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Das Comeback von Dennis Coffey

Album-Cover-Ausschnitt

Dennis Coffey stand mit seiner Gitarre eher im Hintergrund. Doch ohne ihn hätte es viele Soul- und Funk-Hits so nicht gegeben. Als Gitarrist der Funk Brothers, der legendären Motown-Studioband, spielte er für The Temptations, Diana Ross & The Supremes und The Isley Brothers. Sein signature sound zeichnet sich durch viel Distortion, Delay und Wah-Wah-Effekte aus. Manchmal klingt das Spiel auf seiner Gibson Firebird eher nach Hardrock denn nach Soul.

Das Jahr 1971 markierte einen Höhepunkt in Coffeys Karriere, den mit "Scorpio" gelang ihm ein eigener Millionenhit, weitere Soloaufnahmen folgten. "Scorpio" wurde später oft gesamplet von The Fugees, Public Enemy, Roni Size and Reprazent und auch Rage Against The Machine. Ansonsten blieb es in den letzten Jahren weitgehend still um Dennis Coffey.

Jetzt kommt er aber mit Macht zurück. Auf Strut erscheint am 21. April sein neues Album, schlicht Dennis Coffey betitelt. Darauf spielt er alte Songs neu ein und brilliert mit Kollaborationen wie der mit Mayer Hawthorne bei "All Your Goodies Are Gone" oder Titeln wie das hervorragende "Knockabout:

Zur weiteren Einstimmung gibt es hier noch einen Mix mit vielen Klassikern vor allem aus den Siebzigern von und mit Dennis Coffey. 45 Minuten Funk-Goodness:

Mehr gibt's auch bei Testspiel ...

Audiotools mit HTML5 und Audio Data API

Visualisierung, erzeug mit visualizer.fm

Wer jetzt schon eine Vorabversion von Firefox 4 oder eine aktuelle Entwicklerversion von Google Chrome bzw. Chromium installiert, kann sich mit täglich neue Demos vergnügen, welche neu eingebaute Technologien verwenden. So gibt es mittlerweile viele Browserspiele, die HTML5, CSS3 und insbesondere das Canvas-Element benutzen. Kommt dann noch Javascript dazu, sind die Möglichkeiten beinahe unbegrenzt. Zumindest wird klar, dass Anwendungen, die bisher nur mithilfe von Adobe Flash liefen, bald auch nativ im Browser laufen werden - ganz ohne Plugins.

Für uns Musikenthusiasten gibt es eine ganz besonders interessante Neuerung: Das Audio Data API! Grundsätzlich bietet HTML5 ja zwei neue Elemente für Multimedia-Inhalte an: <video> und <audio>. Deren Implementationen, vor allem die des <video>-Elements, unterscheiden sich momentan noch von Browser zu Browser, aber das ist ein anderes Thema. Mit dem Audio Data API stellt der Browser eine Schnittstelle nicht nur zum Abspielen von Musik, sondern auch zur Weiterverarbeitung von Musikdaten zur Verfügung.

So können vom Browser viele Metadaten eines Musikstücks, sprich Sample-Rate oder Anzahl der Kanäle, ausgelesen werden. Andererseits können aber auch Töne erzeugt und bearbeitet werden. Wer sich für die technischen Details interessiert, kann sich die vorläufige Spezifikation ansehen. Einige Entwickler bieten bereits Bibliotheken an, die die Programmierung von Audio-Anwendungen im Browser vereinfachen. Aber genug über die Technik geschrieben, im folgenden stelle ich einige interessante Demos vor.

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Klappgitarre

Meine alt(ehrwürdig)e IbañezIbanez steht ja seit langem einsam in der Ecke und langweilt sich. Und selbst wenn ich sie öfter herausholen würde, würde ich sie vermutlich bald ersetzen. Womit, weiß ich selbst nicht so genau, weil die Frage sich momentan nicht stellt. Wahrscheinlich würde es aber nicht das Modell Centerfold von DeVillain werden, obwohl die Idee natürlich genial ist und deren Umsetzung seit langem überfällig. Andererseits: Ist es nicht der Verstärker, dessen Schlepperei regelmäßig nervt? Oder lässt man Amps heute einfach nur noch emulieren? [via]

Gibson Les Paul mit Ethernet

Gibson Les Paul mit Ethernet

Bereits Anfang Januar kündigte der legendäre Gitarrenfabrikant Gibson sein neues Modell HD6X-Pro als digital guitar an. Man habe eng mit Intel, Microsoft und Cakewalk zusammengearbeitet, um die eigene Technologie MaGIC ins Umfeld von Digital Audio Workstations einzuführen. Bei MaGIC wird eine Les Paul mit speziellen Pickups nicht wie üblich über ein Gitarrenkabel mit einem Verstärker, sondern per Ethernet an einen Computer angeschlossen, wo der Klang dann manipuliert werden kann - auch auf Basis der einzelnen Saiten.


Dass sowas kommt, war ja abzusehen. Wenn man sich mal anschaut, was etwa Native Instruments' Guitar Rig 2 alles zu leisten vermag, war dieser Schritt überfällig. Und wenn die Qualität des Sounds stimmt, ist die Digitalisierung sicher ein interessantes Feature - auch wenn jeder echte Rocker sowas natürlich strikt ablehnt. Aber mal ehrlich: Solange man ein steifes Ethernet-Kabel hinter sich herziehen muss, bringt's das doch höchstens im Studio. Auf der Bühne wird das erst mit WLAN oder über Bluetooth richtig Spaß machen :-)

Heute mal Gitarren-Mucke

Six String Sonics, The

Jahaa, da guckt ihr aber, verehrte Numblog-Leser. Fette Schweinerock-Gitarren! Und gleich sechs gleichzeitig auf der Bühne. Wobei, fett sind sie nicht wirklich, denn jede dieser Gitarren hat nur eine Saite, und deren Ton wird anschließend doch noch durch einen Computer gejagt. Klingt reichlich außergewöhnlich? Ist es auch: Six String Sonics, The nennt sich das Projekt, das sich nichts weniger als die Neuerfindung der Gitarre auf die Fahnen geschrieben hat. Um dies zu erreichen, stelle man einen riesigen Turm aus Stahlrohren auf die Bühne und heuere sechs japanische Rockgitarristen an. Dabei kommt dann SSS_E_sml.mov . Diese Japaner! [via We make money not art]

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