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Flashgott: Hobnox Audiotool

Geschrieben von Matthias GutjahrSamstag, 5. April 2008

Okay, Leute, vergesst alles! Der "Flashgott" hat wieder zugeschlagen. André Michelle, der uns schon die Air909 Flash Drum Machine bescherte, hat noch einmal eine ordentliche Schippe draufgelegt. Für Hobnox, eine Kreativplattform aus Köln, hat er das Hobnox Audiotool mitentwickelt, das vor kurzem zum öffentlichen Test freigegeben wurde. Auf der re:publica 08 diese Woche in Berlin wurde es auch vorgestellt, was ich über den Internetfunk mitbekommen habe, ohne vor Ort gewesen zu sein. Vermutlich sind auch dort die Münder offen stehengeblieben.

Das Tool, das unter anderem die Klassiker TR-808, TR-909 und TB-303 emuliert, setzt neben Flash auch Java voraus, was wohl an den mangelnden Soundausgabe-Möglichkeiten von Flash liegt; mehr dazu weiter unten. Leider habe ich die Soundausgabe unter Linux überhaupt nicht zum Laufen bekommen, so dass ich ein uralte Windows-Installation reaktivieren musste. Ich glaube, ich habe seit jahren nicht mehr so viel Spaß unter Windows gehabt ;-) Ohne jetzt nämlich mit vielen Worten umständlich erklären zu wollen, was das Audiotool kann, binde ich einfach folgendes Video für euch ein.

Sorry, but you don't have flash installed.

Und? Zuviel versprochen? Das ist doch der Hammer, oder? Läuft alles im Browser, sieht extrem geil aus, hört und fühlt sich auch so an, und funktioniert jetzt schon einigermaßen großartig. Wie gesagt, ich verliere lieber keine großen Worte, ich muss jetzt weiter damit rumspielen, ich hab schon sooo fette Sounds mit den Effekten produziert!

Zwei Anmerkungen zum Schluss. Erstens: Hobnox und deren Noxtools scheinen was ganz Großes zu werden, ich bleibe da am Ball. Und Zweitens: Es gibt eine Kampagne von Flash-Entwicklern, die von Adobe bessere Audiofähigkeiten von Flash fordern: Adobe, Make Some Noise. Jetzt aber erstmal viel Spaß in den nächsten Stunden beim Rumspielen mit dem Audiotool - ich weiß, ihr werdet genauso wenig widerstehen können wie ich!

AIR909 Flash Drum Machine

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 13. November 2007

Adobe AIR halte ich für eines der interessantesten Projekte zur einfachen Erstellung von plattformübergreifenden (Rich Internet) Applikationen, das in letzter Zeit veröffentlicht wurde. Webanwendungen auf Basis von XHTML, JavaScript und Flash laufen damit nicht mehr nur im Browser, sondern als eigenständiges Programm, vorausgesetzt AIR ist auf dem jeweiligen Rechner installiert. Noch ist AIR beta und steht auch noch nicht für Linux zur Verfügung, aber die Anzahl der Tools steigt stetig. Highlights stellen für mich bisher die Twitter-Clients Snitter und Tweetr, die Analytics Reporting Suite und kuler desktop dar.

Jetzt bin ich auf AIR909 gestoßen, einen Drumcomputer-Nachbau des legendären Roland TR-909 auf Basis von AIR. Die Bedienung ist intuitiv, wer das Original kennt, wird sowieso keine Probleme haben, und die erstellten Beats lassen sich direkt auf die Festplatte schreiben. Was soll ich sagen: Für einen ersten Versuch ist Flash-Programmierer André Michelle da schon etwas sehr Geniales gelungen, und die Ausbaumöglichkeiten sind - theoretisch - riesig. Wenn ihr sehen wollt, wie AIR909 funktioniert und klingt, schaut euch das heimlich von seinem Kollegen gefilmte Video an, das André beim Rumspielen mit seinem neuen Toy zeigt. Köstlich. By the way: Das da oben ist kein Bild, sondern die funktionsfähige Flashversion des TR-909. Viel Spaß beim Beats Klicken :-)

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Musicovery

Geschrieben von Matthias GutjahrFreitag, 17. November 2006

Ein Service namens Musicovery geistert gerade (mal wieder) durch die Blogosphäre. Es erlaubt, anhand von ein paar Mausklicks Musik abzuspielen, die der eigenen Stimmung und dem persönlichen Musikgeschmack entspricht. Also etwa "energetischer, optimistischer" Soul oder sowas. So ganz bin ich noch nicht durchgestiegen, und ich denke, das ist mehr eine Spielerei, aber gut gemacht. Einfach mal ansehen.

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Coltranes "Giant Steps" als Flashanimation

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 3. Mai 2005
Still aus "Giant Steps"

John Coltrane hat spätestens 1959 mit seinem grandiosen Album "Giant Steps" den Durchbruch geschafft und gleichzeitig einen ewigen Meilenstein des Jazz geschaffen. Sein Saxophon-Solo im gleichnamigen Song zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es rasend schnell die Stufen der fast ebenso rapide changierenden Akkorde erklimmt.

"Coltranes "Giant Steps" als Flashanimation" vollständig lesen

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