundCloud solche Dinge anging. Aber ich zerschieße mir doch nicht absichtlich meinen Code. Es geht schließlich auch anders, wie man an den beiden Beispielen oben sieht.

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