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Die GEMA-Vermutung im Petitionsausschuss des Bundestags

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 6. November 2012

Wenn ihr, wie über 62.000 andere Mitzeichner, die Petition 35441 zur "Aufhebung der sogenannten GEMA-Vermutung" unterzeichnet habt, dann dürfte euch auch interessieren, dass bereits gestern die Anhörung dieser Petition im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags stattgefunden hat.

David Henninger, der ursprüngliche Petent, war leider verhindert und wurde von Christian Hufgard vom Musikpiraten e.V. vertreten. Beide zeigten sich im Anschluss an die Anhörung verwundert bis enttäuscht über die mangelnde Handlungsbereitschaft der Bundesregierung:

Seit 1989 wurden weit über tausend Petitionen an den Bundestag gerichtet, die sich mit verschiedenen Aspekten der GEMA befasst haben. Dennoch sieht die Bundesregierung hier keinen Handlungsbedarf. Es ist erschreckend, dass ein Monopolist wie die GEMA de facto unkontrolliert agieren kann. Wenn dann die Regierung noch die Sonderregelungen für den Monopolisten damit verteidigt, dass dieser die Rechte braucht, um als Monopolist erfolgreich zu sein, verliert man schon ein wenig den Glauben an die Demokratie.

Die Aufzeichnung der Sitzung ist in diversen Video- und Audioformaten abrufbar, und ich habe sie auch hier als Flash-Video eingebunden. Klickt am besten auf den zweiten Markierungspunkt, um direkt zum entsprechenden Tagesordnungspunkt zu springen:

Max Stadler (FDP), Staatssekretär im Bundesjustizministerium, hält die GEMA-Vermutung weiterhin für gerechtfertigt. Er sehe derzeit keine Möglichkeiten, das System insgesamt zu ändern. Auch Marcel Weiß vom Blog neumusik.com ist enttäuscht von "der knallharten, vollkommen kompromisslosen Durchsetzung" der GEMA-Vermutung durch die GEMA.

Unterdessen verkündet die GEMA eine Einigung im Tarifstreit über die GEMA-Vermutung. Darin seien mit Mitglieder der Verbände Verband Deutscher Musikschaffender, Deutsche Diskotheken Unternehmer sowie die Deutsche Disc-Jockey Organisation Preisnachlässe für fünf Jahre ausgehandelt worden. Laut einem Bericht auf golem.de lehnt der größte Unternehmensverband, der Dehoga, die Einigung ab. Er spricht vielmehr von einem Missbrauch der Monopolstellung.

Die Fronten scheinen nach wie vor verhärtet. Die Unbeweglichkeit der Bundesregierung bzw. des Justizministeriums ist in der Tat ärgerlich, war meiner Ansicht nach aber leider so zu erwarten. Damit sind Versuche, auf gerichtlichem Wege und auf dem Wege einer Petition Bewegung in die Sache zu bringen, vorerst erfolglos geblieben. Und die GEMA-Vermutung bleibt wohl erst einmal bestehen.

GEMA Popcorn holen!

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 27. Juni 2012

Die Irritationen rund um die GEMA hören nicht auf, und manche reden bereits ironisch vom Jahr 2012 als dem "Jahr der GEMA". Jüngst wurde zum einen eine Tarifreform für Konzerte und Clubs angekündigt, aufgrund derer viele Clubs das Aus befürchten, weil die Abgaben dramatisch ansteigen. Dagegen gab es eine Demo in Berlin, und eine entsprechende Petition wurde bereits von über 180.000 Reformgegnern unterzeichnet.

Die Berliner Zeitung hat außerdem vorgerechnet, dass von den GEMA-Einnahmen hauptsächlich die oberen 3400 Mitglieder profitieren. Der Verteilungsschlüssel des so genannten "Pro-Verfahrens" sei daran Schuld, dass nur ein Bruchteil der abgeführten Gebühren z.b. bei einer Newcomer-Band ankämen.

Eine mögliche Alternative zur GEMA, die C3S, nimmt derweil konkretere Formen an. Nach dem Future Music Camp wurde die geplante neue Verwertungsgesellschaft auch auf der C'n'B Convention 2012 vorgestellt, und ein Barcamp zum Thema ist in Planung.

Die GEMA hingegen zeigt sich weiter unbeeindruckt und geht auch weiter gegen Musik unter Creative Commons-Lizenzen vor. Der Musikpiraten e.V. - Veranstalter des Free! Music! Contest 2011, in dessen Jury ich saß - wurde unlängst von der GEMA wegen Nutzung eines Creative Commons-Songs verklagt. Die Musikpiraten nehmen offenbar dankend an und

begrüßen diesen Schritt, da so die Gültigkeit der CC-Lizenzen im Zusammenhang mit pseudonymen und anonymen Veröffentlichungen erstmalig in Deutschland gerichtlich geklärt werden wird.

Außerdem

wird auch 2012 wieder ein Free! Music! Contest durchgeführt werden. Für die am 1. Juli startende Runde konnte der bekannte Schriftsteller Cory Doctorow als Schirmherr gewonnen werden.

Huzzah!

Update: Die de:bug hat ein ganz lesenwertes Interview zur Thematik mit Peter Hempel aus der Kommunikations-Direktion der GEMA geführt.

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Was Musiker verdienen - und wie

Geschrieben von Matthias GutjahrSonntag, 25. März 2012

Sven Regener

Vor ein paar Tagen, kurz bevor ich anfing dies zu schreiben, veröffentlichte der Musikpirat Christan Hufgard eine Studie über das Einkommen von Künstlern (auch als PDF) auf Basis von Zahlen der Künstlersozialkasse (KSK) und der GEMA. Diese zog einige recht kritische Reaktionen nach sich, insbesondere von Tobias Schwarz und Matthias Spielkamp auf irights.info und auf golem.de.

Das Durchschnittseinkommen von Künstlern liegt demnach etwas unter 14.000 Euro/Jahr, bei Musikern ist das Einkommen noch etwas geringer. Kernaussage der Studie war aber, dass der von interessierter Seite vermittelte Eindruck, durch die neuen Möglichkeiten des Internet habe sich die Einkommenssituation der betroffenen Künstler verschlechtert, so nicht zu halten sei. Vielmehr sei es sogar zu einer Zunahme der Einkommen gekommen.

Nun ist die Datenlage an einigen Stellen etwas wackelig, der Kausalzusammenhang zum Internet nicht unbedingt gegeben und die geäußerte Kritik ebenso interessant wie die Studie selbst. Festzuhalten bleibt meiner Ansicht nach, dass die finanzielle Situation der Künstler heute sich nicht dramatisch von der Situation vor 15 Jahren unterscheidet. Allerdings dürften sich die Einkommensquellen teilweise verschoben haben. So erzielen Indie Rock Composer-Performer nach Angaben der US-amerikanischen Future of Music Coalition fast ¾ ihrer Einnahmen im Rahmen von Live-Auftritten.

Wenigstens war das ein Versuch, die Debatte ums Urheberrecht mit ein paar Zahlen zu unterfüttern. Aber dann kam Sven Regeners Wutrede im Zündfunk auf BR2. Und jede Menge lesenswerte Repliken: hier, hier, hier oder hier, um nur einige zu nennen. Und wenn eins deutlich wurde: Die Debatte ist noch lange nicht beendet, vielleicht hat sie noch immer nicht richtig angefangen; und von einer Lösung sind wir auch noch weit entfernt.

Die Parteien beider Seiten stehen sich größtenteils mit ihren Maximalforderungen gegenüber, und noch ist wenig Bewegung auszumachen. Ich freue mich daher schon aufs Mannheimer Future Music Camp im JuniMai, wo das Thema sicher auch ausgiebig diskutiert werden wird. Und vielleicht werden auch konstruktive und kreative Versuche präsentiert werden, aus der aktuell eher festgefahrenen Situation herauszukommen.

Foto: cc-by-nc Thomas Regniet

Update 26.03.2012: Das Future Music Camp findet natürlich schon am 11./12. Mai 2012 in Mannheim statt, nicht erst im Juni (Danke, ubernoise).

Grooveshark macht in Deutschland den Laden dicht

Geschrieben von Matthias GutjahrMittwoch, 18. Januar 2012

Screenshot der Grooveshark-Seite, aus Deutschland aufgerufen

Dass der Musikdienst Grooveshark heute den Zugriff aus Deutschland gesperrt hat, schlug hohe Wellen. Ich habe Grooveshark nie benutzt, bin also nicht wirklich betroffen. Aber die Begründung der Abschaltung hat mich aufhorchen lassen:

Aufgrund unverhältnismäßig hoher Betriebskosten stellt Grooveshark den Zugriff aus Deutschland ein. [...] Wenn Sie die Betriebskosten für Anbieter wie Grooveshark herabsetzen wollen, können Sie eine höfliche Nachricht an die GEMA zu schicken.

Implizit schiebt Grooveshark also der GEMA die Schuld zu. Als Alternative wird der deutsche Streamingdienst Simfy empfohlen (wo man irritiert reagiert). Seltsamer- bis dreisterweise folgen noch eine Postanschrift und eine Telefonnummer. Nur sind das nicht die Kontaktdaten von Grooveshark, wie es auf den ersten Blick scheint, sondern die der GEMA. Dort reagierte man schnell und gab seinerseits ein Statement ab. Darin heißt es:

... weigert sich Grooveshark grundsätzlich, den von ihm betriebenen Dienst überhaupt in irgendeiner Form zu vergüten. Mit der GEMA hat Grooveshark bislang auch noch in keiner Form Kontakt aufgenommen.

Nun denn. Grooveshark gibt es in einer kostenfreien Variante mit Werbung und in Premium-Versionen für 60 bzw. 90 US-Dollar. Sprich: Grooveshark verdient Geld. Der Dienst hat 35 Millionen Benutzer, die jährlichen Werbeeinnahmen dürften entspechend groß sein. Was von diesen Einnahmen an die Labels oder an die Künstler fließt, ist wohl nicht ganz klar; in Deutschland jedenfalls zahlt Grooveshark nichts. In den USA ist der Dienst nach eigener Aussage legal und hält sich an die Vorgaben des DMCA.

Die HTML5-Seite von Grooveshark, ursprünglich für mobile Geräte konzipiert, weil die Apps aus den Märkten von Apple und Google geflogen sind, funktioniert auch im Browser und nach wie vor auch von Deutschland aus. Browser-Plugins wie Stealthy dürften den Zugriff auf Grooveshark ebenfalls noch ermöglichen, weil sie dem Dienst ein anderes Land vorgaukeln. Außerdem bedienen sich Dienste wie blip.fm im Musikpool von Grooveshark, und über diese Umleitung funktioniert das Abspielen ebenfalls.

Insgesamt scheint das Vorgehen von Grooveshark - mit oder ohne Absicht - nur halbherzig zu sein. Vielleicht hat man sich ja von den heutigen SOPA-Blackouts inspirieren lassen? Fest steht meiner Meinung nach, dass Grooveshark in einer rechtlichen Grauzone agiert und sich deshalb in diversen Gerichtsprozessen der Musikindustrie, d.h. den vier Majors, gegenübersieht.

Möglich, dass die Gerichte pro Grooveshark urteilen, wahrscheinlich ist das aber eher nicht. Die Methoden, die Grooveshark zum Teil anwendet, sprechen auch nicht unbedingt für Seriosität. Wie auch immer man zur GEMA und deren neuer Gebührenstruktur stehen mag: Die Art und Weise, wie Grooveshark jetzt in Deutschland den Bettel hingeschmissen hat, ist einfach nur wirr und peinlich. Die Konkurrenz wird's freuen.

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Spotify demnächst in Deutschland?

Geschrieben von Matthias GutjahrDonnerstag, 8. Dezember 2011

Spotify-Logo

Spotify könnte schon bald in Deutschland starten. So die Einschätzung von Falk Hedemann in den t3n-News. Grundlage dafür ist ein neuer Vertrag, den GEMA und BITKOM jetzt abgeschlossen haben.

Danach soll die "Lizenzierung von Streaming-Angeboten" auf eine feste Grundlage gestellt werden. Musikportale müssen demnach 6 bis 9 Cent Urhebervergütung pro Musikstück abführen. Spotify kann jetzt die Taschenrechner zücken und ausrechnen, mit welchen monatlichen Nutzungskosten sie noch genug Geld verdienen. Über den Markteintritt in Deutschland wird schon seit längerem spekuliert.

Ich habe so ein bisschen den Eindruck, dass die bisher in Europa veranschlagten 10 Euro pro Monat dafür nicht ganz ausreichen werden. Denn dafür könnte jeder Nutzer maximal ca. 170 Songs monatlich streamen. Andererseits hat Spotify bereits jetzt ein Shop-Funktionalität in die Desktop-App eingebaut. Und über die Apps von Drittherstellern, welche auf das neue Spotify-API aufsetzen, lässt sich bestimmt auch Geld verdienen.

Spotify will unbedingt nach Deutschland, und der offizielle Start dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Ich hoffe sehr, dass das Angebot in Deutschland ohne Einschränkungen funktionieren wird. Für Konkurrenten wie Simfy dürfte es dann deutlich schwerer werden; möglicherweise treten aber noch ganz andere Anbieter auf den Plan, z.B. große Telekommunikationsunternehmen oder Entertainment-Konzerne. Es bleibt spannend!

Update: Nicht betroffen von dem Abkommen sind offenbar Cloud-Dienste wie Google Music oder Apple iTunes Match (Quelle). Ebenso wenig fallen rein werbefinanzierte Dienste und Musikvideos darunter, wie Caschy schreibt. Sprich: Viele YouTube-Videos bleiben nach wie vor geofucked >:(

Update 09.12.2011: Was bei der Tagesschau steht, ergibt mehr Sinn. Downloadportale, d.h. Online-Shops, die Musikstücke als Download verkaufen, müssen 6 bis 9 Cent pro Titel an die GEMA zahlen. Streamingdienste müssen pro zahlendem Abo-Kunden monatlich 60 Cent bis 1 Euro abtreten. Trotz aller ursprünglichen Verwirrung äußerst interessante Zahlen.

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Bust All Majors? Srsly?

Geschrieben von Matthias GutjahrDienstag, 8. März 2011
Bust All Majors-Grafik

Seit gestern macht eine vermeintlich witzige Aktion die Runde, die sich über die nervigen Sperren der ContentmafiaMusikindustrie lustig macht. Ihr wisst schon, "Dieses Video ist in ihrem Land nicht verfügbar" auf YouTube und anderen Seiten. Mich stört auch, dass ich viele Inhalte einfach nicht ansehen kann, aber trotzdem ist die Aktion Bust all major labels ziemlich daneben.

Kurz zur Funktionsweise: Blogbetreiber bauen ein kleines Javascript in ihre Seite ein, das von der Seite bustallmajors.com geladen wird. Ruft nun ein Besucher das Blog auf, wird seine (des Besuchers) IP-Adresse an bustallmajors.com übermittelt. Dort wird mittels einer whois-Anfrage an whois.ripe.net  abgefragt, ob die Domain (des Besuchers) zu Sony, EMI, Universal, Warner oder zur GEMA gehört. Falls das so ist, also der Besucher des Blogs beispielsweise in einem Büro von EMI sitzt und von dort aus im Internet surft, wird ein Overlay über das Blog gelegt. Folge: Der EMI-Mitarbeiter kann sich die Seite nicht mehr richtig ansehen. So die Idee hinter der Chose.

Während die Aktion auf Twitter eine virale Lawine auslöst, reagieren einige (etablierte) Blogs verhalten. Manche zweifeln daran, dass so etwas überhaupt funktioniert, andere halten die Aktion für einen Hoax. Die Skepsis rührt vor allem daher, dass hinter Bust all major labels die Nerdindustries GbR aus Hamburg sitzt, die Produkte zum Monitoring von Online-Kampagnen herstellt und vertreibt. Zu ihren Kunden gehören unter anderen große Agenturen wie BBDO, Saatchi & Saatchi und Jung von Matt (über die darf sich jeder gern selbst eine Meinung bilden).

Nun ist es ja ganz offensichtlich Kerngeschäft von Firmen wie Nerdindustries, auch im Social Media-Bereich Aufmerksamkeit zu erzeugen und damit umgehen zu können. So gesehen ist ihnen mit dieser Aktion ein richtiger Coup gelungen, wenn sie auch mit dem Ausmaß momentan etwas überfordert scheinen. Ein wenig von dieser Aufmerksamkeit dürfte immerhin auch für die eigentliche Problematik der Contentsperren abfallen.

Ich habe mir mal die TOP 100-Internetdienstanbieter angesehen, über die im letzten Monat Besucher hier ins Blog gelangten. Von den oben genannten Majors ist keiner dabei, lediglich Jung von Matt ist zweimal dabei. Das Blockierskript hätte also nie angeschlagen, selbst wenn ich es eingebaut hätte. So gesehen ist die Aktion ein ziemlicher Fail! Außerdem lässt sich die "Sperre" recht einfach umgehen.

Allerdings wären die IP-Adressen sämtlicher Besucher an Nerdindustries übertragen worden, wenn ich das richtig sehe. Und das sollten sich alle, die das Skript auf ihre Seite setzen, mal vor Augen führen. Stichwort Datensparsamkeit. Weist ihr eure Besucher denn auch alle darauf hin, dass ihr dieses Skript auf eurer Seite habt?

Des Weiteren ist IMHO das Skript selbst problematisch - abgesehen davon, dass der Quellcode schlimm aussieht; keine besonders gute Werbung für die Produkte von Nerdindustries. Denn die ständigen whois-Abfragen könnten gegen die Nutzungsbestimmungen der RIPE Datenbank. Diese Datenbank ist dafür gedacht, die Koordination unter Netzwerkbetreibern zu erleichtern, Betrugsfällen nachzugehen oder Reverse DNS-Abfragen zu machen - aber nicht, um in großen Ausmaß persönliche Daten abzufragen. Korrigiert mich bitte, wenn ich damit falsch liege. Bei Netzpolitik sieht man das übrigens ganz ähnlich!

Überhaupt ist das Problem der Contentsperren ja komplexer, als es ein Stinkefinger ausdrückt. Denn GEMA und YouTube schaffen es einfach nicht, sich darauf zu einigen, wieviel Geld YouTube an die GEMA zu zahlen hat. Die Videos selbst werden aber im Auftrag der jeweiligen Labels gesperrt. Aber lest euch dazu für den Anfang einfach mal die Kommentare zum Netzpolitik-Artikel durch.

Wie so häufig in letzter Zeit (vgl. Wir sind Helden u.ä.) sind solche Hypes also mit Vorsicht zu genießen. Denn sie dienen im Endeffekt meist den Interessen derer, die vordergründig "bekämpft" werden sollen. Also bitte, rennt nicht wie die Lemminge hinter jedem Trend her, sondern hinterfragt erstmal, was da eigentlich passiert. Medienkompetenz und so. Sonst gibt's irgendwann wirklich noch den Internetführerschein ;-)

PS: Es gibt tatsächlich schon Leute, die damit begonnen haben, die IPs der Majors zu sammeln, um ein "richtiges" Blockierskript zu schreiben.

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